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Film

Freitag, 28. Oktober 2016

"Das...

... Ding aus einer anderen Welt.

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USA 1951

B-Fim-Klassiker, der seinerzeit erstmalig ein Monster aus dem Weltraum ins Zentrum der Bedrohung rückte und damit stilprägend für alle späteren, thematisch ähnlich gelagerten Filme wurde (u.a. Scott's ALIEN aus dem Jahr 1979, der sich ausdrücklich auf "The Thing From Another World" beruft).

Auch heute noch sehr amüsant, vor allem, weil es eine wahre und irgendwie höchst bizarre Freude ist, zu sehen, wie der Monsterfilm all jene Bestandteile zu integrieren sucht, die den leichten amerikanischen Unterhaltungsfilm der 40er und frühen 50er Jahre ausmachen. Im Prinzip also eine beschwingte Screwballkomödie, inklusive flapsigem Humor und - natürlich - einer Liebesgeschichte, die das Monster letztendlich zur Nebensache werden lässt. Und das alles während eine lebensgefährlichen Situation bei minus 30 Grad in einer aus Holz und Wellblech gezimmerten Forschungsstation nahe des Nordpols! Das hat was! Eindeutig!

:-)

Gesungene oder getanzte Revuenummern bleiben aber, obwohl man ständig das Gefühl hat, gleich eine solche erleben zu müssen, außen vor.

;-)

Notes:

- produziert und teilweise auch in Regie genommen von Howard Hawks

- 1982 wesentlich blutiger, neu, ohne Liebesgeschichte und enger an die literarische Vorlage von John W. Campbell jr. ("Who Goes There?") angelehnt, verfilmt von John Carpenter

70 %

Mittwoch, 5. Oktober 2016

"Okay,..."

... die erste Staffel von MR. ROBOT war schon gut, aber Staffel 2 ist GENIAL!

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:-))

Samstag, 10. September 2016

"Indiana..."

... Jones.

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USA 2008

Endlich bin ich mal dazu gekommen, den bisher letzten Indiana-Jones-Teil zu sehen, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels.

Auf jeden Fall ist es Spielberg gelungen, die typische Atmosphäre der Reihe aus den achtziger Jahren ins neue Jahrtausend hinüberzuretten. Sehr geschickt werden zu diesem Zweck viele altbekannte, typische Zutaten wiederverwendet: Humor und Selbstironie sind stimmig; man benutzt die klassischen Szenarien und Kulissen; Harison Ford kennt seine Figur sehr gut; und - nicht zuletzt - der Soundtrack von John Williams tut seine Wirkung.

Was, meiner Meinung nach, ein wenig schwächelt, ist das Drehbuch. Zwar ist der Ansatz nicht unbedingt schlecht, aber dennoch erschienen die Actionsequenzen, die typischen, wilden Verfolgungsjagden und Kampfszenen, seinerzeit eine Spur abwechslungsreicher als in diesem Teil, und was das Finale angeht, so beschleicht einen durchaus das Gefühl, dass hier alle ein klein wenig zu viel gewollt haben (was im Endeffekt den Eindruck eines irgendwie großen, getösehaften Nichts, gepaart mit einer Brise CHAOS hinterlässt - laut, aber eben auch etwas leer). Alles in allem kann man sich nach Ende des Films nicht wirklich sicher sein, ob die gewaltige Nummer mit den Außerirdischen letztlich tatsächlich das passende Thema war.

Trotzdem natürlich unterhaltsam (um einen ganz und gar drögen oder schlechten Film abzuliefern, ist Spielberg einfach zu talentiert).

Ich persönlich würde mich - trotz aller Schwächen - über einen fünften Teil freuen (was aber auch reine Noatalgie sein könnte).

:-)

60 %

Montag, 22. August 2016

"Black..."

... Mass.

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USA 2015

Gangsterepos im klassischen, von Leone oder Scorsese geprägten Erzählstil, das aber den großen Vorbildern zu keinem Zeitpunkt gerecht werden kann.

Zum einen fehlt es deutlich an Epik, Dramatik und mitreißender Erzähltechnik, zum anderen trägt auch Jonny Depp Mitschuld am letztendlichen Misslingen des Films. Entweder er hat die Rolle von vorneherein falsch angelegt, oder er hatte schlicht und einfach keine Lust, sich voll und ganz in die Sache einzubringen. So oder so: selten habe ich einen Schauspieler stoischer, um nicht zu sagen gelangweilter, durch einen Film laufen sehen.

Könnte sich natürlich auch um einen Regiefehler handeln. Allerdings sollte man auch dann von einem talentierten Schauspieler erwarten können, dass er das Ruder übernimmt und allen Widerständen zum Trotz etwas aus der Rolle macht.

Na ja, kann man sich ansehen, muss man aber nicht.

45 %

Donnerstag, 18. August 2016

"Die..."

... perfekte Welle.

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USA 2014

Unsägliche, geradezu brutal dämliche Mischung aus Surferkitsch und christlichem Bekehrungsfilm.

Uuuuuuuhhhhhhh...

Don't watch!

:-)

Hauptrolle übrigens gespielt von Scott Eastwood, dem Sohn von Clint Eastwood, welchem aber jegliches Talent seines Vaters grundlegend abgeht.

20 %

Donnerstag, 9. Juni 2016

"The..."

... Revenant.

USA 2015

Regie: Alejandro G. Iñárritu

Hat mir gut gefallen. Man darf sich natürlich nicht an der vorgeschobenen, simplen Rachgeschichte und - ebensowenig - am sehr lange hingezogenen und irgendwo auch unrealistischen Überlebenskampf festbeißen.

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Die Pracht und Qualität des Films liegt in der äußerst ungewöhnlichen Darstellung der Natur, die hier die eigentliche Hauptrolle spielt. Es gehört schon eine große Kunstfertigkeit dazu, in zweieinhalb Stunden Naturdarstellung nicht ein einziges Mal, nicht in einer einzigen Szene, der Versuchung zu erliegen, die Natur romantisch zu verklären bzw. als verehrungswürdige Schöpfung Gottes erscheinen zu lassen. Kalt, unbarmherzig, grausam - mit Gott hat diese Natur rein gar nichts zu tun. Eine kalte, nihilistische, atheistische Maschinerie, mehr nicht.

Fand ich sehr interessant, intelligent und nachhaltig.

Die eine oder andere Einstellung hat sich vielleicht zu oft wiederholt, aber sonst...

85 %

Dienstag, 3. Mai 2016

"Entschieden..."

... zu meiner Freude, oder zumindest großen Befriedigung, stelle ich fest, dass Telekom-Entertain den neuen STAR-WARS-TEIL anbietet.

Na, dann, nicht lange gezögert, und ausgeliehen, das Ding!

:-)

STAR WARS, Episode VII - Das Erwachen der Macht.

Ich bin gespannt.

;-)

***

Also!

Das war gut, amüsant und angenehm entschlackt, wenn auch mit der einen oder anderen Schwäche.

- die Wiederholung des Todessternfinales hätte nicht unbedingt sein müssen, war okay, aber - na ja...

- der Seniorensex zwischen Harrison Ford und Carrie Fisher ?!?

:-)

Insgesamt recht gut gelungen, mit - vor allem - der coolen Pathosszene am Schluss, Respekt! Nach den in jeder Hinsicht grottenschlechten, letzten 3 Lucasfilmen ne echte Befreiung!

Star Wars is back!

Freue mich auf den nächsten Teil.

Gefiel mir übrigens wesentlich besser als Abrahams Wiederaufnahme von Star Trek.

Sonntag, 6. März 2016

"Die..."

... Gärtnerin von Versailles.

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2015

Mit Kate Winslet und - in seiner letzten Rolle - Alan Rickman (R.I.P., warst ein GUTER!).

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- alan Rickman, 1946 - 2016 -

Kurz und schmerzlos: schwach und alles andere als sehenswert. Das Problem: eine erschreckende Inhaltsleere, die - wenn schon gegeben - wenigstens großartig ausgestattet sein sollte/müsste. Aber auch in dieser Beziehung bleibt der Film leer, nichts Besonderes. Kate Winslet agiertauf Standardniveau, Alan Rickman ist sein bevorstehendes Ende deutlich anzusehen.

Der ganze Film: ein Reinfall, mir fällt nicht ein einziger Grund ein, warum man sich das ansehen sollte.

Für mich als Historienfreund eine böse Enttäusching.

10 %

Montag, 29. Februar 2016

"So,..."

... es ist Oscarnacht. Und endlich auch mal wieder eine Oscarnacht, die ich mir voll reinziehen könnte, wenn ich sie denn durchhalte (so ne Oscarnacht is lang!). Vor allem bin ich natürlich heiß darauf, DiCaprio den - inzwischen - eindeutig wohlverdienten Oscar entgegennehmen zu sehen! Auch wenn er ihn - paradoxerweise - diesmal für eine ziemlich eindimensionale Rolle bekommen würde.

Bin gespannt.

***

4.25 Uhr

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Nach wie vor wach (aber langsam wird's dann doch hart). Bisher: eine gute, solide Show, allerdings ohne größere Highlights und mit einem Chris Rock, dessen Gags und Einlagen nicht alle wirklich gut zünden. Im Vergleich zu früheren Shows sehr gestrafft und äußerst nüchtern. Der große Abräumer bislang: Mad Max: Fury Road mit, bis jetzt, sage und schreibe sechs (!) Oscars. Jetzt noch die Auszeichnungen für die beste Regie und den besten Film, der Triumph wäre vollkommen.

***

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Er hat ihn, Gott sei Dank!

:-))

Und es war gleich eine der coolsten und souveränsten Dankesreden - ever (kein Wunder, er hat schließlich zwanzig Jahre Zeit gehabt, sie vorzubereiten).
Ich mein natürlich den Leonardo, den DiCaprio.
Verdient hat er ihn inzwischen auf jeden Fall. Dumm für die anderen Nominierten, die ebenfalls wirklich großartige Performances hingelegt haben, aber DiCaprio war halt einfach an der Reihe.

***
Ansonsten: am Ende doch wieder typisch Academy - alles schön verteilt. Drei für The Revenant, sechs für Mad Max: Fury Road, und dann noch eine dicke Überraschung zum Schluss: Spotlight gewinnt als bester Film.

See You Next Year - At The Oscars.

*gähn

Montag, 14. Dezember 2015

"Nach langem..."

... zögern, hab ich mir mal den letzten Scorsese-Film angesehen, The Wolf Of Wall Street, 2013.

Und -

... na ja, definitiv zwiespältig, würde ich sagen.


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Filmtechnisch-formal absolut typisch Scorsese, also tadellos, gut bis sehr gut. Zumal wenn man, wie ich, Scorsese und seine Art, eine Geschichte zu erzählen, mag, wird man da nichts zu meckern haben. Das kann er eben echt gut, diese Erzählform. Hat er ja auch schon tausend Mal gemacht.
Im Prinzip ist The Wolf Of Wall Street nichts anderes als ein weiterer Mafia-Film in typischer Scorsesemanier, nur eben in der Welt der Börsen- und Finanzspekulanten angesiedelt.
Das ist, in dieser Hinsicht, und eben aufgrund Scorseses filmischem Talent, unterhaltsam, kurzweilig, interessant und - alles in allem - sehenswert.

Die Probleme des Films liegen auf einer anderen Ebene.

Inhaltlich ist der Film nämlich, meiner Meinung nach, eine glatte Nullnummer, ein großes, formal erstklassig erzähltes NICHTS. Inhaltlich krieg ich das in jeder thematisch vergleichbaren Wirtschaftsdoku im TV zu sehen, und The Wolf Of Wall Street ist - erschreckenderweise - nicht in der Lage, in über zwei Stunden Spielzeit (!), auch nur eine winzige Kleinigkeit neu hinzuzufügen oder perspektivisch überraschend zu variieren. Niente!
Diese gehäufte Darstellung von Dekadenz lockt doch keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor, geschweige denn, dass sie noch irgendwen sonderlich schockiert oder - was für einen Film noch fataler ist - auch nur irgendwie berührt.
Die Geschichte ist völlig ausgelutscht.
Die ganze Darstellung von Dekadenz, aus der der Film leider Gottes zu 90 % besteht, ist wertlos, ist nichts.
Ganze zwei Nuancen konnte ich registrieren, die das ganze interessant hätten werden lassen KÖNNEN, wenn, tja WENN, sie mehr als nur halbherzig bzw. andeutungsweise ausgeführt worden wären.
Zum einen die Konfrontation der irrealen Welt des größenwahnsinnig abgehobenen Brokers mit dem ganz realen, unerbitterlichen Gesetz und seinen ausführenden Organen (also Wahn vs. Realität), zum anderen eine intelligente Hinterfragung der banalen moralischen Sichtweise von Gut und Böse.
Beides wird aber nicht wirklich ausgeführt, sondern nur nebensächlich angedeutet, und DAS reicht eben nicht.

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Außerdem!
Kurz nochmal zu DiCaprio: ich seh ihn wirklich gerne, ich mag ihn, sozusagen, allerdings - ich hab es vor Jahren schon einmal erwähnt - sieht man, egal in welcher Rolle, immer nur DiCaprio, der eine Rolle spielt. Heißt: der gute Leonardo geht immer ganz in sich selbst und seinem Spiel auf (das ihm sichtlich Spaß macht), aber er wird nie wirklich eins mit der dargestellten Person, geht also niemals hundertprozentig in den zu verkörpernden Rollen auf.
Zur Verdeutlichung: bei DeNiro zum Beispiel ist das anders, da sieht man die jeweils dargestellte Figur.

Na ja, es war dann am Ende doch ganz unterhaltsam, mehr aber auch nicht.

82 %, aber nur, weil ich Scorseses Art, auf diese Weise filmisch zu erzählen, außerordentlich gerne mag.

:-)
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