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Dienstag, 10. Januar 2006

"Lord Randy, my Son"

Es gab einen anderen, der in einer Krippe geboren und später ans Kreuz geschlagen wurde. Dieser andere wuchs behütet auf, bis seine Entwicklung abgeschlossen war.
Aber der nächste, der für unsere Zeit geboren würde, müßte den Haß der Menschen für alle anderen erkennen - diesen Haß, der nicht einmal vor dem Betreffenden selbst haltmacht. Er würde ihn in Alabama und Vietnam und selbst in seiner eigenen abgeschlossenen Umgebung sehen. Er würde ihn im Fernsehen beobachten und in Büchern davon lesen und unbeschützt in dieser Welt hysterischer Massenkommunikation aufwachsen.
Dann planen. Dann entscheiden.
Dieser eine würde im Zorn aufwachsen und heranreifen.



(Joe L. Hensley "Lord Randy, my Son"- "Mein Sohn Randy" in Harlan Ellison, Hrsg., ""Dangerous Visions", 1967)

Freitag, 7. Oktober 2005

"Ganz Einfach"

"Was sich nicht vögeln oder zum Tanzen bringen lässt, sollte entweder zu fressen sein oder weggeschmissen werden"


(Pat Cadigan, "Synder")

Donnerstag, 22. September 2005

"Welches Gesicht?"

"Am Kieselstrand stand ein Fremder, der sich nun langsam, ganz langsam umdrehte. Wie das Wetter drehte er sich, wie der Mond, und Mark hatte Angst. Welches Gesicht würde ihm der Fremde diesmal zuwenden, welches Gesicht würde aus dem Schatten ins Licht schwenken, welches Gesicht?"


(Pat Cadigan, "Synder")

Mittwoch, 18. Mai 2005

"Weggeflachst"

"Es war einer jener eisengrauen Londoner Nachmittage: die gelbliche Sonne wurde zerstichelt, weggeflachst vom Atmen Tausender Kamine ..."

(Pynchon - Die Enden der Parabel - 1 - Jenseits der Null)


Dieses "weggeflachst" find ich ja sowas von geil!

Freitag, 29. April 2005

"Böses Blut"

"Siehe, da fällts wie der Star von meinen Augen! Was für ein Tor ich war, dass ich ins Käficht zurückwollte! – Mein Geist dürstet nach Taten, mein Atem nach Freiheit – Mörder, Räuber! – mit diesem Wort war das Gesetz unter meine Füße gerollt – Menschen haben Menschheit vor mir verborgen, da ich an Menschheit appellierte, weg dann von mir Symphatie und menschliche Schonung! – Ich habe keinen Vater mehr, ich habe keine Liebe mehr, und Blut und Tod soll mich vergessen lehren, dass mir jemals etwas teuer war!"

(Schiller, Die Räuber, Erster Akt - Zweite Szene)

Montag, 21. März 2005

"Das Landfest"

"Wer will schon eine Bande betrunkener Männer, unverschämter Sklaven und groben Landvolks sehen, die alle so tun, als mögen sie einander, bis sie nicht mehr können und in Streit geraten - wenn sie nicht ohnehin nur kotzen!"

(Samuel R. Delany - "Das Land Nimmerya" - Kap. XIII - "Vom Überleben, Feuern und unbegrenzter Semiose")

Donnerstag, 17. März 2005

"Der letzte Marsianer"

- Es war ein Morgen, der ein Montag oder ein Dienstag oder irgendein Tag hätte sein können. Biggs saß am Rande des Kanals und ließ die Füße ins kühle Wasser hängen, während er sein Gesicht der Sonne entgegenreckte.
Ein Mann kam das Ufer entlanggewandert und auf ihn zu, schließlich blieb der Mann stehen und warf seinen Schatten auf Biggs. Biggs blickte auf.
"Da soll mich doch... !" sagte Biggs.
"Ich bin der letzte Marsianer" sagte der Mann und zog seine Waffe. -

(Ray Bradbury - "Die Mars-Chroniken" - "Juni 2001: Scheint der Mond in heller Pracht")

Montag, 7. März 2005

"Ein Leben lang"

- Einen Moment lang dachte Pryn, verloren in der Wüste dieser trockenen, braunen Haut, dass sie begriff, was geschehen war: sie ließ den Mund, dann die Wange bei Madame Keyne und dachte die ganze Zeit, dass jeden Moment ein Tremor die Frau durchrinnen würde ... oder erwartete zumindest beim Zurücktreten, dass eine Träne irgendwo auf dieser Wange eine Oase bilden würde.
Madame Keyne lächelte.
Wenn auch nicht zu Pryne.
"Nun", sagte Madame Keyne nach einer Atempause.
"Du hast mir diesen Kontakt gegeben, diese Berührung, diese Vereinigung mit dir - aus freien Stücken. Trotz allen Austauschs, der ohnehin geschehen wäre. Nichts hat dich gezwungen, nichts veranlasst. Und ich werde von dieser Freiheit ... eine Minute leben? Einen Monat? Einen Leben lang?" -

(Samuel R. Delany - "Das Land Nimmerya" - Kap. VIII, "Von Modellen, Mysterien, Mondschein und Autorität")

Sonntag, 6. März 2005

"Sommerabend"

"Sonnenuntergang, Sommerabend harrte in den vernetzten Straßen."

(Samuel R. Delany - "Das Land Nimmerya" - Kap. IV - "Vom Schicksal, Glück, Aufruhr und Geheimniss")
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