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Science Fiction

Sonntag, 15. November 2009

"Der..."

... war jetzt wieder gut (sogar sehr gut).

1591tibi

No. 1591


Allerdings ist es - wie ich inzwischen bemerkt habe - irgendwie absoluter Blödsinn, einen späteren Teil zuerst und anschließend eine frühere Folge zu lesen.

*grmpf*

Dachte, das macht nix, aber...

:-)

***

Titelbildgalerie auf Perrypedia

Mittwoch, 11. November 2009

"Rhodan"

Na gut, die Vorstellung, dass jeder einzelne Kurzroman der Serie irgendwie gut sein müsste, war ja auch irgendwie absurd.

:-)

"Der Überfall" (No. 1161) war prima - ansprechend geschrieben; gute, zügige Story mit ausreichend Spannung und Dramatik.

Der zweite Versuch "Endstation Elustar" (No. 1577) dagegen war dann doch eher ernüchternd. Gelinde gesagt: reichlich wirr, würde ich meinen.

:-))

Ich versuch's mal noch mit dem aktuellen Heft der Serie. Noch hab ich nicht völlig genug, denn einen gewissen Reiz hat dieses - hin und wieder technisch-pseudowissenschaftliche - Textgewusel aus befremdlichen Lebensformen, seltsamen Planeten und Kulturen schon.

;-)

Freitag, 6. November 2009

"Hab..."

... in der Wühlkiste zwei alte Perry Rhodan-Heftchen entdeckt.

Die les ich jetzt mal.

:-)

Das:

1561tibi

No. 1561


Und das:

1577tibi

No. 1577


Wenn ich mich da jetzt reinsteigere, dann...

;-)

Montag, 8. Juni 2009

"Moleküle VII"

molekularmusik


Molekularmusik

Kurzgeschichten
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack-Science-Fiction Reihe Band 15, 2009
ISBN 978-3-938065-47-1


Ich find's wieder absolut großartig (und das sicher nicht nur, weil ich daran beteiligt bin). Was mir so gut gefällt, und die Wurdack-Anthos ja schon immer ausgezeichnet hat, ist die wunderbare Ansammlung verschiedenster Ansätze, verschiedenster Vorstellungen von Phantastik bzw. SF, die in "Molekularmusik", meiner Meinung nach, einen bisherigen Höhepunkt erreicht. Jeder der vertretenen Autoren, und eben das spürt man so deutlich wie nie zuvor, verfügt über eine ganz eigene, selbstständige, phantastische Welt, an der er arbeitet und die er weiterentwickelt - erzählerisch, stilistisch und vom Ambiente her gesehen. Da zahlt sich ganz einfach das Konzept aus, einzelne Autoren über mehrere Bände hinweg die Stange zu halten und ihnen damit Raum für Weiterentwicklung und Experiment zu geben. Was nützt einem, als schreibender Phantast, ein Verlag, der zu kurzfristig denkt und nur den immer wieder neuen, schnellen "Knüller" sucht? Nicht viel.

Ein großes Lob also an alle, die an diesen wunderbaren und für die Szene äußerst wertvollen Anthologien beteiligt sind. Ihr leistet Großes.

Also: jede einzelne Story zeugt von ganz eigenem Charakter, einer ganz eigenen, individuellen Ideen- und Vorstellungswelt. Jede Story definitiv eine phantastische Kraft für sich. Meiner Meinung nach muss man, neben den Einzelbetrachtungen, eben auch das Gesamtkonzept in seiner kompletten Entwicklung sehen. Und in dieser Hinsicht zeugt "Molekularmusik" erneut von einem wesentlichen Schritt voran: das ist, und wird immer mehr, eine Plattform für durchdachte, intelligente Phantastik/SF, die sich wirklich problemlos an internationalen Maßstäben messen lassen kann. kann.

Kritik hab ich da kaum auszusprechen - die Richtung stimmt, der Ansatz und das Konzept sind erstklassig.

Bleibt einfach nur zu sagen: immer weiter so!

Und an den Leser gerichtet: hier gibt es Phantastik auf höchstem Niveau - ideenreich, innovativ, progressiv, modern, und trotzdem jederzeit traditionsbewusst auf dem Fundament der großen, klassischen Genrevorläufer basiert.

Guter, phantastischer, derzeit unvergleichlicher Stoff aus Deutschland!


100 %

***


Moleküle VI - Einzelkommentare

Sonntag, 7. Juni 2009

"Moleküle VI"

Unglaublich, aber wahr: wir kommen zum Ende der Besprechungen.

:-)


Also:

Andrea Tillmanns - "Der blinde Passagier"

Ein - im positiven Sinne - ganz seltsames Ding! Eigentlich ist nicht sonderlich viel dran - merkwürdige Fragen und Rätsel tun sich auf, um dann am Ende geschickt beantwortet zu werden. Alles ganz klassisch irgendwie, und doch - die Story hat was absolut Großartiges und, vor allem, äußerst Inspirierendes. Hat mich sofort in die eigenen Schreibprozesse gekickt.

;-)

Prima - rund, stimmig, wirkungsvoll. Und dabei so "real", so glaubwürdig und echt, neulich auf einem Raumschiff im All, quasi. Ganz selbstverständlich.

Super. Große Kunst.

90 %


Armin Rößler - "Die Fänger"

Jepp, gewohnt gut, und diesmal sogar noch ein gutes Stückchen besser. Armin R. - Meister der intelligenten Space-Opera, Beherrscher des Weltraums.

;-))

Besonders gelungen: die völlige Absage an ein, wie auch immer geartetes oder begründetes, moralisches Urteil, die sehr schön im Kern der Story thront. Das ist anspruchsvolle, gut gezielte und - trotzdem - höchst amüsante und unterhaltsame SF, wie man sie besser kaum kriegen kann.

Allerdings (um überhaupt Kritik zu üben):

a. Ein Klassiker (Achtung!):

Irgendwann während des Lesens hab ich mich gefragt, wieso die verschiedenen Rassen sich gegenseitig so problemlos verstehen bzw. die selbe Sprache sprechen.

*lach*

;-)

Oder hab ich da was überlesen?

*gg*

b.

Gemessen an den unheimlichen, gigantischen Räumen in den Romanen von z.B. Reynolds hätte das Schiff der Fänger - von der Atmosphäre her - noch etwas eindrucksvoller oder voluminöser beschrieben sein können.

Aber das sind Marginalien.

99 %

***

Ups, schon fertig. Ging ja recht zügig, oder?

;-)

Schreiten wir also zum FAZIT - Moleküle VII.

Oder rückwärts, hinein in die übrigen Einzelkommentare - Moleküle V.

Donnerstag, 21. Mai 2009

"Moleküle V"

WOW, es geht hier ja geradezu Schlag auf Schlag voran. Ein wahrhaft berauschendes Tempo.

;-)


Weiter also:


Arno Endler - "Ebene Terminus"

Fand ich zu Beginn eigentlich sehr gut, geradezu TOP, zumindest bis zur dritten Ebene (Ebene "Malus", glaub ich). Es ist erfahrungsgemäß nicht einfach, eine Story im virtuellen Nichts spielen zu lassen und sie dann auch noch zu einem guten, gelungenen und überzeugenden Ende zu bringen. Und genau da hakt es meiner Meinung nach dann auch - die Auflösung, Ebene "Terminus", hat mich enttäuscht. All die wunderbar aufgebaute Spannung (und ich fand es zeitweise echt spannend) verpufft leider am Ende. Irgendwie ist die Auflösung, für mein Empfinden, nicht wirklich rund oder stimmig oder richtig logisch.

Schade, denn eigentlich sind solche Stories ja genau mein Ding.

Hm...

79 %


Kai Riedemann - "Lasset die Kinder zu mir kommen"

Schön kurz, würde ich sagen, und in dieser Hinsicht auch druchweg gut, gelungen und stimmig. Dennoch: wahrhafte, umfassende Erfüllung bietet das Ganze nicht.

59 %


Karina Cajo - "Der Klang der Stille"

Nicht schlecht, allerdings für meinen Geschmack ein bisschen zuuuuu salbungsvoll und - zum Teil - pathetisch im Tonfall.

65 %


Bernhard Schneider - "Schuldfrage"

Ah, der Herr Schneider! Eigentlich wollt ich ja unbedingt noch das "Ardennen-Artefakt" lesen. Tz..., muss ich auch noch nachholen. Herrjeh!

:-)

Aber nun zur Story:

GEIL. Am Ende - mit der Auflösung - vielleicht ein wenig zu albern, aber sonst - eigentlich ohne Fehl und Tadel. Laute, herausplatzende Lacher während des Lesens sind immer ein gutes Zeichen, heißt: dieser Moment, in dem Sam, das separate Amplifizierungsmodul, zur juristischen Verteidigung der Zerebralprothese ansetzt, und den armen Kacy so infam beschuldigt, ist einfach nur großartig - ein Klassiker, sozusagen.

"Das Implantat ist unschuldig, Kacy war es."

*lach*

89 %


Christian Weis - "Eiskalt"

Gut. Äußerst lebendig geschrieben und erzählt - Kompliment dafür, spannend und dynamisch, da kann man nicht meckern. Interessant bei Christian Weis: es sind oft reine "Handlungsepisoden", die er ablaufen lässt, also weniger wirkliche Pointenstories. Wie gesagt: gut, wenn auch natürlich nicht ganz neu. In den besten Momenten wird - so wie es anlässlich diese Themas ja irgendwie auch sein sollte - die maschinelle Bedrohung tatsächlich und wirklich lebendig. Prima gemacht.

Trotzdem nicht ganz einfach, aber:

90 %, vor allem wegen dieser genialen, hundertprozentigen Lebhaftigkeit des geschilderten Geschehens.


Bernd Wichmann - "Rückkehr ins Meer"

Da bin ich sehr unentschieden. Weiß nicht, ob ich das wirklich gut finden soll. "Bio-Link"? Hm..., irgendwie fehlt mir da ne nähere Erklärung. Die muss zwar natürlich nicht immer sein, aber in diesem Fall fällt es eben sehr auf, finde ich.

70 %


Arnold H. Bucher - "Den Letzten frisst der Schredder"

Wunderbar hintersinnig und doppelbödig. Ich hab ne Schwäche für solcherart Roboterstories. Macht absolut Lust auf mehr, Herr Bucher!

99 %

*

Yupp, soweit die "Moleküle V". Gut, gell?!

:-)

Und weil es gerade so angenehm läuft, werd ich auch gleich zu den letzten beiden Stories schreiten - zu Andrea Tillmanns und dem, immer wieder interessanten, Armin R.

:-)

Moleküle IV

*

Übrigens! Wenn ich mich nur relativ begrenzt zur Schreibe an sich äußere, so liegt das ganz einfach daran, dass die Stories allesamt gut bzw. sehr gut geschrieben sind. Was soll man da im Einzelnen sagen, da müsste man sich ja ständig wiederholen.

:-)

Jetzt rechne ich gleich mal den bisherigen Prozentschnitt aus (erstaunliche 80 %). Die Endwertung, mit dem Fazit, wird aber natürlich trotzdem anders ausfallen, weil - jepp - das Ganze ja selbstverständlich immer mehr ist als die Summe seiner Teile, gell?! Logisch, oder?

;-)

Dienstag, 19. Mai 2009

"Moleküle IV"

So, jetzt aber: die nächsten Stories.

:-)

Ernst-Eberhard Manski (Edgar Güttke) - "Das Klassentreffen der Weserwinzer"

Spektakulär, nenn ich das, spektakulär im Kleinen! Güttge hat mich persönlich noch nie enttäuscht. Auch diesmal wieder: höchst un- bzw. außergewöhnlich, sehr interessant. SF regional, hier jetzt noch verbunden mit einem anheimelnden Familienflair, das in wunderbaren Kontrast zu bedeutenden und großen, politischen Ereignissen gesetzt wird. Find ich irgendwie genial. Wenn dann eben auch noch eine relativ "reale", greifbare und überzeugende Zukunftsatmosphäre hinzukommt - was will man mehr. Niemand schreibt momentan so - ganz im positiven Sinne - sonderbare SF-Stories wie Güttge.

100 %


Antje Ippensen - "Knapp"

Oh, rein subjektiv (wie immer): nichts für mich, sagt mir nichts. Zwar mag ich solche seltsamen Formen manchmal, und sie sind natürlich auch gut geeignet, einen Erzählband etwas aufzulockern, aber in diesem Fall überzeugt mich das absolut nicht. Irgendwie zu wenig, zu spontan, und auch die Wortwahl gefällt mir nicht. Solch eine Form muss, glaube ich, wenn schon, dann wirklich etwas Bedeutsames, einen mächtig beeindruckenden Kern verbergen.

Kann aber natürlich auch sein, dass ich genau den nicht verstanden habe.

:-)))

40 %


Uwe Hermann - "Roboter vergessen nie"

*lach*

Kurz und bündig pointiert, obwohl es, wie ich finde, auch schon phantasievollere Stories von Uwe Herrmann gab. Irgendwie amüsant ist der Mann allerdings immer.

78 %


***

Moleküle III

***

Übrigens!

Da ich heute Mittag ausnahmsweise für den Dienst im Ladengeschäft eingeteilt bin, besteht tatsächlich eine enorm hohe Chance, dass der nächste Schwung an Kommentaren auf dem Fuße folgt.

Toll, oder?

;-)

Freitag, 17. April 2009

"Moleküle III"

Jepp, ich weiß, ich komme recht langsam voran, aber...

Es geht momentan eben - zeitbedingt - absolut nicht schneller.

Sorry!

;-)

Werde alles versuchen.

Und: jepp, Armin, mit den Corona-Storys geht es zügiger.

;-)

*

Benedict Marko - "Wie man sich ändern kann"

*urgs*

:-)

Irgendwie geil (auch, wenn das jetzt ein bisschen undifferenziert klingen mag), am Anfang ging mir der Stil ein wenig auf die Nerven, aber als ich dann so richtig drin war, las sich das Ganze praktisch wie von selbst. Und die Wirkung des Schlusses ist - keine Frage - natürlich frappierend genial.

Irgendwie interessant und lohnend.

70 %

*

Moleküle II

Dienstag, 31. März 2009

"Jetzt..."

... werd ich, auf meine alten Tage, doch noch zum Perry-Rhodan-Freund.

Und zwar in Hörbuchform.

Wer hätte das gedacht?

;-)


cover1400x1400


Ziemlich abgefahren, aber nicht schlecht, nein, gar nicht schlecht.

;-)

Sonntag, 29. März 2009

"Moleküle II"

Uwe Post - "Vactor Memesis"

Find ich durchweg großartig, von den Ideen her, und von der Schreibe her. Herrlich irrwitzig. Ich hab mich köstlich amüsiert.

98 %


***

Moleküle I
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V.

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