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SCHACHTELSTADT

Mittwoch, 29. März 2017

"Cool,..."

... ich hab einen geilen, ganz natürlich gewachsenen, Running Gag für die Schachtelstadt.

Den "VIOLETTEN ZETTEL"!

:-)

Kennt jemand den Film "RONIN"? Mit DeNiro? Da gibt es im Plot einen Koffer, der dort eine - in etwa - vergleichbare Rolle spielt.

Alles klar?

;-)

Donnerstag, 23. März 2017

"Bei..."

... einer längeren Sache wie der "Schachtelstadt" MUSS ich natürlich Notizen und Aufzeichnungen machen. Sonst kann man das ja alles gar nicht im Kopf behalten, bzw. man muss die ganze harte Info aus dem Text rausziehen und komprimieren, um sie dergestalt, nach häufigem Studieren der Kladde, alles dauerhaft in den Kopf, in Fleisch und Blut, zu integrieren.

fredx

Der Kontinent, auf dem das ganze spielt, heißt CORONA.

;-)

***

Äh, übrigens, mehr noch: man MUSS die Welt, die man erschafft, lieben. Von ganzem Herzen.

Meine Welt ist voller Artefakte einer lange untergegangenen Kultur. Verlassene Burgen, die niemand mehr bewohnt, oder betritt; verwittere Steintore und/oder Triumphbögen.

Donnerstag, 12. November 2015

"Schachtel-..."

... stadt, S. 49/50, Jonasweg IX.

Ich sollte Recht behalten, erst etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang, bereits unter dem von abermilliarden Sternen, Galaxien und Nebeln umringten, orange glühenden Vollmond, gelangten wir an das erste Domizil.
Bereits als wir um die Ecke, vom großen Weg ab auf die Zugangsschneise der Unterkunft einbogen, wusste ich, dass irgendetwas nicht in Ordnung war. Zu still, zu dunkel und leblos lag alles vor uns.
Brohm schien nichts zu registrieren, und erst als ich ihn bat, sein Pferd zu zügeln, und ihn von meinen Bedenken in Kenntnis setzte, blickte er mit sorgenvollem, plötzlich scheu gewordenem Blick um sich.
Ich wies ihn an, zu warten, und machte mich auf, um die Lage zu erkunden. Sorgsam vermied ich das energetische Glimmen vereinzelter, wild wachsender Amarisbäume und -sträucher, hielt mich im dunklen Schutz des Dickichts. Spiralförmig schlich ich mich näher an die langgestreckte Holzhütte heran und erreichte schließlich die Rückseite der an das Wohngebäude angelehnten Stallungen. Noch immer herrschte eine seltsame, ganz und gar ungewöhnliche Stille, kein Geräusch, kein Laut eines Menschen oder eines Tieres war zu vernehmen.
Dann trat ich mit dem Fuß in eine weiche Masse, die unter meinem Gewicht leise knisterte, fragend blickte ich hinab, und begriff im selben Moment noch die ganze Tragweite der Katastrophe, die sich ereignet hatte.

(...)

***

Schachtelstadt

Dienstag, 25. August 2015

"Neuer Gott, ..."

... im Rahmen meines ganz persönlichen, phantastischen Kosmos: IKONOS, der Gott der Zeichen.

Ein Fall für die "Schachtelstadt", denk ich.

:-)

***

ikonos
- ikonos/2 -

Sonntag, 7. Juni 2015

"Schachtelstadt"

(...)

Sich Bedenkzeit zu erbitten, und sie bewilligt zu bekommen, ist eine großartige Sache, wirklich prima. Für den ersten Moment jedenfalls.
Man brachte mich in einen abgelegenen, hinteren Teil des erstaunlich weitläufigen Anwesens der Familie Tellerrand, wo mir ein kleiner Privatbereich zur persönlichen Verfügung gestellt wurde.
Um einen kleinen Innenhof von quadratischem Schnitt verlief ein weiß gegipster, halb offener Säulengang, der zu drei Seiten jeweils Zugang zu einem geräumigen Zimmer bot - Schlafkammer, Bad, Bibliothek bzw. Salon. Die Stirnseite zeigte einen türlosen Zugang, durch den man zu den restlichen Gärten, Zimmern und Fluren des Anwesens gelangen konnte.
Nachdem man mich alleine gelassen hatte, schlenderte ich zunächst den Säulengang entlang, bewunderte die geschwungenen, dorischen Säulen, warf jeweils einen Blick in die Zimmer, bis ich schließlich wieder vor dem Zugang, durch den man mich hereingebracht hatte, angelangt war. Von hier aus wurde mir die Möglichkeit geboten, durch eine Aussparung in der kniehohen Mauer, die ansonsten Säulengang von zentralem, inneren Hofteil trennte, den Steingarten zu betreten, in dessen Mitte ein Brunnen meditativ plätscherte. Kieselsteine, grau-weiß geädert, knirschten unter den Sohlen meiner Holzschuhe, miniaturhafte, zu bizarren Formen gediehene Krüppelkiefern klammerten sich an dekorativ drapierte Felsbrocken, Findlinge von erhabener, fast pathetischer Form, jeder ein zerklüfteter, miniaturisierter Berg für sich.
Neugierig näherte ich mich dem Brunnen und erkannte die Gestalt des Heiligen Ambrosius, den siebenlöchrigen Trinksack, ganz der Legende gemäß, hoch über den Kopf erhoben, um mit dem durch die Löcher strahlenförmig entweichenden Wasser die Durstigen zu tränken.
Tatsächlich wunderte ich mich, denn der Heilige Ambrosius war ein Gott der freien Natur, dem Leben auf dem Lande oder in den Bergen näher als den wimmelnden, anonymen Gassen der Stadt, in denen beinahe alle, auf der beständigen Jagd nach sich selbst, kaum mehr Sinn für die Fürsorge einem anderen Lebewesen gegenüber verspürten.
Es begann zu dämmern.
Ich sah nach oben, wo in einer Ecke des Ausblicks, der mir aus dem Hof hinaus gewährt war, jetzt mit einsetzender Dunkelheit ein golden glühender Glanz erschien, der in seiner Mitte das Stück einer Valari, einer Amarisleuchte sehen ließ.

(...)

Schachtelstadt, S.48/49

***

Schachtelstadt

Donnerstag, 2. April 2015

"Schachtel-..."

... stadt.

- I -

„Ich denke, es wird Zeit, die Dinge miteinander zu vermischen.“
Mehr brauchte ich nicht zu sagen, denn wenn der Moment, das Momentum, die Zeit für etwas gekommen ist, dann ist keine Macht der Welt mehr imstande, die Sache aufzuhalten, keine.
Das gedrungene Warzenschwein mit den beiden Riesenhauern, die aufwärts gekrümmt unter seinen breiten, Warzen übersähten Lefzen hervorlugten, sah mich schweigend und bewegungslos an. Ich wiederholte meine Worte nicht, warum auch. Der in den Tiefen der glasigen Knopfaugen aufglimmende Funke hatte mir die erzielte Wirkung bereits in ausreichendem Maße kundgetan.
Hinter mir, in der Schlange der Wartenden, die gleich mir Einlass in die Stadt begehrten, wurde es allmählich unruhig, ohne mich umzudrehen oder sonst in irgendeiner Weise zu agieren, vernahm ich das lauter werdende Gezeter der Bauersfrauen mit ihren riesigen, geflochtenen Weidenkörben auf den Schultern, und hier und da wurden die knurrenden Stimmen einzelner Bauern laut, die – zwischen Ausspucken, Schnäuzen, Rülpsen und Furzen – unwillige Unmutsäußerungen hören ließen.
Endlich kam Leben in den Torwächter. Mit einem kehligen Grunzen machte er seinen Mitwächter auf sich aufmerksam, wies ihn an, die Vertretung zu übernehmen, und verschwand durch einen schmalen, für seinen Körper beinahe zu engen Durchgang hinter sich. Ich vernahm noch seine schweren Tritte auf der Holztreppe, die im Inneren des Stadttores nach oben in die Wachstube führen musste, dann war es wieder an der Zeit zu warten.
Gelangweilt beobachtete ich den zweiten Torwächter, der damit begann, die übrigen Wartenden an mir vorbei zu lotsen und sie zügig abzufertigen, sie einzulassen oder ihnen den Einlass zu verweigern, offensichtlich gerade so wie es ihm in den Sinn kam. Ich, für meinen Teil zumindest, konnte seinen Entscheidungen nicht die geringste Spur von Methodik oder System abringen, seine Auswahl gestaltete sich völlig willkürlich.
Nach einer Weile vernahm ich zum zweiten Mal das Poltern schwerer Tritte aus dem Torhaus und Sekunden später trat, mit einem einzigen, weit ausladenden Schritt, mein mir bereits vertrauter Torwächter wieder hinaus in den Schlamm des feuchten Morgens. Dass er mein rotes Beinkleid dabei mit schmierigen Erdklumpen besudelte, ignorierte er, dann hielt er mir ein violettes Papier entgegen. Schweigend nahm ich es entgegen, entfaltete es so gut es ging und las - erst einmal Nichts. Die Runen der Schachtelstadt waren mir nicht vertraut, interessante halbmondförmige, breit gestrichene Vertikale; kurz hingeschossene Haken, die hin und wieder winzigen Ohren oder Augen glichen; und schließlich Punkte. Aber darüber hinaus?

(...)

Frohe Ostern schonmal!

:-)

***

Schachtelstadt

Dienstag, 3. Februar 2015

"Neue..."

... Wesen, Völker, Städte, Länder, Berge, Wälder, Täler, Pflanzen, Tiere und Gruppierungen, betreffs "SCHACHTELSTADT".

* Der

AMARISBAUM

- verantwortlich für den ewigen Frühling im SONNENWALD, speichert Sonnenenergie und gibt sie, nach einem inner-organismischen Transfer, in Form einer verstrahlten, aus den Blättern ausgeschwitzten Substanz von pastenartiger Beschaffenheit wieder ab

* Die

AMARISTI

- oder LICHTSAMMLER, Glaubensgemeinschaft derer, welche die Amarisplantangen des SONNENWALDS betreiben (und alle sonstigen, geographisch unterschiedenen Plantagen auch), bis hin zum enfachen Arbeiter sind ausschließlich AMARISTI mit der Gewinnung der kostbaren Substanz betraut

(...)

***

Schachtelstadt

Donnerstag, 29. Januar 2015

"Die..."

... Schachtelstadt geht munter sensationell voran, ich überlege, ob ich mir nicht einen Vorschuss auf das fertige Werk hole, aber dann muss ich mir natürlich auch Gedanken darüber machen, welcher Verlag das denn überhaupt machen darf!

;-)

Da wir ja hier quasi unter uns sind (NOCH), werd ich hier - exklusiv, sozusagen - über Schreibprozess, Fortgang und inhaltliche Knackpunkte berichten.

Heute: der Name eines der vier Adelshäuser der Schachtelstadt.

Das erste Haus, ist das HAUS TELLERRAND.

:-)

Und (gerade reingekommen): es wird eine dritte Referenzszene im Sonnenwald geben, nach der Tolkien-Szene (der nächtliche Überfall auf Aragorn und die Hobbits im tänzelnden Pony) und der, soeben beendeten, Cervantes-Referenz (kurze Begegnung meiner Helden mit dem Ritter von der traurigen Gestalt und seinem Knappen), wird Mervyn Peaks "GORMENGHAST" das dritte Werk sein, das geehrt werden wird.

Freitag, 19. Dezember 2014

"Die..."

... - bereits erwähnte - SCHACHTELSTADT mausert sich zur absolut essentiellen Erzählung, u.a. ein allumfassender Götterkampf von grundsätzlicher, mythologischer Wucht.

:-)
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