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Religion

Mittwoch, 17. Dezember 2014

"Ein..."

... irgendwie wichtiger Text, ne Stilübung in Sachen religiöser bzw. biblischer Idiomatik. Es gibt eine Datei, in der noch verschiedene andere Texte dieser Art gesammelt sind, die dann auch annähernd in einen größeren Zusammenhang gebracht, also systematisiert sind. Ich schau gleich mal...

;-)

Jetzt gleich beim Text, wichtig, OG = ein Wort, und deshalb als Wort am Stück auszusprechen und keinesfalls in Form zweier einzelner Buchstaben zu artikulieren!

Die Genesis des OG

Im Nichts, lag träge das OG, das höchste Wesen, welches selbst ganz und gar dieses Nichts selbst war, und nichts ansonsten, und alles, was da war.

Es gab nicht Zeit, noch Raum. Es gab nicht Qualität noch Quantität, noch gab es Form, Farbe, Zahl oder Maß. OG, das höchste Wesen, aber war fähig zu denken. Zwar fand es keinen Inhalt für sein Denken, die Fähigkeit jedoch war ihm zu eigen. Da es nichts fand außer sich selbst, um seinen Geist, welcher durch und durch nichts war, zu erfüllen, blieb ihm nichts anderes übrig, als irgendwann, nach eingehender Erforschung des objektlosen Denkens als einer ihm gegebenen Fähigkeit, also der Bewegung des Denkvorganges an sich, sich selbst zum Gegenstand seines Denkens zu machen. Es lernte, sich selbst zu betrachten, über sich selbst nachzudenken, sich ein Bild von sich zu machen, zu erschaffen, zu konstruieren mit den Mitteln des Denkens. Immer ausgefeilter, immer kunstvoller und präziser wurde seine Fähigkeit, sich selbst zum Objekt seines Denkens zu machen, und so gab es sich selbst einen Namen, der da lautete OG, oder EIDOLON oder PUNKT oder EINS, und es erfreute sich seines Namens, seines Daseins und seiner ihm gegebenen Fähigkeit zur Selbstbetrachtung.

Im Nichts, lag träge das OG, das höchste Wesen, welches selbst ganz und gar dieses Nichts selbst war, und nichts ansonsten, und alles, was da war, und betrachtet sich selbst.

Es betrachtet sich selbst, und es begriff, es verstand, dass es sich langweilte in seiner Selbstbetrachtung. Es erkannte, dass seine Selbstbetrachtung nichts weiter war, als wiederum das Nichts, welches es selbst war. So dachte es, und beobachtet sich selbst, und dachte, und betrachtet sich selbst, und dachte…

Schließlich begann es, sich selbst in verschiedenen Abwandlungen seiner selbst zu denken. Es begann, sein selbstgedachtes Selbst zu variieren. Es erschuf verschiedene, voneinander abweichende Vorstellungen von sich selbst und es entstand - die Form. Es war ein Spiel, geschaffen, um der Langeweile seines nackten Daseins zu entrinnen, und es erfreute sich an diesem Spiel und an den unzähligen Formen seiner selbst, die es erschuf.
Und es verglich die verschiedenen Formen seiner selbst miteinander und mit sich selbst.

Im Nichts, lag träge das OG, das höchste Wesen, welches selbst ganz und gar dieses Nichts selbst war und nichts ansonsten, und alles, was da war, und erfreute sich an den verschiedenen Formen seiner Selbst, die es geschaffen hatte, um der Langeweile zu entgehen.

(...)

***

Ich glaub, ich werd die ganzen Texte und Fragmente, die in diese Richtung gehen (bzw. aus dieser Richtung kommen), unter einem neuen Titel zusammenfassen, "DIE GENESIS-FRAGMENTE", klingt gut, oder?

;-)

Sonntag, 7. August 2011

"Der..."

... Große Kampf"

:-)

Ellen G. White

1888



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Offensichtlich bin ich momentan auf den Spuren christlicher Dogmatik (Karl Adams "Jesus Christus") bzw. in den seltsamen Untiefen des christlichen Fundamentalismus unterwegs. Neuste Merkwürdigkeit: Ellen G. White, Mitbegründerin der Siebenten-Tags-Adventisten und Verfasserin mehrerer Bücher sowie hunderter Essays und Artikel.

Tja, "Der große K(r)ampf".

Um was handelt es sich? Ist das eine Art von Verschwörungstheorie? Oder etwa die knallharte Wahrheit, die zu erfassen wir lediglich nicht paranoid bzw. gläubig genug sind? Die alte Frage, die sich im Falle jeder verschwörerisch anmutenden Weltsicht stellt - ihr Reiz und ihr Fluch.
Auf jeden Fall ein großer, umfassender Ansatz. White stellt die Weltgeschichte als ewig andauernden Kampf zwischen "Gut" und "Böse", zwischen wahrem Christentum, also "Gott", und dem Widersacher, also "Satan" dar. Der erste Teil ("Untreue und Abfall in der Christenheit"), den ich gerade zu Ende bringe, beschäftigt sich sehr ausführlich mit der Zeit der Reformation, ist durchaus gut geschrieben und unterscheidet sich eigentlich in nichts von einem herkömmlichen Werk der Geschichtsschreibung - abgesehen natürlich von der Tatsache, dass hier ganz selbstverständlich "Gott" und "Satan" als unbedingt reale Wirkursachen geschichtlicher Ereignisse angenommen werden.

So oder so, ganz sicher haben wir es mit einem evangelischen, protestantischen, antipapistischen Werk zu tun, denn die großen weltlichen Erfüller Satans auf Erden sind, laut White - und zumindest für die Zeit der Reformation geltend, die katholische Kirche und ihre Päpste, die höchstselbst als Antichristen bezeichnet werden, angetreten, den wahren Glauben zu unterdrücken und zu verschleiern.

:-)

Der wahre Glaube richtet sich übrigens (ähnlich wie bei vielen anderen evangelikalen Splittergruppen) EINZIG UND ALLEINE nach der Bibel, nur was im großen, alten Buch steht, entspricht dem wahren Christentum, alles andere ist Menschenwerk, Politik, Teufelswerk.

Ich bin gespannt wie es weitergeht und worauf das am Ende noch hinauslaufen soll.

In sich konsisitent ist das Ganze schon, aber auch sehr suggestiv - nichts für labile Geister, würde ich sagen.

;-)

Donnerstag, 4. August 2011

"Wie ich..."

... gerüchteweise vernehme, wird der Papst irgendwann Anfang September im TV höchstpersönlich das Wort zum Sonntag sprechen (Info mit Vorbehalt).

*lach*


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Von da aus wäre es dann nicht mehr weit bis zum RTL-Dschungelcamp, oder?

;-)

Freitag, 13. Juni 2008

"Michael"

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Der Erzengel Michael in Aktion.

Ist das martialisch, oder was?

;-)

Bildnis steht übrigens vor dem Hamburger "Michel", glaub ich.

Freitag, 14. März 2008

"Ups!"

The Worlds: Stages of Creative Process

;-)

Montag, 16. Juli 2007

"Konfession?"

Theoretisch-katholisch, würde ich sagen.

Und das schreib ich jetzt konsequent auf jedes Papier, das sich erdreistet, mich sowas zu fragen.

Da kenn ich nix.

:-)

Sonntag, 24. Juni 2007

"Schmidt"

Helmut Schmidts sehr beachtenswerte, rational-religionsskeptische Weltethos-Rede am 8. Mai 2007 in Tübingen.


Zum Ethos des Politikers

Donnerstag, 19. April 2007

"Ratzinger"

Irgendwie bin ich ja mächtig versucht, mir das Jesus-Buch von Ratzinger zu besorgen ("Jesus von Nazareth", 2007).

Soll ja relativ theologisch gehalten sein.

Hmm...

Ich weiß nicht, ich weiß nicht.

:-)

Samstag, 14. April 2007

"Leid"

Neulich mal wieder in der theologisch-mystischen Ecke meines Bücherregals rumgestöbert.

Die Buddhisten bieten also einen Weg zur Beendigung des Leids, während der Christ es eher duldend ertragen soll (sogar mit Freude, wie man liest).

Irgendwie kein Wunder, dass der Buddhismus da attraktiver wirkt. Obwohl das christliche "Herr, dein Wille geschehe" natürlich auch manchmal eine sehr befreiende Wirkung haben kann.

Na ja, im Notfall wird wohl immer auch ein von Herzen kommendes, ganz profanes "Scheiß drauf!" ausreichen.

;-)


***

Meister Eckhart

Montag, 18. September 2006

"Im Namen Gottes"

«Ihr Ungläubigen und Despoten, wir werden unseren Dschihad fortsetzen und niemals aufhören, bis Gott uns hilft, eure Hälse abzuschneiden und das flatternde Banner des Monotheismus weht und Gottes Herrschaft über alle Völker und Nationen errichtet ist.»


Reaktion militanter Islamisten auf die Äußerungen des Papstes.


Mit paranoiden Wahnsinnigen kann man leider nicht vernünftig reden.

That's the Problem!



Auf, auf, zurück ins Mittelalter (das ich eigentlich sehr mag, aber doch eher aus der Entfernung heraus)!

;-)
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