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Phantastik

Sonntag, 4. Juni 2017

"Robert..."

... Jackson Bennett.

"Die Stadt der tausend Treppen", Bastei-Lübbe, 2017.

("City of Stairs", 2014)

Ja, durchaus gut. Endlich mal wieder ein phantastischer Roman, dem auch tatsächlich ein paar interessante, phantastische Ideen zu Grunde liegen, und der nicht nur Altbekanntes wiederholt. Glaubhafte Welt, gute Geschichte, gut geschrieben. Am Ende leider nicht hundertprozentig rund, aber das ist auch schon erfahreneren Autoren passiert.

Kann ich empfehlen.

Man darf auf den zweiten Teil gespannt sein. "Die Stadt der tausend Klingen", September 2017.

79 %

Sonntag, 31. Juli 2016

"Die..."

... Saat.

strain


The Strain

Vol. 1

USA 2014

Serie nach dem Roman von del Toro und Chuck Hogan.

Ein starkes Stück Horror, für das man aber doch schon eine gewisse Abgebrühtheit braucht. Tolle Sache, die einem kaum mal eine Minute Ruhe lässt, - Schlag auf Schlag, Horror auf Horror, endlos. Eine moderne (und längst überfällige) Neuinterpretation des Vampirthemas, eine Brise "The Stand", einen Schuss "The Walking Dead".

Klare Empfehlung für denjenigen, der's vertragen kann, auch wenn das Ganze gegen Ende etwas abflacht und - im Zwischenmenschlichen - hin und wieder am Niveau einer billigen Soap kratzt (wobei dann auch immer wieder mal schauspielerische Mängel zu tage treten).

Trotzdem.

Der Horror ist gut.

:-)

Sonntag, 27. Dezember 2015

"Man hört,..."

... um es mal diplomatisch auszudrücken, nicht unbedingt nur Gutes über die Bücher von Thomas R.P. Mielke, besonders seine historisch-biographischen Romane werden ja teilweise sehr heftig kritisiert. Dazu kann ich nicht wirklich etwas sagen, ganz einfach, weil ich noch keinen dieser Romane gelesen habe. WAS ich aber mit absoluter Bestimmtheit sagen kann, ist, dass sein Roman "Das Sakriversum" aus dem Jahr 1983 (nicht umsonst Kurd-Laßwitz-Preisträger 1984), meiner bescheidenen Meinung nach, ein phantastisches Meisterwerk ist!

sakra

Eine geradezu sensationell verrückte, phantastische Idee, phantastisch ausgearbeitet und ausgeführt.

Ich will nichts verraten, aber es stimmt: nachdem man den Roman gelesen hat, wird man Kathedralen mit anderen Augen ansehen.

Seit langer Zeit mal wieder ein Buch, das ich in ein, zwei Zügen quasi verschlungen habe.

95 %

5 % Abzug, weil ich mir das Ende vielleicht ein ganz klein wenig runder, machtvoller, epischer gewünscht hätte. Aber sonst: ABSOLUT PHANTASTISCH!

:-)

Mittwoch, 2. Juli 2014

"Mark..."

... Hodder

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Der kuriose Fall des Spring Heeled Jack

Bastei 2013


Wäre "nur" ein ganz normaler, leidlich interessanter Steampunkroman im viktorianischen Ambiente, wenn da nicht

- die schön erzählte, runde Geschichte

- das überaus amüsante und bemerkenswerte Ermittlerpaar Burton und Swinburne

- und besonders der geradezu göttlich verzweifelte Zeitreisende Edward Oxford (alias Spring Heeled Jack) wäre, der angesichts der bizarren Verwicklungen der Zeitparadoxie, die er selbst verursacht hat, schier irre wird. Tatsächlich führt jeder Versuch des armen Oxford, das Zeitparadox aufzulösen, genau zum Gegenteil, so dass die Kernsituation (Ermordung Queen Viktorias durch einen Vorfahr), statt bereinigt, immer wieder aufs neue hervorgerufen und bekräftigtwird.

Schöne, amüsante und sehr unterhaltsame Sache, die sich - immer ein sicheres, jedoch nur selten erreichtes Momentum höchster Qualität - besonders durch eine gelungene Fassung des unsterblichen Doppelpaares Komik/Tragik auszeichnet.

95 %

Zwei weitere Teile bis jetzt (die ebenso amüsant sein sollen wie Teil 1).

Hab schon geordert.

:-))

***

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Burton & Swinburne, Teil 2

Beide bisher erschienenen, nachfolgenden Titel sind genau so empfehlenswert wie der erste Teil. Allerdings sollte man die Bücher tatsächlich in der richtigen Reihenfolge lesen, denn Teil 1, Spring Heeled-Jack und - nochmal speziell - die Kernsituation des Attentats auf die junge Königin Viktoria, bleiben generell der Ausgangs- und Referenzpunkt für alles, was inhaltlich folgt.

Schöne, interessante, unterhaltsame Sache mit einer Vielzahl bizarrer und bizarrster Ideen.

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Burton & Swinburne, Teil 3

***

100 %

Samstag, 5. Oktober 2013

"Die Mongoliade"

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"Die Mongoliade"

Band I


Neal Stephenson, Greg Bear, Erik Bear, Nicole Galland, Mark Teppo, Cooper Moo, Joseph Brassey - 2013

Also ich kann die zum Teil herbe Kritik, die da auf amazon zu lesen ist, wirklich nicht nachvollziehen.

Das Buch ist alles andere als zäh oder langweilig, und von langatmigen philosophischen Exkursen oder ähnlichem ist ebenfalls weit und breit nichts zu sehen (die haben wohl noch nie einen reinen Stephenson gelesen?!). Eine derartige Fehlkritik kann eigentlich nur zustande kommen, wenn es sich um Leser handelt, die - sagen wir - ein etwas leichteres, seichteres Niveau gewöhnt sind - oder einfach kein Empfinden für den geschichtlichen Rahmen des Romans haben.

Ich bin nämlich eher geneigt, dem Buch die Höchstwertung zu geben!

Ich weiß gar nicht, ob ich jemals ein Buch gelesen habe, in dem das Rittertum und seine Zeit so atmosphärisch wunderbar in Szene gesetzt wurde!

Nach etwa 100 Seiten hat mich der Roman gepackt und nicht mehr losgelassen.

Den wirklich einzigen Schwachpunkt konnte ich in einer Kampfszene ausmachen, die einfach nicht optimal, nicht dynamisch genug, nicht für alle Sinne spürbar umgesetzt war, da hat man dann gemerkt, dass im Autorenteam vielleicht doch der eine oder andere nicht ganz das Niveau erreichen kann, das ein Neal Stephenson oder ein Greg Bear eben mühelos vorgeben.

Ansonsten: gutes Buch, und wenn das so weitergeht steht da eine wirklich großartige und vielleicht einmalige Reihe an.

90 %

***

Mongoliade I

Sonntag, 10. März 2013

"Renééééé..."

... Descartes.

Descartes

Ach, dieses wunderschöne "Cogito Ergo Sum", tatsächlich einer der wenigen, absoluten und wahren und unbestreitbaren Fixpunkte der Philosophie, im Zusammenhang mit Descartes' Methodenreflexion der Beginn des Rationalismus und - nicht zuletzt - der Ausgangspunkt der Bewusstseinsphilosophie.

ABER! ABER!

Leider handelt es sich zugleich um eine Art "Schwarzes Loch", um die "Rationalistische Singularität" per se.

Denn es führt - zumindest innerhalb der Überlegungen Descartes' - kein Weg heraus aus diesem gesicherten Wissen des "Cogito Ergo Sum". Bereits die ersten Deduktionen Descartes' sind nicht wirklich haltbar (weil die erste Prämisse nach dem Cogito-Argument nicht haltbar ist). "Cogito Ergo Sum", ja, das ist unwiderlegbare, rationale Erkenntnis, doch jeder Schritt darüber hinaus wird zum - mehr oder weniger verkappten - Idealismus. "Res Extensa"? Dualismus von Geist und Materie? Lässt sich nicht wirklich aus dem "Cogito-Argument" ableiten, geht nicht. Allenfalls kann man schließen, dass es sich bei Geist und Materie um zwei verschiedene Dinge handelt (was - und das ist der Kanckpunkt - jedoch nichts über ihren Zusammenhang aussagt). Descartes' erste aus dem Cogito-Argument gezogene Prämisse lautet nämlich: Der Geist kann ohne den Körper existieren. Und da sind wir dann schon mitten im Idealismus, denn - kann er das wirklich? Ne, oder? Zumindest deutet nichts darauf hin, aller Erfahrung nach.

Man benötigt, um von Descartes' genialer Erkenntnis ausgehend auch nur einen einzigen Schritt weiter zu kommen, mehr als die bloße Deduktion, man braucht methodisch etwas, das einem erlaubt, über den Abgrund, der die Rationalistische Singularität umgibt wie das Meer die Insel, hinauszukommen, man braucht - die Evidenz der Phänomenologie und den Begriff der Wahrscheinlichkeit auf Basis der empirischen Wissenschaft.

Nur so kommt man weiter.

;-)

Sorry, Reneéééé´, aber das konntest du damals einfach noch gar nicht erkennen.

;-)

Donnerstag, 15. November 2012

"Okay,..."

... mal wieder ein paar Bücher.

Zunächst:

anathem


Neal Stephenson

"Anathem"

Goldmann, 2012


Aaaaalso, auf jeden Fall wieder ein typischer Stephenson - anspruchsvoll, vertrackt, genialistisch. Diesmal aber - Achtung! - auch mit nahezu unerklärlichen Schwächen (was vor allem das das letzte Drittel und das Ende des Romans betrifft).
Vorher allerdings geht es erst mal gewohnt genial zu.
"Anathem" ist der höchst ambitionierte Versuch, auf allen möglichen Ebenen eine ernsthafte und überzeugende Parallelwelt, eine Zwischenwelt, ein glaubhaftes und fundiertes Multiversum zu erschaffen. Darum handelt es sich inhaltlich und darum kreist Stephensons literarische Ausführung. Und tatsächlich: das Ganze funktioniert - vor allem auf der sprachlichen Ebene, eine wahre Fülle gelungener Wortvariationen und semantischer Umdeutungen macht es möglich. Stephenson bildet im Verlauf des Romans tatsächlich eine Art neue Sprache aus, kreiert neue Begriffe, die er - und das ist das wirklich Geniale an der Sache - später dazu verwendet, die quasi wissenschaftliche Theorie eines Multiversums zu entwerfen, welche in unseren herkömmlichen, bekannten Begriffen wohl gar nicht formulierbar gewesen wäre. Große Kunst und - bis dahin - zweifellos eine tolle, sehr reizvolle und interessante Angelegenheit. Aber auch das wunderbare Setting, in dem er diesen tollkühnen Versuch ansiedelt, kann überzeugen: da kommen allerhand phantastische Kulissen zusammen - eine fantasyhafte Welt des Mittelalters, eine postapokalyptische Zukunftsvision und zuletzt die pure Weltraum-SF, alles ineinander verschmolzen.
Respekt, soweit.
Wobei wir jetz aber zu den beinahe unerklärlichen Schwächen kommen. Was - in drei Gottes Namen - ist schief gegangen? Irgendwie wirkt das letzte Drittel des Romans so, als hätte der gute Neal irgendwann schlicht die Nerven verloren, wäre ungeduldig und unduldsam mit seinem eigenen Werk geworden oder hätte - ganz profan - unter enormem Zeitdruck gelitten. "Anathema" ist trotz des genialen Ansatzes und des wirklich großartigen Aufbaus nicht konsequent durchgeführt.
Was den ganzen herrlichen Versuch leider zunichte macht.
"Anathem" wirkt am Ende unrund, nicht so vollkommen wie man das vielleicht hätte erwarten dürfen. Der abschließende Weltraumausflug der Avot zum Beispiel ist keine gute Schlusslösung, kommt unglaubwürdig und ein wenig aufgesetzt daher. Da hat Stephenson - wie ich vermute eben auch aus Zeitnot, denn anders ist das kaum zu erklären - den Bogen einfach in sehr fahrlässiger Art und Weise überspannt. Auch deshalb gelingt es ihm am Ende nicht, die wunderbar sorgsam aufgebaute, theoretisch- wissenschaftlich-philosophische Erörterung eines potentiell funktionierenden Multiversums im entscheidenden Moment, da wo es schließlich an die praktische Auflösung im Rahmen der Romanhandlung geht, in ein überzeugendes Finale zu transformieren.
Eine leichtsinnig verschenkte Chance.

Stephenson hätte seinen Roman bis zum Ende hin ernst nehmen und sorgfältig ausarbeiten sollen. Hat er aber leider nicht, ein höchst bedauerliches Faktum.

stephenson_neal_peter-von-felbert

Tja, würde ich "Anathem" empfehlen?

Jein, denn das unausgegorene Ende macht viel zunichte und hinterlässt ein irgendwie unbefriedigendes Gefühl der Unvollkommenheit. Andererseits aber sind Idee, Ansatz und Gestaltung bzw. Entwicklung des Themas bis zum letzten Drittel wie immer unvergleichlich interessant und spannend. Es bleibt also der Intuition des Lesers überlassen, ob er glaubt, "Anathem" lesen zu müssen, oder eben nicht. Raten kann man da kaum.

Sicher ist, auch nach "Anathem", eins: Neal Stephenson bleibt - ohne wenn und aber - einer der innovativsten, genialsten und vor allem mutigsten Autoren der Gegenwart, auch wenn am Ende mal was in die Hose geht.

;-)

80 %

Donnerstag, 18. Oktober 2012

"Während ich natürlich..."

... weiter im großen, weiten Meer nach Schnäppchen fische, habe ich mir aber trotzdem zwischendurch mal wieder - ganz offiziell - ein korrektes Buch bestellt, auf das ich irgendwie mächtig scharf bin:

Neal Stephensons

"ANATHEM"
(jetzt endlich in der deutschen Taschenbuchausgabe erhältlich)


neal_stephenson_anathem_book_cover


Ich bin mächtig gespannt, sicher kein einfaches Buch (Stephenson eben, hier sogar im Overkill, wie es heißt), aber - wohl genau aus diesem Grund - eins von denen, die ich liebe, ne kleine Herausforderung sozusagen (muss auch mal sein).

:-)

Sonntag, 11. Dezember 2011

"Drood"

Dan Simmons

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"Drood"

2009

Wunderbares Buch, das - wie schon "Terror" (2007) - historische Faktizität mit phantastischen Elementen mischt. War "Terror" in dieser Hinsicht schon sehr gelungen, so stellt "Drood" noch einmal eine Steigerung dar und erreicht damit die Späre des absolut Außergewöhnlichen.
Die faktisch-historische Basis diesmal: Zeitumstände, Leben und Biographie von Charles Dickens und Wilkie Collins, englische Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, der eine genial, der andere - sagen wir - um Genialität bemüht.

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Charles Dickens, 1812-1870

"Drood" ist in jeder Hinsicht gelungen - spannend, anregend, schimmernd wie ein dunkler, geheimnisvoll facettierter Edelstein, der mit jedem neuen Lichteinfall unerwartete Perspektiven eröffnet, neue, tiefere Ebene erzeugt. Es geht um Dickens, um Opium, Verbrechen, menschliche Abgründe, Traum, Albtraum, Laster und Rausch, und nicht zuletzt um den Vorgang des Scheibens und des literarischen Schöpfungsprozesses.

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Wilkie Collins, 1824-1889

Im Grunde und auf einer letzten, tiefsten Ebene reflektiert die Erzählung über sich selbst und seine Entstehung. Mesmerisierend, magnetisierend, von durchgehend dichter, seltsamer Atmosphäre geprägt.
Meiner Meinung nach sollte Simmonds nur noch solche Bücher schreiben.

:-)

100 %

Donnerstag, 3. November 2011

"Dan..."

... Simmons.

"The Terror", 2007

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Geniales Werk (mit kleinen Abstrichen)!

"The Terror" ist - zumindest bis kurz vor dem Ende - die auf den exakt und ausführlich recherchierten Fakten basierende Erzählung der grausam gescheiterten Franklin-Expedition des Jahres 1845, eine grandiose Darstellung der Qual eines letztlich ausweglosen Überlebens- und Todeskampfes im ewigen Eis, die schonungslose Auslotung des menschlichen Charakters, der menschlichen Psyche unter vollkommen unmenschlichen Bedingungen und Belastungen.
Das hab ich bisher niemals intensiver oder besser ausgeführt gelesen.
900 Seiten, die wie im Flug vergehn und entsprechend der sich zuspitzenden Lage der Expedition bald eine ganz andere, weit über die bloße faktische Schilderung reichende Dimension annehmen. Die Dimension des wahren Terrors.
Genial, wahrlich genial - bis etwa 100 Seiten vor dem Ende, denn von da an wirkt alles plötzlich ziemlich aufgesetzt und zurechtgeschustert. War wohl schwer, ein vernünftiges Ende zu finden.
Ich persönlich hätte mit dem Sterben des wahnsinnig gewordenen Hickery Schluss gemacht und damit die geballte, monströse Tragik der Sache einfach ins Leere hinein wirken lassen. Dan Simmons hat sich leider anders entschieden, er hat quasi das Happy-End gesucht bzw. erzwungen.
Es wäre gar nicht notwendig gewesen, dem phantastischen Element des mysteriösen Eismonsters, das zuvor wunderbar metaphorisch die Rolle der personifizierten Ausweglosigkeit eingenommen hat, am Ende eine vermeintliche Realität aus der Inuit-Mythologie zuzuweisen. Das hat dem ganzen mehr geschadet als es irgendwie beeindruckend war. Auch die dann doch zu gewaltsame Faktenverbiegung der auf anderer Position wiedergefundenen HMS Terror (inzwischen aber tatsächlich bestätigt, Fund der HMS Terror im September 2016), genauso wie das Überleben Crozieres unter den Inuit und seine abschließenden Rückkehr zum brachliegenden Schiff, wären nicht notwendig gewesen - alles arg konstruiert und verbogen, nur um einer genialen Erzählung, die an Spannung und Intensität kaum zu überbieten war, ein versönliches, aber eben auch unpassendes Ende zu geben. Oh je, oh je...

Richtig schade irgendwie.

Trotzdem: "Terror" ist mit Sicherheit eine der besten Dramatisierungen eines arktischen Überlebenskampfes und - in diesem Sinne - unbedingt zu empfehlen - auch wenn das Ende eben nicht ganz so stark geworden ist. Letztlich tut das den fulminanten ersten 900 Seiten und dem damit verbundenen, unbeschreiblich mitreißenden Lesegenuss keinerlei Abbruch.

90 % (wie gerne hätte ich 100 % gegeben, aber bei diesem erzwungenen Schluss geht das beim besten Willen nicht mehr).

***

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Und weil`s so schön war, geht`s auch gleich mit Simmons weiter, und zwar mit "Drood", 2009 - einem Roman aus dem viktorianischen England, der wiederum um Halbfakten, diesmal um die Person von Charles Dickens herum aufgebaut ist.
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