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Konzerne

Dienstag, 24. April 2007

"Große Konzerne..."

... sind ja inzwischen eigentlich, mehrheitlich, nichts anderes als perfekte Musterbeispiele für organisierte Kriminalität, oder?

Und die ist doch verboten, denk ich.

;-)

Sonntag, 20. August 2006

"Eon"

Die Stromkonzerne (Profit im letzten Jahr: 5 Milliarden Euro!) kündigen neue Preiserhöhungen von bis zu 7 % an (was real wohl bedeutet, dass sie so um die 12 % beabsichtigen).

Man sollte diese Konzerne zerschlagen, enteignen und das Stromnetz endgültig für den freien Wettbewerb freigeben.

Es ist offensichtlich, dass dort Verbrecher das Sagen haben.

Aber, und das ist eine gute Nachricht, es regt sich politischer Widerstand. Einige Bundesländer beabsichtigen, die Preiserhöhungen zu verbieten, und inzwischen denkt man auch bereits über einen öffentlichen Untersuchungsausschuß nach.

Jau, zerrt diese gierigen Gesellen mal vor den Kadi. Wäre vielleicht ganz interessant.

:-)



Artikel

Montag, 12. September 2005

"Mineralölkonzerne"

Bin da doch mal wieder über eine Aussage gestolpert, die sowas von unverschämt ist, dass man es kaum glauben kann.

Jeder weiß, dass die Mineralölkonzerne das Aufkommen von alternativen Kraftstoffen blockieren.
So weit, so gut.
Nun wird also, zu recht, darüber gesprochen, den Tankstellen gesetzlich vorzuschreiben, die alternativen Kraftstoffe in ihr Programm aufzunehmen, um so die monopolistische Blockade zu brechen, denn es gibt ja längst Alternativen sowohl bei den Treibstoffen als auch bei den Motoren.

Und was sagt da der Vertreter der Mineralölkonzerne dazu?

Er spricht von Planwirtschaft! Davon, dass gerade wir Deutschen wissen müssten, wo sowas endet, wohin sowas führt! Schließlich hätten wir ja die DDR erlebt!

Da fällt mir nix mehr ein, echt. Das ist ja wieder sowas von hemmungslos verdreht. Gerade die zusätzliche, unreglementierte Freigabe von Alternativen zum Benzin öffnet doch den Markt, bringt Konkurrenz und damit die Freiheit, sich selbst zu entscheiden, was man tanken oder welchen Motor man in Zukunft fahren möchte.

Das ist doch mal wieder typisch - gelogen, betrogen, falsch dargestellt, vom Thema abgelenkt, verschleiert. Einfach was dahin gebrabbelt, nur um die Menschen wieder irgendwie zu verunsichern, von der offensichtlichen Wahrheit abzubringen und damit den Profit zu sichern.

Ich weiß, es ist nichts Neues, aber man kann es, meiner Meinung nach, einfach nicht oft genug anprangern. Das sind die wahren Hemmsteine einer Weiterentwicklung - Konzerne und ihre bedingungslose Profitgier.

Mittwoch, 17. August 2005

"EMI III - Der Abschluss"

Sehr geehrter Herr Groß,

wie angekündigt, haben wir uns mit unseren Kollegen in der Zentrale in London kurzgeschlossen und das weitere Vorgehen abgestimmt. Demnach können wir Ihre Reklamation leider so lange nicht weiter bearbeiten, wie uns die individuelle CD nicht vorliegt, bei der das Problem aufgetreten ist. Gemäß den uns vorgegebenen Richtlinien muss jeder Reklamationsfall dokumentiert werden, und wichtigstes Dokument dabei ist die betreffende CD. Auch unser Kopierschutz-Provider akzeptiert keine Reklamationen ohne Vorlage der CDs, da andernfalls eine Überprüfung des Sachverhalts unmöglich ist - grundsätzlich kommen ja auch andere Ursachen für Beeinträchtigungen der Funktionalität eines PC-Laufwerks in Frage. Über diese Anforderungen können wir uns leider nicht hinwegsetzen und bitten dafür um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr EMI_Team




Alles andere wäre ja auch ein Wunder gewesen.

Na gut, ich hab die CD halt direkt weiterverkauft. Aber trotzdem, jetzt steh ich da mit meinen Hardwareschäden. Haben sich mal wieder gut aus der Affäre gezogen, die Jungs.

Vielen Dank nochmal!

Mittwoch, 10. August 2005

"EMI III - Schikane"

Nach ein paar Mails voller Schikanen - Fragebogen, Systemmonitor kopieren und zusenden, genaue Katalognummer der Cd, Kaufnachweis, CD zuschicken ...

Zuletzt dies hier:


Sehr geehrter Herr Groß,

Vielen Dank für Ihre Antwort. Da die betreffenden CDs nicht mehr vorhanden sind, müssen wir jetzt unseren Fachvorgesetzten in England informieren und um eine Entscheidung über das weitere Vorgehen bitten. Sobald wir von dort eine Antwort erhalten haben, werden wir Sie wieder informieren.


Viele Grüße

Ihr EMI_Team

Freitag, 5. August 2005

"EMI II - Die Reaktion"

Antwort von EMI.


Sehr geehrter Herr Groß,

dass Sie mit einer CD aus unserem Hause Problemen haben, bedauern wir sehr. Damit wir Ihnen bei der Lösung des Problems behilflich sein können, benötigen wir einige Informationen, um dem Hersteller des Kopierschutzes eine Fehlerdiagnose zu ermöglichen.
Deshalb möchten wir Sie bitten, uns möglichst genau zu beschreiben, wie es zu dem geschilderten Problem gekommen ist. Bitte nennen Sie in diesem Zusammenhang z.B. auch eventuell aufgetretene Fehlermeldungen etc.
Des Weiteren finden Sie im Anhang einen zu diesem Zweck erstellten Fragebogen. Wir möchten Sie bitten, die darin enthaltenen Fragen so weit zu beantworten wie der Zustand Ihres PCs dies im Moment noch zulässt.

Wir bedanken uns schon vorab sehr herzlich für Ihre Mühe und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Ihr EMI_Team



Ich glaube natürlich immer noch nicht, dass da irgendwas dabei herauskommt, aber die Tatsache, dass überhaupt eine Reaktion erfolgt ist, verdient auf jeden Fall einen gewissen Respekt.

Mal sehen, wie es weitergeht.

Donnerstag, 4. August 2005

"EMI"

Beschwerdemail an EMI-Music wegen ihres mörderischen Copyschutzsystems.

Das muss man sich mal vorstellen.

Dieser Copyschutz verursacht, wenn man die CD auf die Festplatte kopiert und anschließend abspielt, doch tatsächlich Hardewareschäden. Und zwar sowohl am Laufwerk, von dem die CD gelesen wurde, als auch an der Soundkarte.

Beide sind, mehr oder weniger, unwiederruflich im Eimer.

Herzlichen Dank EMI.

Vor allem für die nicht-existenten Worte der Warnung auf dem CD-Cover, auf dem der Copyschutz mit dermaßen süßlichen Worten beschrieben wird, dass man meint, er könne kein Wässerchen trüben.

Das ist vorsätzliche und böswillige Sachbeschädigung, nicht mehr und nicht weniger.

Ich glaub es hackt !!!

Stinksauer bin ich.
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