Ein, zumindest, fragwürdiges Urteil zur Haftung von Blogginhabern für Fremdkommentare, die im Blog hinterlassen wurden.
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... vom bevorstehenden Infarkt des Internet.
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Es ist keine Überraschung und war ja auch zwingend klar, irgendwie. Das ungeregelte Internet ist eine schiere Unmöglichkeit in dieser Zeit verstärkter Kontrolle und Überwachung. Die Freiheit, die Anarchie, die im virtuellen Raum herrscht, ist gefährlich - mein Gott, diese ganzen subversiven Gedanken, die hier geäußert werden!
Immer mehr Staaten beginnen inzwischen mit einer Einschränkung der Möglichkeiten im Netz. Immer mehr kritische Netzautoren werden an freier Meinungsäußerung gehindert oder - im schlimmsten Fall - sogar inhaftiert. Und wieder tut niemand etwas dagegen.
Aus, der Traum, oder wie?
Das Internet der Zukunft könnte tatsächlich zu einer streng reglementierten, leblosen, Werbe-, Verkaufs- und Propagandawüste verkommen!
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"Das Netz zieht sich zu!"
Welch überaus attraktive Suchmaschine ...
Ms. Dewey
Endlich mal wieder eine neue, auch gesellschaftlich sinnvolle und Gewinn bringende Anwendung des Internet (von denen es sicher mehr geben könnte, wenn nur genügend Interesse bestünde).
In Argentinien werden gegenwärtig, überall in den großen Städten, so genannte "Cyber-Points" eingerichtet, die ausschließlich zur kostenlosen Nutzung durch Straßenkinder und Obdachlose gedacht sind.
Die Maßnahme basiert auf der Feststellung, dass Straßenkinder, trotz ihrer Lebenssituation, das Internet nutzen, um Kontakte und Beziehungen herzustellen, sich auszutauschen, zu organisieren, und damit ihrer misslichen Lage ganz allmählich zu entkommen.
Nutzen und Sinnhaftigkeit dieser "Cyber-Points" sind natürlich offensichtlich.
Zum einen gelangen Obdachlose und Straßenkinder in den Genuss einer individuellen, virtuellen Adresse, an der sie dauerhaft erreichbar sind und die ihnen eine gewisse Konstanz vermittelt, zum anderen gewinnen sie die Chance, Kontakte zu pflegen, die nicht unter den üblichen Voreingenommenheiten leiden, die ein Mensch, der auf der Straße lebt, normalerweise so zu erdulden hat.
Ein erstklassiger, großartiger Ansatz, der sich gegen die perversen Mechanismen gesellschaftlicher Intoleranz, gegen die sytematische Ausgrenzung mittelloser und bedürftiger Menschen richtet, über die wir alle ja gerne immer wieder so überaus selbstgefällig hinwegsehen.
Tausend Punkte.
Quelle: Deutsche Welle (mal sehen, ob ich noch was Näheres dazu finde).
DSL-Verbindung zusammengebrochen. Nix geht mehr (warum auch immer).
Also das alte Modem reaktiviert und schneckenmäßig unterwegs momentan.
Welch ein Stress ...
;-)
Nachtrag:
Das erklär mir jetzt mal einer. Plötzlich, nach stundenlangem Stress, geht's wieder. Es flutscht zwar noch nicht wirklich, aber immerhin hab ich wieder eine DSL-Verbindung.
So, und jetzt? Was war das? Die blöde FritzBox? Die Leitung? Der Provider?
KEINE AHNUNG!
... gehört das Internet?
Es dürfte klar sein, dass irgendwann auch dieser Freiraum auf irgendeine Weise beschnitten und noch stärker kontrolliert werden wird. Die Freiheit des Internet wirkt ja fast schon wie ein Anachronismus in diesen Zeiten der profitorientierten Reglementierung und Überwachung.
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Nicht viel geblieben von den großartigen Vorstellungen, oder?
Zwischen eitel-penetranter Selbstdarstellung, elender Besserwisserei, virtueller Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen unter dem Schutz der Anonymität, Kannibalen auf Opfersuche, Sexbesessenen auf der Jagd nach der nächsten schmuddeligen Chat-Affäre, Kinderpornografie, simplem Proletentum, exzessiver Realitätsausblendung in Online-Fantasywelten ...
Am Ende reduziert auf die Möglichkeit des schnellen Datenaustauschs, der schnellen, aber oft missverständlichen Kommunikation, und die Google-Suche.
Ja, natürlich immer noch eine gewisse Plattform für freie Meinungsäußerung und aufklärerische Hintergrundinformation, aber ...
"Die Zukunft des Internet"
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;-)
Na, das geht ja zackig!
Vielleicht hätte ich doch die 6000er-Variante nehmen sollen (statt der 2000er), denn die geht bestimmt noch viel zackiger (kaum angeschlossen und schon im Geschwindigkeitsrausch, der Junge!).
Aber da kann ich ja immer noch umstellen, glaub ich.
So, jetzt kann ich endlich mal so einiges versuchen, das vorher nicht möglich war.
Mal sehen.