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Herzland

Sonntag, 2. März 2008

"Wenn..."

... der Hauptstrang der Geschichte steht (und das muss er - glaub ich - unbedingt), dann fällt das mit den zahlreichen Rück- und Vorgriffen, den mythologischen Andeutungen oder auch den unzähligen Kokons aus kleinen Geschichten, die jede einzelne Figur umgeben und bewegen, - gar nicht mehr so schwer. Man muss dann eigentlich nur noch entscheiden, wie tief und breit das Ganze denn nun tasächlich werden soll, und sich ansonsten eben immer wieder auf den Hauptstrang zurückbesinnen.

*urgs*

Wovon spricht der da?

:-)

Von der langen Form einer Geschichte, also dem Roman, also "Herzland", dem Fantasy-Opus, mit dem ich - so Gott will - irgendwann das Genre revolutionieren werde.

>;-)

Wird entweder ein Bestseller oder ein ewiger Geheimtipp für Phantastik-Enthusiasten (oder gar nix, aber daran will ich nicht unbedingt denken).

Interessant ist auch die Tatsache, dass man am Ende des Romans noch einmal in der Lage sein muss, zu steigern. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Ich werd dem verehrten Leser am Ende also nochmal die gesamte, so sorgfältig ersonnene Welt - kakaphonisch - in Splittern und Fetzen - um die geneigten Ohren hauen.

Alles eine Frage der Zeit!

;-)


***

Herzland

Freitag, 29. Februar 2008

"Gemütlich..."

... im "Herzland" unterwegs. Schließlich muss ich die Sache ja jetzt auch mal etwas entschlossener vorantreiben. Ist schon ein deutlicher Unterschied im Vergleich zur kurzen Form.

;-)

Neuste Selbstanweisung: Weniger denken, mehr schreiben!

:-)

Und: es wird - anlässlich der "Hochzeit am See" - unter anderem ein Morgenstern- oder Streitflegelduell geben (zur Ertüchtigung der jungen Recken).

>;-)


***

Herzland

Montag, 28. Januar 2008

"Herzland"

Drei neue Kapitel:

"Build", "Die Belagerung" und "Die Hochzeit am See"

Die Reihenfolge jetzt:

- "Lysa"
- "Das Treffen im Wald"
- "Zum Kloster"
- "Die Hochzeit am See"
- "Flucht"
- "Im Haus des Zamsalot"
- "Build"
- "Die Belagerung"
- "Das geteilte Herz"

Sieht gut aus!

:-)

***

Herzland

Mittwoch, 26. September 2007

"Ist es eigentlich..."

... übertrieben, den Bösewicht eines Fantasyromans so richtig schön geschlechtsverwirrt-psychopathisch erscheinen zu lassen?

Ich glaube nicht, oder?

Mir schwebt da, was zumindest einige bizarre Verhaltenswseisen angeht, so ein bisschen der Freak aus dem "Schweigen der Lämmer" (Jonathan Demme/R, 1991) vor, natürlich noch wesentlich finsterer.

:-)


***

Herzland

Donnerstag, 9. August 2007

"Herzlandnotizen"

Eigentlich fließen jetzt im "Herzland" all die vielen, versuchten, angesetzten und ausgeführten Charakterisierungen verschiedener, fantasygerechter Archetypen der letzten zwanzig Jahre zusammen.

Zamsalot, der ausgestoßene Zauberer, ist eindeutig die Quintessenz unzähliger Zauberer zuvor (an einem deutlich satirischen Zug in seiner Gesamtexistenz kam ich leider nicht vorbei - aber er ist schon ein guter, wenn auch etwas abgefahrener Zeitgenosse: ne Mischung aus "Rincewind", "Gandalf", "Aleister Crowley" und - am ehesten vermutlich - dem Zauberer "Petrosilius Zwackelmann" aus dem Räuber Hotzenplotz).

;-)


***

Herzlandnotizen

Mittwoch, 8. August 2007

"Herzlandnotizen"

Sechs Kapitel momentan in der Mache:

Lysa
Das Treffen im Wald
Zum Kloster
Die Flucht
Im Haus des Zamsalot
Das geteilte Herz


***

Herzland

Samstag, 4. August 2007

"Herzlandnotizen"

So, etliche Charaktere sind in Stellung gebracht - böse, verzweifelte, verbitterte, verwirrte - Trinker und Beschützer, Wahrheitssuchende, schlampige Zauberer, Künstler, Herren, Diener, Schergen und Lakaien...

Und jetzt mach ich ihnen - jedem einzelnen - Schwierigkeiten ohne Ende!

Jage sie quasi durch die Hölle (und wieder zurück).

;-)

Als sehr nützlich hat sich übrigens die Tatsache erwiesen, dass eine Welt, mit der man sich so ausführlich beschäftigt, ziemlich schnell eine enorme, automatische Selbstentfaltung entwickelt. Man denkt also an einen Handlungsort oder eine Person, und der Rest baut sich dann von diesem Punkt aus Stück für Stück bildlich auf. Man gewinnt so einen wesentlich schnelleren Zugriff (was die Sache natürlich vereinfacht). Trotzdem muss ich aber jetzt allmählich eine Karte zeichnen, das wird sich - zur Orientierung auf Dorrain - nicht vermeiden lassen.

Eigentlich mag ich die Figuren natürlich alle, aber so ein, zwei Favoriten gibt es momentan schon: Mr. Natas zum Beispiel, oder Lord Dolmen (genannt "der alte Dolmen") - er hat vor vielen Jahren seine Tochter zu einer "Vernunftehe" gezwungen, gnadenlos, auch gegen den Willen seiner Frau. Jetzt sitzt er auf seiner Burg, ist alt geworden, ist alleine und grübelt, während er mit leerem Blick immer wieder eine Schicksalsmünze über seine Finger tanzen lässt. Seine Frau hat ihn verlassen und sich einer obskuren, religiösen Schwesternschaft angeschlossen, seine Tochter hat den aufgezwungenen Mann vergiftet, ist wahnsinnig geworden und haust nun - hartnäckigen Gerüchten zufolge - irgendwo alleine in den Wäldern von Dorrain (um ein kurzes Treffen mit ihr, irgendwo auf dem Weg meines tapfer-chaotischen Heldenvereins, wird man wohl schwerlich herumkommen, schätze ich).

*gg*

Der "alte Dolmen". Wenn ich ihn mir vorstelle, seh ich oft dieses Bild auf der "10/Münzen" des Rider-Wait-Tarot. So ähnlich sitzt der alte Dolmen auch da.


muenzen10


Übrigens: wenn jemand einen schönen "Dolmen" aus einem anderen Tarot-Deck hat oder findet, her damit!

:-)


***

Herzlandnotizen

Dienstag, 26. Juni 2007

"Herzland"

Nachdem der "Mikrokosmische Maler" inzwischen unmittelbar vor dem Ende steht, und ich auch teilweise schon über die Fortführung der "Pyramide" nachdenke, ergeben sich außerdem wieder neue Ideen zu "Herzland", die sich momentan nahezu auschließlich um das Finale drehen, und mich glatt dazu veranlassen könnten, den Arbeitstitel in "Das geteilte Herz" umzubenennen.

Von August an wird sich dann - so ist es geplant - bis zum Ende des Jahres alles um das "Herzland" drehen.


***

Herzlandnotizen

Montag, 12. März 2007

"Herzland"

Notizen zum Arbeitsprozess:

- Wie wichtig ist doch das erste Kapitel. Wesentliche Züge der Gesamtgeschichte (und einiger, späterer Kniffe) müssen da schon gesetzt werden.

- Schätzung: 18 Kapitel (ohne eventuellen Pro- und Epilog); macht, bei einem angepeilten Mindestumfang von 220 Seiten, ca. 12 Seiten pro Kapitel.

- Die eigentliche Geschichte (die natürlich auch möglichst gut sein sollte, keine Frage) ist, so wie ich das momentan beurteile, nicht unbedingt das absolut Entscheidende oder Wesentliche. Vor allem dient sie nämlich als Handlungsträger für die jeweilige Entwicklungsgeschichte der verschiedenen Charaktere und ihrer Beziehungen zueinander.

- Ein bisschen überrascht bin ich vielleicht von der Tatsache, in welchem Ausmaß der Roman jedes Mal, Stück für Stück, immer wieder neu erdacht werden muss, bevor man ihn dann, ebenfalls Stück für Stück, schriftlich weiterführen kann.

- Erstaunlich auch, wieviele Ideen man wieder verwerfen muss, weil sie, entweder, nicht der Atmosphäre entsprechen, oder zu schwach bzw. abgefahren sind. Vor ein paar Tagen war ich zum Beispiel, für einige Minuten, allen Ernstes der festen Überzeugung, ich müsste den AT des Romans in "Die ominöse Kiste" umändern.

:-)


***

Herzland

Montag, 5. März 2007

"So,..."

... ich fang dann mal den Roman an, gell.

:-)

Wie lange ich dafür brauchen werde, kann ich beim besten Willen nicht sagen.

Ein Jahr? Anderthalb?

Ist ja irgendwie ne ganz andere Arbeit, so mit genauer Kapitelplanung und den ganzen Details, die man wohl tunlichst parat haben sollte, wenn man eine komplette Welt glaubhaft schildern will.

Sicher ist, dass es ein Fantasyroman sein wird, und er wird, fürs Erste, den Titel "Herzland" tragen.
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