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Frauen

Dienstag, 16. Oktober 2012

"Bevor ich..."

... demnächst zum großen Reisebericht über die Picardie ansetze, *räusper, räusper*, noch schnell ein paar Worte zu zwei Büchern, die ich im Urlaub fertig gelesen habe.

No. 1:

13zagr


Bram Dijkstra

"Das Böse ist eine Frau - Männliche Gewaltphantasien und die Angst vor der weiblichen Sexualität"

Deutsche Erstauflage Rowohlt 1999.


Ein wahrhaft geniales Buch, amüsant, frappierend, manchmal gar beängstigend. Dijkstra spürt den Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts vehemnt aufkommenden Rassentheorien und ihren Hauptvertretern nach. Dabei weist er sehr überzeugend den engen Zusammenhang zwischen jenen wahnwitzigen Theorien einer reinen, starken und zur Herrschaft über die degenerierte Welt bestimmten, weißen Rasse und der angstvollen Einschätzung weiblicher Sexualität nach, die stets auch immer Bestandteil dieser Theorien war - und ist. Agent der degenerierten Völker (Schwarze, Juden, Bolschwisten...) nämlich ist die sexualisierte Frau, die - gemäß dieser Rassentheorien - einzig darauf aus ist, dem arischen, selbstbeherrschten Mann seine Essenz, den Samen, und damit seine Stärke (später in einer kapitalistischen Wendung auch seine ökonomische, wirtschaftliche Stärke) zu rauben, ihn zu verweichlichen und zum Teil einer verweiblichten, degenerierten Massen zu machen.

:-)))

Very amusing!

;-)

Diese interessanten und sehr erhellenden Darstellungen sind dabei aber - wie man vielleicht vermuten könnte - keinesfalls trocken und langweilig ausgebreitet, sondern ihr Inhalt wird - explizit - in seinen mannigfaltigen Aus- und Einwirkung vor allem auf die Populärkultur betrachtet. Dijkstra verwendet und analysiert eine Vielzahl von Beispielen aus der Filmhistorie ("A Fool There Was", 1915; "Nosferatu" von Murnau, um nur zwei zu nennen), der zetigenössischen Malerei (u.a. die Surrealisten natürlich, deren Symbolismus in diesem Licht bei weitem nicht mehr so außergewöhnlich erscheint), der Trivialliteratur der Abenteuer- und Fantasyhefte ("She", Ridder Haggard; Stokers "Dracula" natürlich) oder der Hochliteratur (Conrad, Hemingway, Faulkner). Genau dieser Bezug zur Populärkultur, die alle Schichten der Gesellschaft zu durchdringen und damit eine kollektive Einstellung des Unterbewussten hervorzuzaubern vermag, macht die Darstellung so extrem lohnenswert und spannend. Tatsächlich waren ja diese Theorien damals keineswegs krude Ausnahmeerscheinungen, sondern - ganz im Gegenteil - anerkanntes Allgemeingut, nach dem man sich allgemein richtete und das man als wissenschaftlich belegt ansah (ne Menge Wissenschaftler, die beständig biologische Beweise für diesen Schwachsinn lieferten, haben sich da fatal hinreißen lassen).
Die Perspektive, die man durchs Lesen dieser Darstellungen von Dijkstra gewinnt, ist schier unbezahlbar, plötzlich erhellt sich so mancher Symbolismus, so manche unterschwellige Bedeutung wird klar, denn - so traurig das klingen mag - noch immer sind diese Symbole in unserer Kultur verbreitet, werden nach wie vor über die Medien transportiert und unreflektierten Geistern auf diesem Wege eingepflanzt. Außerdem lässt sich auch sehr schnell erkennen, dass vermeintliche Neuentdeckungen des letzten Jahrhunderts weit weniger genial und innovativ waren als man gemeinhin anzunehmen geneigt ist, gerade die seinerzeit aufkommende Psychoanalyse Freuds war im Grunde keine völlig eigenständige Neuentdeckung, sondern in ihrem Theoreienfundus nichts anderes als eine Zusammenfassung des damaligen gesellschaftlichen Konsens - exemplarisch dazu z.B. Freuds plötzliche Entdeckung des Todestriebs, also auch des engen Zusammenhangs zwischen Sexualität und Tod, bzw. der ganze Themenkomplex um den berüchtigten Penisneid oder die Kastrationsangst. Inhalte, die ganz klar auf den Rassen- und Sexualtheorien einer überlegenen arischen Rasse beruhen, welche die sexualisierte Frau als (Samen)vampirin im Dienste der degenerierten Völker ansahen. Und nicht zuletzt greift natürlich auch Hitler in seinem Machwerk "Mein Kampf" auf diese Theorien zurück.


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Samen - Blut - Macht - (Ökonomische) Herrschaft.

Im Grunde galt es damals also, die Frau zu domestizieren, ihr den natürlichen Drang zur Schwächung des überlegnenen, arischen Mannes auszutreiben, sie zu zivilisieren, um sie letztendlich in eine Art brave, asexuelle "Haushaltsnonne" zu verwandeln.

:-)

Wie gesagt, ein sehr spannendes und interessantes Buch, das ich jedem empfehlen möchte. Besonders vielleicht für uns Männer sehr interessant, weil man während der Lektüre deutlich merkt, ob und, wenn ja, was da noch in einem selbst übrig ist von diesen kruden Einschätzungen der weiblichen Sexualität.

Jedem empfohlen also.

100 %

***

"A Fool There was", Frank Powell, 1915.

Mittwoch, 18. Mai 2011

"Ein nahezu..."

... triumphartiges Gefühl:wenn man nach jahrelanger, spur- und erfolgloser Suche nach jemandem, plötzlich auf einen Hinweis stößt. Auch wenn die Spur sich im Endeffekt als - mehr oder weniger - kalt erweist.

Da ich nun schon ein paar Jährchen (nicht zwingend, aber halt immer mal wieder) nach meiner Anima (im Sinne C.G. Jungs) bzw., profaner ausgedrückt, einer echten Seelenverwandten, die mir irgendwann nach dem Studium abhanden gekommen ist, Ausschau halte, war der heutige, eher zufällige Treffer natürlich ne Wucht.

Leider stammt die Spur aus dem Jahr 2005. Es ist also schon ne ganze Weile her.

Sehr erschwerend wirkt es sich aus, wenn jemand generell nicht gerne Spuren, und schon gar nicht im Internet, hinterlässt. Das macht das Ganze dann, selbst in diesen Zeiten (in denen man ja vermeintlich alles finden kann, wenn man nur will), zu einer echt kniffligen Aufgabe.

:-)

But - ha,ha! - here SHE is (die mit Haaren! ;-)): Heike S., im Jahre des Herrn 2005, als Streetworkerin beim Diakonischen Werk an der Saar, und in dieser Funktion bei einem Fußballturnier in Saarlouis zugegen (genau ihr Ding, was man ihr, glaube ich, auf dem Bild unschwer ansehen kann - und außerdem war`s wohl sehr heiß).


Fussball_0057_01_06_2005_rdax_600x450


:-)

Nu is es natürlich nicht mehr so schwierig, mal - bei Gelegenheit - die Diakonie an der Saar (wo sie anscheinend nicht mehr beschäftigt ist inzwischen) zu kontaktieren und die Spur weiterzuverfolgen. Muss nicht klappen, kann aber.

Sobald Zeit dafür ist, werd ich das sicher nicht versäumen! Ansonsten: schön dich mal wieder gesehen zu haben, Anima!

;-)

Donnerstag, 19. März 2009

"Das "Problem"..."

... mit Frauen ist ja eindeutig die Tatsache, dass man sich zu bestimmten Zeiten verhalten kann, wie auch immer man(n) will, um das spontan auftretende Übel kommt man einfach nicht herum.

:-)))

Vernunft und Logik eben leider nicht immer zugänglich, das gemeine Weib.

*gg*

Andererseits allerdings...

;-)

Dienstag, 25. November 2008

"Beauty..."

... and the Beast.

;-)


Bild1-255

Bild1-252


Ich liebe es!

;-)

Sonntag, 7. Oktober 2007

"Gender"

Frauen können wahrlich sehr inspirierend sein (nur eine ihrer guten Eigenschaften!).

Der unbekannten, und selbstverständlich viel zu jungen, Schönheit gewidmet, die es doch tatsächlich fertig gebracht hat, mir während einer zwanzigminütigen Anwesenheit - wortlos wohlgemerkt - eine komplette Story zu vermitteln.

Den Titel hat sie leider ausgelassen.

Arbeitstitel: "Gender".

Firma dankt!

;-)

Dienstag, 14. November 2006

"Frauen"

Das Wesen der Frauen verstehen zu wollen, ist eine sehr gefährliches Unterfangen. Man muss nämlich damit rechnen, dass man sie nicht mehr ausstehen kann, wenn es einem gelingt.

;-)

Mittwoch, 1. November 2006

"Wenn ..."

Anne-Sophie Mutter Mozart-Sonaten einspielt und dann in einem Interview sagt, dass sie "sehr gerne mit dem jungen Cellisten zusammenarbeitet, weil der so gut mit dem Vibrato umgehen kann", dann ...

*lach*


mozart-asmsolo



Liegt das jetzt an mir? Oder doch an Anne-Sophie Mutter? Oder gar an Mozarts Klaviersonaten?

;-)


So oder so, ich denke, ich werde mir die Einspielungen mal anhören.



Anne-Sophie Mutter (Homepage)

Sonntag, 22. Oktober 2006

"Holy Moly!"

Passiert mir ja, nach etlichen Beziehungen und einer Ehe, nur noch höchst selten, dass ich eine Frau sehe, die mich wirklich noch reizen oder auf irgendwelche "krummen" Gedanken bringen könnte.

Aber heute ... HOLY MOLY!!!

Was war was?

Irgendwie ne Mischung aus Zigeunerin, Flower Power, mittelalterlicher Hexe und alternativem Weltenentwurf ... sehr mysteriös ... sehr verwirrend ... so natürlich, dass es schon wieder übernatürlich war ...

Das muss ich jetzt erst mal verdauen.

*gg*

Donnerstag, 27. April 2006

"Frauen, Männer, Kinder III"

"Ich will und will die Hoffnung nicht aufgeben, irgendwo auf dieser Welt einen Mann zu finden, der mir Stärke vermittelt, aber dennoch die Waschmaschine findet, einen Topf von einer Pfanne unterscheiden kann und damit umgehen kann, dass ich mehr verdiene als er."

(Barbara Schöneberger)



Ach Barbara ... verschon mich einfach!

;-)



Die Feminismus-Diskussion:

Eva Herman und die Reaktionen



Schön, dass wenigstens mal darüber gesprochen werden darf. Das Gebiet ist ja inzwischen ähnlich vermint, wie die Frage nach einem natürlichen Nationalstolz.

Wer sagt, dass er nichts dagegen hat, Deutscher zu sein ... ist selbstverständlich Nationalsozialist.

Wer sagt, dass wir vielleicht mal die Geschlechterrollen neu überdenken sollten ... ist selbstverständlich Frauenfeind.


Und genau das ist das Problem!



FREE YOUR MIND!



Männer, Frauen, Kinder II
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