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Film

Donnerstag, 22. Oktober 2009

"Ich war..."

... mal in der Videothek.

Und das hier kam dabei raus:


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Illuminati

USA 2009


Regie: Ron Howard


Ron Howard kann Filme machen. Das ist klar. Der Streifen war - im Rahmen dessen, was er leisten und darstellen sollte - durchaus gut gemacht. Einigermaßen spannend war`s auch. ABER!

*lach*

Die Story ist ja wohl absolut HAARSTRÄUBEND!

*gg*

Unglaublich. Welch ein inhaltlicher Bockmist. Wofür man natürlich niemanden verantwortlich machen kann, außer den Vorlagengeber des Projekts - Dan Brown selbst. Und dann war das Ganze zudem furchtbar linear - ein Schnurstracksverlauf von Kirche zu Kirche, von Mordopfer zu Mordopfer. Bisschen simpel eben. Und um die Charaktere hat sich auch kein Mensch gekümmert. Alles nur leere, plakative, funktionelle Gestalten. Und dann das Finale! Dieser "Held" und sein irrwitziger, völlig idiotischer Plan.

Okay. Genug.

Muss man nicht gesehen haben, für seichte Unterhaltung aber geeignet.

Übrigens, Tom Hanks is ja wohl auch nur noch ein Schatten seiner selbst, oder? So steif und maskenartig.

*grusel*

70 %

Donnerstag, 14. Mai 2009

"Hellboy"

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"Hellboy"

USA 2004


Regie: Guillermo del Toro


Na ja, immer dann wirklich gut, wenn der Phantastikfaktor hoch war - dann durchaus amüsant und unterhaltsam. Eher ein wenig schwach dagegen, aufgesetzt und unrund, wirkte auf mich das Bemühen, dem Ganzen unbedingt eine menschliche Gefühlsnote geben zu wollen. Das hat - obwohl Hellboy selbst nicht schlecht gezeichnet ist - in diversen anderen Comicverfilmungen schon wesentlich überzeugender funktioniert. Eigentlich war und bin ich ja der Meinung, dass del Toro das besser kann, was er ja auch schon bewiesen hat.


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Insgesamt okay, hab mich, wenigstens über weite Strecken, recht gut unterhalten gefühlt.

79%

Dienstag, 12. Mai 2009

"Baader-Meinhof-Komplex"

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"Der Baader-Meinhof-Komplex"

Deutschland 2008


Regie: Ulli Edel


Kann ich in der Wertung eigentlich kaum niedriger als mit 100 % ansetzen.

Warum?

Tja, gute Frage.

Erstens, weil die unvermeidlich notwendige, filmische Dramaturgie sich so geschickt im Rahmen hält, dass sie den realistischen Charakter des damaligen Zeitgeschehens nicht überlagert.

Zweitens, weil mit dem - in diesem Fall besonders schwierigen - Thema der Wertung bzw. Parteinahme sehr, sehr gut umgegangen wird. Nicht nur, dass eine grundsätzliche Wertung im Endeffekt vollständig vermieden wird, tatsächlich wechselt die emotionale Perspektive im Verlauf der Darstellung sogar mehrmals, sodass am Ende deutlich wird, dass es im Grunde genommen zu einer beidseitigen Eskalation und Überreaktion gekommen ist. Sehr intelligent und gekonnt, meiner Meinung nach, und sicher eine der besten Lösungen, die man für das Problem der Wertung finden konnte. Das dann auch filmisch überzeugend umzusetzen, erfordert ohne Zweifel eine gewisse Kunstfertigkeit, der man Respekt zollen muss.
Das Kritische an diesem Verfahren (wie immer): dem Zuschauer bleibt wenig Möglichkeit, sich emotional mit den Figuren zu identifizieren, mitzuleiden, mitzufiebern - und das fehlt dann auch ein bisschen. Alles plätschert mehr oder weniger an einem vorbei, wirkt etwas gesetzt, steril und unpersönlich (was dann trotz des filmisch realistischen Ansatzes wiederum eher irreal erscheint - na ja, ein bisschen zwiespältig ist das Ganze also offensichtlich schon).

Der Rest ist okay, die Schauspieler setzen ihre Rollen gut um, die Dialoge sind in Ordnung.

Allenfalls könnte man noch bemängeln, dass, zu guter letzt, die Charaktere dann doch immer noch zu wenig beleuchtet und ausgelotet wurden, was aber eigentlich auch nichts mehr an der Tatsache ändert, dass es sich hier um einen der besseren RAF-Filme handelt.

Das Buch von Aust, das die Vorlage lieferte, ist übrigens ein gutes Stück RAF-freundlicher, wenn ich mich recht entsinne.

Na ja.

Insgesamt:

89 % (wie man sieht, kann ich doch ein wenig unter die 100 % gehen).

:-)

"Cloverfield"

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"Cloverfield"

USA 2008


Regie: Matt Reeves


Na ja, das Hand-Wackel-Kamera-Konzept hat auf jeden Fall funktioniert (so wie es eben wirkt und wirken soll). Die Bilder waren in Ordnung, das Monster ebenso, auch da kann man also eigentlich nicht meckern. Außerdem interessant: die Art, wie der Film mit Andeutungen spielt, die sich letztlich lediglich im Kopf des Zuschauers erfüllen (nicht zuletzt ja die große und allgegenwärtige Anlehnung an 9/11). Das kann man zwar auch negativ werten, war aber, meiner Meinung nach, durchaus okay.

Was mich wirklich gestört hat waren nur die manchmal doch extrem auffälligen logischen Schwächen. Wer sich von so etwas grundsätzlich irritieren lässt, der sollte den Film meiden.

Ansonsten:

nette, leidlich unterhaltsame, wenn auch nicht überragende

70 %

"So,..."

... da es nun für mich - Änderung der Lebensumstände, Rhythmuswechsel, Hübsch-hübsch hin oder her - wirklich, ultimativ und endgültig wieder Zeit wird, zu einem halbwegs normalen Arbeitstakt zurückzukehren, wird es auch die alte V-Thek wieder geben.

:-))

Ich fang also mal ganz lustig und unbeschwert an mit:

- Hellboy I (verspreche mir nette Bilder und gute Phantastik, Teil II wird folgen)

- Baader-Meinhof-Komplex (altes Thema, alter Hut, aber mal sehen)

- Cloverfield (bin gespannt - falls er läuft, denn er könnte, laut Videothekenmensch, auch defekt sein)

- The Libertine (Jonny Depp und John Malkovich in einem Historienschinken - nahezu Pflicht für mich)

Schaun wir mal!

:-)

Donnerstag, 8. Januar 2009

"American Gangster"

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"American Gangster"

USA 2007


Regie: Ridley Scott


War mir - ehrlich gesagt - zu langweilig, zu klassisch erzählt, zu uninspiriert. Eine wahre Geschichte, die aber, von der Art her, schon tausendmal erzählt worden ist. Dasselbe gilt auch für die filmische Umsetzung - alles schon mal dagewesen. Ebenso die beiden Hauptdarsteller - Denzel Washington: wie immer; Russell Crowe: ein bisschen besser, aber eben auch - wie immer. Muss man nicht gesehen haben.


45 %

Mittwoch, 31. Dezember 2008

"Narnia"

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"Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia"

USA 2008


Regie: Andrew Adamson


Ach, irgendwie der selbe weich gespülte Mist wie im ersten Teil der Reihe ("Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia", 2005).

:-)

Na gut, ich würde - gnädigerweise - zugestehen, dass es ein ganz klein wenig besser geworden ist. Aber wirklich nur ein ganz klein wenig.

Ansonsten konnte man eben wieder den üblichen, zarten Disneyschmelz aus Edelmut und Kitsch abschöpfen (wenn man drauf steht), die Dialoge waren dämlich bis langweilig (vor allem dieser Aslaaaaaaaaaaaaan, dieser verlauste Digitallöwe mit seinen weisen Sprüchen - argh), und die schauspielerischen Leistungen bzw. die gesamte Besetzung is - nach wie vor - irgendwie total missraten.

Oder muss das so sein, weil die Vorlage von C.S. Lewis ähnlich Furcht erregend ist?

Weiß ich nicht, hab ich nicht gelesen (und werd ich wohl auch nicht tun).

:-)

Okay, wenn man Kinder hat, oder sein eigenes naiv-kindliches Gemüt zwanghaft ein wenig aufpolieren will oder muss, dann taugt zumindest dieser zweite Teil vielleicht für einen feiertäglichen Filmevent, aber sonst...


51 %

"The Dark Knight"

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"The Dark Knight"

USA 2008


Regie: Christopher Nolan


Nachdem ich "Batman Begins" (Nolan, 2005), den hoch gelobten Neuanfang für den Flattermann, noch gar nicht gesehen hatte, war "The Dark Knight" doch eine sehr positive Überraschung für mich. Kein unnötiger Klamauk, keine übertriebene Comichaftigkeit, nicht zu bunt oder albern...

Nicht nur eine Comicverfilmung (die ich eigentlich selten mag), sondern tatsächlich ein echter, richtiger Film mit Handlung und - einigermaßen - Tiefgang (aber das scheint sich inzwischen ja, was die Comicverfilmungen betrifft, durchgesetzt zu haben ). Also: gut gefilmt, schön geschnitten, sehr dicht, erstklassig besetzt und gespielt, und endlich auch mal psychologisch relativ interessant.


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Prächtig natürlich: Heath Ledger - ein Joker, wie man ihn sich besser kaum wünschen kann.

Allenfalls die Länge hat mich ein wenig gestört.


82 %

Mittwoch, 30. Juli 2008

"Flags of our Fathers"

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"Flags of our Fathers"

USA, 2006


Regie: Clint Eastwood



Gefiel mir bis knapp zur Hälfte wirklich gut. Solide gefilmt, mit sehr realistischer, zeitkonformer Ausstattung und Atmosphäre, genialem Ton, und explizit die Kriegsszenen halte ich - neben einigen anderen, berühmten Beispielen aus der Filmgeschichte - beinahe für die besten, die ich bisher gesehen habe.

Dann allerdings wurde es irgendwann so richtig übel!

Dieses absolut sentimentale Gelaber der zweiten Filmhälfte war ja wohl nur noch extrem schwer zu ertragen, oder? Völlig plattes Geföhne plötzlich. Ausgelutschte, beinahe peinliche Vater-Sohn-Problematiken; Mütter, die ihre Söhne im Krieg verloren haben (ach ne, gibt's das?, *kopfschüttel*) und so weiter und so fort. Und ganz am Schluss ein wirklich pervers Grauen erregendes, von hirnrissigem Klaviergeklimper untermaltes Finale, das mich irgendwie ganz fatal an diese Stimmung erinnert hat, die bei den Waltons am Ende, wenn das Licht ausging, auch immer geherrscht hat.

Nacht John-Boy, Nacht Ma!

Gruselig.

Und hinzu kommt dann eben auch noch die Tatsache, dass kritische Untertöne in Eastwood-Filmen leider immer irgendwie eine bloß halbherzige Sache sind. Man hat immer das Gefühl, der Mann versucht gleich, noch während er kritische Töne aufscheinen lässt, alles wieder abzuschwächen, rückgängig zu machen und sich zu entschuldigen.

So macht dann eben auch Kritik keinen Spaß.

Insgesamt sehr mau, mit Zügen von Peinlichkeit gegen Ende.



62 %

"28 Weeks Later"

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"28 Weeks Later"

GB, 2007


Regie: Juan Carlos Fresnadillo


Auf jeden Fall gut gefilmt und in Szene gesetzt. Selten so interessante und gute Aufnahmen mit der Wackelkamera, oder so gute und schnelle Horrorschnitte gesehen. In Verbindung mit den interessanten Kameraeinstellungen, den Tempospielereien, den manchmal sehr klaren und nüchternen Bildern und dem atmosphärischen Soundtrack - wirklich erstklassig.


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Leider, leider, bleiben Drehbuch und Geschichte weit hinter den Qualitäten der bildlichen Umsetzung zurück.

Was natürlich dann zu erheblichen Abzügen in der B-Note führt, gell?!

;-)


78 %
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