Fantasy

Donnerstag, 21. August 2008

"Goodkind"

51bdRhdLe-2BL-_SL160_


Terry Goodkind

"Das Schwert der Wahrheit"


Leicht zu lesende, aber trotzdem gute und unterhaltsame Fantasy. Sehr günstig zu haben momentan, da Blanvalet die Serie (deutsche Erstveröffentlichung MItte der Neunziger) zur Zeit als Doppelpack, mit jeweils zwei Romane der Reihe in einem Band, neu auflegt. Das Ganze gibt's dann für schlappe zehn € und da kann man nu wirklich nicht meckern.

Wie gesagt, sehr unterhaltsam, wenn auch manchmal, an manchen Stellen, besonders wenn es um Gefühle geht, ein wenig arg plakativ. Ansonsten aber sehr empfehlenswert.

Mittwoch, 19. März 2008

"The Briar King"

21J73AGB5PL


"Der Dornenkönig"

Blanvalet 2004


("The Briar King - The Kingdoms Of Thorn And Bone - Book One", 2003)


Fazit zum ersten Band:

Ja, sehr schön, sehr bunt und voller Leben. Das kann einen durchaus mal eine Nacht wachhalten. Auch wenn gegen Ende vielleicht plötzlich alles ein wenig zu schnell geht und die zahlreichen Duelle und Schwertkämpfe des Finales sich manchmal etwas zu sehr gleichen.

Eine absolut empfehlenswerte, feine Fantasywelt, die Spaß macht, und die, für mich persönlich, nahezu geeignet ist, mir die Fantasyfaszination der Jugendjahre zurückzugeben (weswegen ich auch schon wieder ganz gebannt mitten im zweiten Band stecke und kaum noch Zeit habe, etwas anderes zu tun, außer zu lesen).

:-)


84 %

***

Reading-Track

Freitag, 14. März 2008

"The Briar King"

21J73AGB5PL


"Der Dornenkönig"

Blanvalet 2004


("The Briar King - The Kingdoms Of Thorn And Bone - Book One", 2003)


Greg Keyes ganz große Stärke: die Fähigkeit, richtig spektakuläre Fantasybilder, sehr überraschend, beinahe aus dem Nichts heraus auftauchen zu lassen. Die eine Komponente. Die andere: seine Dialoge, die ganz ausgezeichnet natürlich sind (manchmal sogar ein wenig zu natürlich, weil sie dann nämlich in den Plauderton einer ganz alltäglichen Smal-Talk-Situation verfallen). Insgesamt so etwas wie ein reizvolles Fantasygeplauder, aus dessen relativer Belanglosigkeit urplötzlich Bilder auftauchen, die so genial sind, dass es einem glatt die Schuhe auszieht - das Scriftorium des Klosters beispielsweise, oder der Abstieg in die zugewachsene Schlucht oder - manchmal auch ganz nebensächlich - der vorabendliche Blick vom Dach einer Abtei.

Zweiter Teil ist natürlich schon bestellt.

Einziges - minimales - Manko bisher, wie gesagt: hin und wieder der allzu legäre Plauderton bzw. auch die gelegentlich spürbare Tendenz zu den eher leichtgewichtigeren Vertretern des Genres, den Rollenspielromanen und ähnlichem Material.

Noch sind diese angedeuteten Schwächen jedoch völlig unwichtig angesichts der spritzigen Lebendigkeit, die Keyes erzeugt. Wenn's nicht schlimmer wird.

***

"Er sah die Eiseneichen - seine Eiseneichen, die Tyrannen - verfaulen, sah Äste abbrechen und Horden von Würmern und Fliegen unter ihrer verwesenden Rinde hervorquellen wie Maden aus einem Leichnam. Er sah den Magierfluss schwarz dahinfließen, Hirsche dort, wo sie standen, tot zusammenbrechen, grüne Pflanzen einschrumpfen und zu zähem Eiter zerfließen. Es roch nach Fäulnis. Die Übelkeit, die er verspürt hatte, als er den Fußabdruck des Gryffin berührt hatte, überkam ihn erneut, hundertmal stärker, und er krümmte sich zusammen, übergab sich, und dann -
- dann wurde er wahnsinnig"

(S.341, Teil II - "Domänen der Nacht und des Waldes" - Kap. 24 - "Der Dornenkönig")

***

Reading Track

Dienstag, 11. März 2008

"Greg Keyes"

21J73AGB5PL


"Der Dornenkönig"

Blanvalet 2004


("The Briar King - The Kingdoms Of Thorn And Bone - Book One", 2003)


Seinerzeit wohl der erste, ganz offizielle Martin-Epigone ("Song Of Ice And Fire", erster Band 1996), der sich inzwischen aber, wie man hört, einigermaßen aus dem langen Schatten des Meisters herausgeschrieben haben soll. Ein guter Grund, sich die Sache mal etwas näher anzusehen.

Kurzkritik auf den Seiten der Bibliotheka Phantastika.

Ich bin gespannt.

***

Greg Keyes (Home)

***

Zwischenbericht:

Ein Martin-Epigone sicherlich hinsichtlich des Erzähltons, hinsichtlich der Art von Welt, die erschaffen wird, und nicht zuletzt hinsichtlich der mittelalterlichen Atmosphäre, in der das Ganze spielt, ansonsten aber durchaus eigenständig. Sehr packend, dabei allerdings weniger in diesem epischen Weitwinkelmaß erzählt, das Martin benutzt, sondern stattdessen gedrängter, viel dichter und zum Teil sogar noch ein Stückchen komplexer geschildert. Schwächer in der Figurencharakterisierung (Martin in dieser Hinsicht zu toppen, wäre ja auch ein echtes Kunststück gewesen), aber von der Geschichte her wirklich äußerst fesselnd. Wer "Das Lied von Eis und Feuer" mag, der kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten (jeder andere Fantasyfan aber auch, denk ich).

Kommt gut.

;-)

(S.220, Teil II - "Domänen der Nacht und des Waldes")

Übrigens wirft "Der Dornenkönig" in gewisser Weise auch noch mal ein sehr schönes Licht auf David Anthony Durhams Roman "Acacia - Macht und Verrat"/2007, denn man sieht hier jetzt wirklich ganz genau, was dort - bei aller Ausgefeiltheit des Stils, aller noch so überzeugenden Psychologie - einfach komplett gefehlt hat: echte Lebendigkeit nämlich!

Mittwoch, 27. Februar 2008

"Acacia"

215WgOyvcqL


David Anthony Durham

"Acacia"

Blanvalet 2008


("Acacia. Book One: The War With The Mein", 2007)


Fazit:

Ein nicht uninteressantes Buch. Allerdings ganz sicher nicht wegen der erzählten Geschichte, die sich auf extrem ausgelatschten Pfaden bewegt, und auch nicht vom Genreaspekt her gesehen, unter dem betrachtet weit und breit nichts wirklich Neues oder Inovatives zu entdecken ist. Überzeugend sind, zum einen, der Stil, der zwar manchmal etwas zu knapp, aber ansonsten sehr flüssig und fesselnd daherkommt, zum anderen die besonders gut gelungenen, psychologischen Charakterisierungen. Beinahe würde ich sogar sagen, dass es sich bei "Acacia - Macht und Verrat" - trotz entsprechender Elemente und der halbwegs akzeptablen Weltenschöpfung - gar nicht wirklich um einen Fantasyroman handelt, sondern eher um einen psychologischen Roman im notdürftig übergeworfenen Fantasygewand. Da hat David Anthony Durham es sich tatsächlich viel zu leicht gemacht, indem er einfach zu naiv, zu unbedarft an das Thema "Fantasy" herangegangen ist. Irgendwie beinahe schon eine Art Mogelpackung, ein Täuschungsversuch: die Welt zu leichtfertig konstruiert, die Fantasyelemente zu plump bei den großen Epen und Vorbildern der Vergangenheit kopiert, keine Weiterentwicklung oder Synthese, wie zuvor etwas voreilig vermutet, sondern - was die Fantasy angeht - ein bloßer Abklatsch.

Trotzdem ein netter Versuch, der als Roman psychologisch und stilistisch überzeugen kann, der aber eben nur eine höchstens mittelmäßige Fantasy bietet. Möge es in der Fortsetzung, an der der Autor momentan schreibt, besser werden.

So nicht, Junge! Fantasyleser sind auch nicht bescheuerter als andere, gell! Streng dich gefälligst an, da muss deutlich mehr kommen.

;-)


75 %


***

David Anthony Durham

***

Reading-Track

Montag, 18. Februar 2008

"Radagast"

Nach Tom Bombadil, eine weitere Nebenfigur Tolkiens, die mich immer schon fasziniert hat: Radagast, der Braune.

Einer der fünf Istari, der Zauberer, und damit dem selben Orden ("Heren Istarion") angehörig wie Gandalf (der Graue) oder Saruman (der Weiße). Über ihn ist wenig bekannt, er wird nur in zwei oder drei kurzen Passagen erwähnt (Saruman: "Radagast der Vogelbändiger! Radagast der Einfältige! Radagast der Narr!") und taucht nur ein einziges Mal persönlich auf (zu einem kurzen Gespräch mit Gandalf, während dieser sich auf der Suche nach Frodo befindet, der inzwischen mit Streicher von Bree aus aufgebrochen ist). Gelebt hat er zweitweise in der Nähe des Düsterwaldes, wo er ziemlich zurückgezogen vor allem mit Tieren Umgang pflegte (besonders den Vögeln fühlte er sich verbunden - den, keinesfalls dem - :-D). Später ist er aber wohl weiter in den Süden gezogen.

Radagast ist so ein typisches Beispiel dafür, wie es Tolkien gelingt, nur durch kurze Andeutungen, eine enorme mythologische Tiefe zu schaffen, die voller unerzählter Geschichten steckt. Dabei färbt natürlich auch viel von den beiden tragenden Figuren "Gandalf" und "Saruman" auf Radagast ab, weil man sich fragt, was dieser Istar wohl so angestellt haben könnte, mit der Macht, die ihm von den Valar gegeben wurde. In der Jackson-Trilogie wird er, soviel ich weiß, gar nicht erwähnt - leider. Wäre schön, wenn er in einem der beiden Hobbitfilme auftauchen oder zumindest kurz Erwähnung finden würde.

:-)

Inzwischen den gescheiterten Versuch am Rothornpass überwunden und vor dem Eintritt in die gefährliche Dunkelheit Morias stehend.

***

Unterwegs mit Frodo und den anderen...

Sonntag, 3. Februar 2008

"Raus..."

... aus dem "Alten Wald", durchs Stadttor von Bree und hinein ins "Tänzelnde Pony", wo "Meister Butterblume" glatt seinen Kopf verlegen würde, wenn er ihm nicht angewachsen wäre, und wo jetzt ein gewisser "Streicher" ins Geschehen eingreifen wird.

Zuvor jedoch, im "Alten Wald" noch, eine der ganz großen Fragen Mittelerdes:

Wer ist eigentlich Tom Bombadil?

Dong, dong, dongelong ... dingelingeling ... long, long, Tom, Tom Bombadone, Bombadillo!

;-)

Wer es weiß, gewinnt ein güldenes Nixelchen in Form eines großen, filigran gearbeiteten Elbenblattes - am Bande (oder - wahlweise - als Brosche)!

:-)

***

Unterwegs mit Frodo und den anderen...

Freitag, 1. Februar 2008

"Der Herr der Ringe"

hdr71



Schöner Überblick über einige Tolkienausgaben (bin mir nicht ganz sicher, ob die Auflistung vollständig ist). Für mich geht übrigens - obwohl ich mehrere Ausgaben besitze - absolut nichts über die grüne Taschenbuchausgabe im Schuber (in der Carroux-Übersetzung, natürlich).

***

The Fellowship

***

Nachtrag:

Wenn man die Bücher mal wieder so liest, dann stellt man doch fest, wie großartig sie eigentlich sind. Es gibt manchmal einfach nichts Schöneres und Wichtigeres, als mit Frodo und den anderen Chaoten aufzubrechen.

Gerade den "Alten Wald" betreten.

;-)

***

Unterwegs mit Frodo und den anderen...

Donnerstag, 24. Januar 2008

"Acacia"

215WgOyvcqL


David Anthony Durham

"Acacia"

Blanvalet 2008


("Acacia. Book One: The War With The Mein", 2007)


Kleines Selbstzitat (um anzuschließen):

Vielleicht das einzige, große Manko: die Geschichte selbst ist - trotz der stilistisch brillanten Erzählweise, trotz der wunderbaren Weltenschöpfung und der großartigen Charaktere - wohl schon mindestens tausendmal erzählt worden. Ein Königreich, ein König und seine Kinder, der Verlust der Macht, der Tod des Königs, und dann eben die Rache der Kinder. Das ist alles andere als neu, und es bleibt fraglich, ob Durham der Sache, auch wenn er die ganze Zeit über eine sehr schöne und ungewöhnliche, psychologische Tiefe aufrecht erhält, am Ende noch etwas entscheidend Neues abgewinnen kann.

Ja, er kann, glaub ich. Und zwar, weil der Fokus seines Erzählens sich so extrem auf die menschlichen Verhaltensweisen und ihre zugrundeliegenden, psychologischen Antriebe richtet, dass die Situationen, in denen die Königskinder - nach zehn Jahren Exil - jetzt wieder von ihrer eigentlichen "Bestimmung" und Herkunft überzeugt werden müssen, sich sehr interessant gestalten. Auch schön sind die verschiedenen Kulturen, die bei dieser Gelegenheit zur Ansicht kommen - eine karibische Fantasywelt, eine afrikanische...

Nicht schlecht.

Andererseits bin ich mit dem Magiesystem, das sich inzwischen immer deutlicher herauskristallisiert (nachdem es zuvor, abgesehen von Andeutungen, so gut wie keine Rolle gespielt hat), bislang nicht wirklich zufrieden. Und auch die Szene, in der Aliver, der älteste der vier Königskinder und Thronfolger, die mysteriöse Rasse der "Santoth" - legendäre Magier - trifft, scheint mir, auf hohem Niveau allerdings, ein wenig enttäuschend. Vielleicht hat Durham mit Magie nichts am Hut?

Man wird sehen!

;-)

Übrigens: beinahe schon legendäre Züge nimmt inzwischen die Rasse der "Numrek" an. Seltsame Wesen des Nordens, die sich in den milderen, mediterranen Gefilden des eroberten Acacia (sie halten unter Duldung der Mein eine Randzone des besiegten Reiches besetzt) verändert, gehäutet haben, und die nun wie größenwahnsinnige, grausame Kinder unter der warmen Sonne umhertollen. Besonders ihre Gerichte sind sensationell (sie bevorzugen vor allem Gegorenes und Verfaultes). Zum Beispiel mögen sie Lamm dann am liebsten, wenn es zuvor tot, geschlachtet und roh, bis zum Madenbefall in eine Darmblase eingeschlossen wurde - am Tag des Banketts wird dann alles mit Alkohol abgelöscht (wegen der Bakterien!), gekocht und bei Tisch frisch aufgeschnitten.
Der Moment, in dem diese faulige Blase platzt, ist genial!

Ich werd gleich noch mal nachsehen, wie sich das Gericht nennt.

>;-D

Tilvhecki:

"Vor ihm stand eine Delikatesse, welche die Numrek Tilvheckie nannten. Das Gericht war etwa so groß wie ein ausgewachsenes Schwein und sah aus wie ein aufgequollener, durchscheinender Hautsack, in dem unterschiedlich gefärbte geblähte Innereien zu erkennen waren. Calrach ließ sich über die bevorstehenden Gaumenfreuden aus und erklärte, das Aussehen trüge nicht. Tilvhecki war die Bezeichnung für Lamm. Während ihrer Verbannung in den Eisfeldern hatten die Numrek keine Schafe halten können und dieses Gericht daher entbehren müssen. Wie üblich war es einem Prozess der Gärung und Fäulnis unterzogen worden. Nach dem Schlachten ließ man das Fleisch und die inneren Organe eines jungen Lammes mehrere Tage lang an der Luft liegen. Das Fleisch wurde vorher nicht gekocht, jedoch mit gewürzten Blutsoßen und Wein übergossen. Wenn es von Maden wimmelte, wurde es in den Hautsack gesteckt, der anschließend zugenäht und der Gärung überlassen wurde. Am Ende wurde alles gegart und heiß aufgetragen.
Calrach schnitt den Hautsack höchstpersönlich an. Schon bei der ersten Berührung des Messers platzte er auf. Beim Anblick des weichen, verfärbten Fleischs, das aus dem Schlitz quoll, drehte sich Rialus der Magen um. Der Gestank, der ihm entgegenschlug, traf ihn mit solcher Wucht, als wäre er kopfüber in eine Latrine gestürzt. Rialus hätte sich auf der Stelle übergeben, hätte er nicht inzwischen die Fähigkeit vervollkommnet, durch den Mund zu atmen. Er umging seine Nase und ließ in kurzen, flachen Atemzügen Luft über seine Zunge spielen.
Calrachs Gesichtsmuskeln zuckten. Er bleckte seine schiefen Zähne, vielleicht ein Grinsen. "Sagt, Rialus, findet ihr uns abstoßend?"

(Acacia, Kap. 38, S. 417/418)

***

Reading-Track

Mittwoch, 23. Januar 2008

"Acacia"

215WgOyvcqL


David Anthony Durham

"Acacia"

Blanvalet 2008


("Acacia. Book One: The War With The Mein", 2007)


Wunderbar. Synthese und gelungene Weiterentwicklung aus vielen großen Fantasyepen der Vergangenheit, besonders der letzten zehn Jahre. Martin (was den Aufbau, die Handhabung der Figuren und auch einige Motive betrifft), Erikson (mythologische Aspekte und eine gewisse Brutalität betreffend), Williams, Feist, sogar Spuren von Herberts "Dune" sind auffindbar. Alles verbunden durch einen großartigen, nahezu literarischen Erzählstil, welcher in dieser Beziehung sämtliche der vorher genannten Weltenschöpfer noch einmal übertrifft (mit Ausnahme von Martin vielleicht). Eines dieser magischen Bücher, die einen nicht mehr loslassen, sobald man sie einmal aufgeschlagen hat - man liest und liest, und wollte eigentlich schon vor Stunden aufhören, und liest immer noch; Sätze reihen sich auf wunderbare, fast hypnotische Art und Weise aneinander, und wenn man das Buch dann endlich zuklappt, hat man das merkwürdige Gefühl, vertraute Menschen alleine zu lassen, und will augenblicklich zurück. Lobenswert auch Blanvalet, die es, neben der gelungenen Gestaltung des Buchs, endlich auch mal geschafft haben, einen fast neunhundertseitigen Roman am Stück herauszugeben, anstatt ihn unnötigerweise in zwei Teile zu zerbrechen.

Vielleicht das einzige, große Manko: die Geschichte selbst ist - trotz der stilistisch brillanten Erzählweise, trotz der wunderbaren Weltenschöpfung und der großartigen Charaktere - wohl schon mindestens tausendmal erzählt worden. Ein Königreich, ein König und seine Kinder, der Verlust der Macht, der Tod des Königs, und dann eben die Rache der Kinder. Das ist alles andere als neu, und es bleibt fraglich, ob Durham der Sache, auch wenn er die ganze Zeit über eine sehr schöne und ungewöhnliche, psychologische Tiefe aufrecht erhält, am Ende noch etwas entscheidend Neues abgewinnen kann.

Man wird sehen.

Weiter geht's!

;-)

***

Reading-Track
logo

V.

Aktuelle Beiträge

Yo, kommt gut bisher,...
Yo, kommt gut bisher, wenn auch manche Inhalte hin...
V - 8. Sep, 14:09
Jepp, tu ich. Ist der...
Jepp, tu ich. Ist der beste Weg, denk ich. ;-)
V - 8. Sep, 14:08
ah, der Herr liest Sören...
ah, der Herr liest Sören K. ;o)
m. (anonym) - 7. Sep, 19:08
Sieh'es einfach als...
Sieh'es einfach als Herausforderung! ;)
Mahakala - 7. Sep, 09:05
Jepp, werd dir den Track...
Jepp, werd dir den Track wandeln und hochladen. Allerdings...
V - 6. Sep, 23:12

V hört:


The Art Of Sysyphus Vol. 46



Rogues Gallery

Statistik

Status

Online seit 1361 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 8. Sep, 14:55

Albernheiten
Alternativen
Amerika
Angesäuert
Awards
Befreiungen
Beobachtungen
Berouti-Schmuckdesign
Bilder
Bloggen
Boese
Buddha
Chancen
Computer
Danke!
Das Schöne
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren