Immer wenn ich mir diese großartig getrickste Katastrophen- und Liebesschnulze
"Titanic" ansehe, überlege ich mir, welche Chancen ich persönlich während des Untergangs gewählt hätte.
* Zuerst einmal abschätzen, wie die Möglichkeiten für ein regulär in Anspruch genommenes Rettungsboot stehen (man muss diese Chance auf jeden Fall abklären).
Dann,
bei Misserfolg , entweder:
- Gleich zu Anfang (so nachdem zwei oder drei Rettungsboote zu Wasser gelassen worden sind) hinterherspringen, um dann eines dieser Boote anzuschwimmen. Am Anfang hat noch kaum jemand wirklich realisiert, wie schlimm es kommen würde, sodass die Rettungsboote höchstens halb gefüllt waren, und die Chance, zu diesem frühen Zeitpunkt draußen auf dem Meer von einem der Boote eingesammelt zu werden, durchaus noch als relativ groß eingeschätzt werden kann.
Oder:
* Anfangen, eine schwimmfähige Unterlage zu suchen. Ein großer Tisch, ein Schrank oder etwas ähnliches. Notfalls etwas zusammenbauen bzw. -binden. Das Teil dann relativ schnell zu Wasser lassen und damit weg vom Schiff. Hätte die Überlebenswahrscheinlichkeit, weil man sich nicht mit dem ganzen Körper im eiskalten Wasser befunden hätte, um ein Vielfaches erhöht.
Es grüßt, der Pfadfinder (Stamm Johanneum)!
Jeden Tag eine gute Tat!
Heil Hinkel!
;-)
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"Faszination Titanic - Philosophische Anmerkungen zu einem Jahrhundertmythos"