... noch knapp acht Monate, dann sind wir den Bush los!
:-)
Ob es danach tatsächlich besser wird, bleibt natürlich fraglich, aber - immerhin, der ist dann auf jeden Fall mal weg vom Fenster.
Schon eine recht ungewöhnliche und kraftvolle Kampagne, die Barack Obama da in den USA fährt. Gefährlich offen und explizit in den Aussagen (zumindest für einen Politiker). Sollte er tatsächlich zum Präsidentschaftskandidaten gekürt werden, muss er wohl aufpassen, dass er nicht zum Opfer einer ganz großen, altbekannten amerikanischen Tradition wird: dem Fangschuss für allzu liberale Geister (verblendete, fundamentalistische Christen, abgedrehte Nationalisten und - in diesem Fall natürlich besonders relevant - irre Rassisten gibt es ja genug, da drüben).
Conference-Final der NFL:
Green Bay vs. New York Giants
Es geht um den Einzug in den Superbowl, der dann in zwei Wochen stattfinden wird.
;-)
Nostalgische Gefühle für die - insgesamt doch recht gelungene - Amtszeit ihres Mannes hin oder her, ich würde die schrille Hillary (Clinton) auch nicht wählen. Die is doch im Stande und dreht durch, wenn sie Präsident/in wird.
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Die verpatzte Clinton-Show
Die "National Space Policy" der USA, die vorsieht, Waffen im Weltall zu stationieren, um von dort aus dann sämtliche "Feinde" weltweit mit futuristischer Waffentechnologie in Schach zu halten.
Yeah! The Land of the Free!
Amerika nimmt den ganzen Planeten gefangen.
:-)
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Allmählich frage ich mich ernsthaft, wann die Bush-Administration die ersten Versuchen unternehmen wird, das Wahlrecht einzuschränken bzw. die eigene Amtszeit irgendwie zu verlängern - wäre ja eigentlich ein logischer Schritt - furchtbarer Gedanke ...
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Nun sind sie also durch, die US-Terrorgesetze:
- Anwendbar gegen alle
mutmaßlichen Terroristen
(Freibrief zur Anwendung gegen jede Art von Systemkritik!)
- Zulassung so genannter "scharfer Verhörmethoden"
(Legitimation der Folter!)
- Legalisierung einer eigenständigen Militärgerichtsbarkeit
(Umgehung bzw. Aushebelung des demokratischen Rechtsstaates!)
Wirklich prima!
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Bushs Rede zur Lage der Nation.
Ach, das hört sich alles so wunderbar an: Freiheit für alle, Wohlstand, Sicherheit, Bildung, Friede, Demokratie, Förderung von Wissenschaft und Kultur …
Alleine mir fehlt die Fähigkeit, mich vorbehaltlos auf diese wunderbaren Worte einzulassen, Amerika, mir fehlt der Glaube.
Es sind die Zwischentöne, genauso wie die Erinnerung, die mich daran hindern, die mich nach wie vor zwingen, kritisch und wachsam zu bleiben.
Immer und immer wieder die extreme Betonung der amerikanischen Vorherrschaft, des absoluten Führungsanspruchs in der Welt. Und dann natürlich die Lügen und Manipulationen der jüngsten Vergangenheit: die Medienzensur, zweifelhafte Gründe für den Irakkrieg, die Art, wie deine politische Führung ihre Bevölkerung getäuscht, in Unwissenheit gehalten, wie sie sie mit Angstkampagnen gefügig gemacht hat.
Schöne Worte, Amerika. Doch was steht dahinter? Noch jeder Diktator, jedes totalitäre System, hat schöne Worte gebraucht, um seine wahren Absichten zu verschleiern. Gerne würde ich an dich glauben, Amerika, aber es gelingt mir nicht.
Ich sehe, verschleiert durch die idealen Begriffe der Freiheit, der Demokratie, nichts anderes als die altbekannten Strategien: Zensur und Gleichschaltung der Medien, markante und bewegende Worte eines heroischen Führers, Fahnen, Hymnen und Symbole, die Verkündung vermeintlich heilender, absoluter Werte, zunehmende Stigmatisierung des unangepassten und kritischen Denkens …
Was geschieht denn mit den Kritikern des nationalkapitalistischen Systems, den politischen Gegnern? Was ist mit denjenigen, die dieses System, seine Ideologie, seine Werte, nicht mittragen können oder wollen? Den Armen, den Schwachen, den Opfern der entfesselten Ökonomie? Was ist mit denjenigen, die nicht in den Chor aus blindem, christlichen Wertekonservatismus und vorbehaltlosem Nationalismus einstimmen wollen?
Ach, schöne Worte, Amerika … alleine mir fehlt nach wie vor der Glaube.
Ich befürchte, es ist keine wirkliche Freiheit, die du da anstrebst, Amerika.
Ich befürchte, du missbrauchst richtige und erstrebenswerte Ziele für nationalistische, imperiale und machtpolitische Zwecke, kompromittierst die Demokratie, die Würde des Menschen, die Begriffe der Freiheit und der Toleranz, der Selbstbestimmung …
Ach Amerika, ich befürchte, mir fehlt nach wie vor der Glaube.
Was meint er denn damit jetzt schon wieder, der Georgie-Boy?
"Wenn du UN respektiert werden will, muss sie auch dafür Sorgen, dass sie den Respekt verdient."
Heißt im Klartext wohl: Respekt verdient die UN dann, wenn sie genau das tut, was die USA wollen.
Da kennt er nix, der Georgie-Boy.
Da zeigt sich das wahre Verhältnis, das die Regierung der USA zu ihrer Bevölkerung hat. Statt zügig und effizient Hilfe zu leisten, marschieren Soldaten mit Schießbefehl in die Gebiete voller verzweifelter Menschen.