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Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Phänomenologie des Geistes


Greg Keyes, Marie-Luise Bezzenberger
Die Rückkehr der Königin. Die verlorenen Reiche 02.



John Irving
Owen Meany



Nikolai W. Gogol
Die toten Seelen.



Desiree Hoese, Frank Hoese
Die Zyanid-Connection


Nikolai W. Gogol
Gesammelte Werke 1


Greg Keyes, Marie-Luise Bezzenberger
Die verlorenen Reiche 03. Der Blutritter.


Ian Irvine, Rainer Schumacher
Das magische Relikt.


Frank W. Haubold
Die Schatten des Mars

Gene Wolfe
Operation Ares

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"DSL"

So, die Umstellung auf DSL hat, nachdem auch hier endlich die entsprechende Anschlussmöglichkeit hergestellt wurde, begonnen.

Habe gerade das Modem von AOL bekommen. Jetzt fehlt also nur noch der Startbefehl von der Telekom.

Aber ich frage mich die ganze Zeit, wo denn da jetzt eigentlich der Haken ist. Wieso sind die ganzen Provider so scharf drauf, dass man auf DSL umstellt? Im Grunde genommen, verdienen sie dadurch doch weniger, oder?

Klär mich mal jemand auf.
caliente_in_berlin - 19. Aug, 12:30

NEID

ich bin gerade von dsl zurück auf modem. F**K

V - 19. Aug, 12:36

Warum das?
caliente_in_berlin - 19. Aug, 13:11

bin umgezogen
guan2 (anonym) - 20. Aug, 16:11

DSL wegen broadcasting

um genaueres zur strategie des zunehmenden dsl-reselling zu erfahren, kannst du dir hier mal ein reht gutes bild machen.


guan

ps. strato bietet übrigens sogar flatrate _ohne_ ip-logging an, weil das aufkommen der datenspeicherung in zukunft (genau wegen p2p-fernsehen) vollkommen unmachbar sein wird. und sobald sich filesharing auch im tv-video-segment durchsetzen sollte, purzeln die heutigen preise nochmals um 50-90%. - insgesamt also gerade eine äusserst interessante entwicklung...

V - 20. Aug, 16:37

Wow, die Aussicht darauf, mir irgendwann mein Programm gezielt zusammenstellen zu können, ist schlichtweg genial. Ebenso wie die, dann vielleicht gegebene, Möglichkeit einer offiziellen Plattform für privat hergestellte Film- und Videoexperimente.
Nahezu eine Traumvorstellung, dass Kunst (in diesem falle Filmkunst) nicht mehr zuerst durch institutionelle Kanäle gefiltert wird, sondern direkt und authentisch vom Einzelnen kommt. Schöne neue Welt (zumindest was das angeht).
guanako - 21. Aug, 00:03

wenn nicht...

...diese üblen scherzbolde der unterhaltungsindustrie alles neue so penetrant für sich zu vereinnahmen suchten. aber ich denke, es wird immer das dark-net geben - auf die eine oder andere art. und damit liesse sich wahrlich sehr gut arbeiten... :o)
V - 21. Aug, 02:31

Ja, ist eben Kontrollverlust für die Industrie, aber wäre eine große Befreiung des menschlichen Geistes bzw. der menschlichen Kreativität. Ich denke immer, jeder Mensch verfügt irgendwo über eine eigene Welt, die sich aus seinen Sinneswahrnehmungen, seinen Erfahrungen und seinen gedanklichen Reflexionen zusammensetzt, also muss es doch das Ziel sein, soviele Welten wie möglich offen zu legen und deshalb also auch sovielen Menschen wie nur irgend machbar die ungehinderte Darstellung durch ein Medium ihrer Wahl zu ermöglichen. Wir hätten dann, wenn es denn eine geeignete, freie Plattform dafür gäbe, eine umfassende Bibliothek möglicher Welten.

Was gäbe es da alles zu entdecken. Ganz genial wäre es ja, wenn irgendwann die Möglichkeit bestünde, virtuell in die Welten der anderen einzutauchen, um sie auf diese Weise UNMITTELBAR zu erforschen und kennenzulernen. Aber das führt jetzt wohl zu weit und wird SF.

;-)
Anton (anonym) - 21. Aug, 19:29

heh V!

Dein Spiegel!

V - 22. Aug, 02:15

Hallo Anton, mein anonymer Freund mit den kryptischen Anwandlungen. Ich grüße dich! Und du hast Recht, Worte und Weltsicht sind sicher oftmals Spiegelbilder bzw. Projektionen aus dem Inneren des Schreibenden heraus.

Du solltest aber nicht vergessen, dass es eine methodische Annäherung an die Objektivität gibt, die zwar letztlich nie vollkommen erreicht werden kann, aber trotzdem eine, zumindest, teilweise Ausschaltung der völlig haltlosen und reinen Subjektivität möglich macht.

Mehr dazu unter den Kommentaren zu "Explosionsklang".
Anton (anonym) - 22. Aug, 10:58

Objekt - Subjekt

Hallo lieber V!
Danke für deine Antwort. Ich weiß zwar nicht was kryptische Anwandlungen bedeutet!
Aber ich habe erfahren das Seher und Gesehenes Eins sind!

"Das, was du suchst und nicht finden kannst ist der Suchende. Der Geist kann nicht gefunden werden, weil letztlich er der Suchende, der Beschreibende ist und so müßte er dann das Subjekt sein, das sich selbst zum Objekt macht. Immer wenn du Dies-Hier-Jetzt zu benennen versuchst, bist du ein Auge, das sich selbst sehen will. Du kannst dies, was du bist nicht objektivieren (haste ja schon gescheckt!) und was du objektivieren kannst ist das was du nicht bist.
Dies Suchende ist das Gesuchte und das Gesuchte ist dies Suchen."

Ramana Maharshi drückt diese Ironie mit folgenden Worten aus: "Es gibt kein größeres Mysterium als dieses: daß wir, die wir die wahre Wirklichkeit sind, sie erreichen wollen. Wir bilden uns ein, daß es etwas gäbe, das unsere Wirklichkeit vor uns verbirgt und, daß dies zerstört werden müsse, bevor wir die Wirklichkeit gewinnen können. Es ist geradezu lächerlich. Und es wird der Tag heraufdämmern, an dem du über deine jetzigen Bemühungen lachen wirst. Aber das, was an jenem Tage deines Lachens da sein wird, das ist jetzt und hier bereits gegenwärtig."

Danke, und ich weiß immer noch nicht was kryptische Anwandlungen sind!
V - 22. Aug, 12:20

Hi Anton, kryptisch ist etwas, dass ohne passenden Zusammenhang geäußert wird, also an dieser Stelle irgendwie alles und nichts bedeutet, irgendwie rätselhaft bleibt, etwas worauf sich jeder seine eigenen Gedanken machen kann, die dann richtig oder falsch sein mögen - was man im Endeffekt nie herausbekommt, weil der, welcher die Bemerkung gemacht hat, bewusst vage geblieben ist.

Sehr schöne Textpassagen, die du da zitierst. Gehören zu den besten (mystischen) Formulierungen, die ich diesbezüglich kenne.

Ja, es handelt sich um ein grundsätzliches Problem des Geistes, der eben nicht in der Lage ist, sich selbst vollständig zu erfassen --- eben weil der Teil, der erfasst, in Aktion ist. Das ist und bleibt einfach unüberbrückbar. Es gibt keinen "Archimedischen Punkt" der Erkenntnis. Deshalb ist z.B. eine absolute Objektivität nicht möglich und muss, im Falle wissenschaftlichen Erkenntnisstrebens, mühsam durch wissenschaftliche Methoden angenähert werden. Ich habe mich gerade mit dem Subjekt-Objekt-Problem jahrelang sehr intensiv auseinandergesetzt, auf mystische, philosophische und wissenschaftliche Art - denn wenn man sich für den Geist interessiert, kommt man daran letztlich nicht vorbei.

Aber diese Tatsache ändert ja im Prinzip nichts an der Realität und den Umständen unseres alltäglichen Lebens. Man kann, auf Grund dieser Erkenntnis, schlecht aufhören zu leben, wahrzunehmen oder irgendetwas zu äußern. Du scheinst die Erkenntnis des tat twam asi (das bist du) als etwas Absolutes zu begreifen, dem nichts Größeres mehr folgen kann. Ich an deiner Stelle würde nicht daran hängen bleiben - sondern auch diese Erkenntnis verarbeiten und ... weitergehen ... auch Einsichten können eine Falle sein, wenn man sie gewaltsam zu ergreifen oder festzuhalten sucht ... aber das müsstest du ja wissen.

Der Buddhismus sagt, dass man die Lehre als eine Art Leiter begreifen soll, die, am Ende, wenn man auf ihr nach oben geklettert ist, sie benutzt hat, zu verwerfen ist. Du darfst dich an NICHTS festklammern, auch nicht an eine Erkenntnis, sonst versuchst du im Endeffekt nur dein EGO aufzubauen und das macht dich BLIND für die Wirklichkeit.

Gelernt habe ich auch, dass man, besonders wenn man sich mit dem Geist beschäftigt, Gefahr läuft, die Subjekt-Objekt-Spaltung erst zu installieren, denn im Grunde genommen, und das ist wichtig zu wissen, vor aller Reflexion, existiert diese Spaltung überhaupt nicht.

Sie wird erst DURCH DAS DENKEN HERAUBESCHWOREN.

Wer einfach lebt, kennt keine Subjekt-Objekt-Spaltung - sie ist also eine Schimäre - eine Einbildung - ein Trug - ein Hirngespinnst - ein Dämon, wenn man so will.

Sei vorsichtig, dass du dieses geistige Konstrukt der Spaltung nicht zu ernst nimmst, womöglich endgültig etablierst und damit, logischerweise, selbst zu einem in sich gespaltenen Geist wirst. Das nämlich nennt man dann Schizophrenie und das ist eine gefährliche Krankheit.

Be carefull ... pass auf dich auf!

Gruß

V.
creature - 22. Aug, 12:36

darum brachte kabir dieses beispiel vom fisch, er meinte wir sind wie ein fisch im wasser der durst hat!
V - 22. Aug, 12:39

Ja, auch ein gutes Bild. Muss ich mir merken. Kannte ich noch gar nicht.

Übrigens fällt mir gerade auf, dass die europäische Mystik dieses Problem eigentlich nie wirklich thematisiert hat, so viel ich weiß. Ganz im Gegensatz zur östlichen, die sich da ja sehr damit beschäftigt hat. Insofern findet man im westlichen Wissenskreis die besten Gedanken dazu, erstaunlicherweise, in der Wissenschafts- und Erkenntnistheorie.
creature - 22. Aug, 14:08

doch, Meister Eckhart kommt dem sehr nahe!
V - 22. Aug, 14:49

Jepp, Meister Eckhardt. Ich hab einen Teil seiner "Predigten" gelesen, aber wenn einer dem Problem nahe gekommen ist, dann hat das ja eigentlich auch nur Eckhardt sein können. In der deutschen Mystik sicher eine Ausnahmeerscheinung.

Wenn ich dagegen an Hildegard von Bingen und ihre christlichen Visionen denke. Die halte ich für wesentlich unattraktiver.
quichi (anonym) - 22. Aug, 12:27

Na alla Romane Romane

V - 22. Aug, 12:34

Ja, klasse, gell! Macht Spaß!

:-)
nur der Anton (anonym) - 22. Aug, 13:58

brilliant bist du!

Lieber V,
das ist eine ganz wunderbarer brillianter
Bericht, den ich mir noch mehrmals durchlesen muss um ihn zu erfassen.Auch das Beispiel mit dem Fisch im Wasser kenne ich. Auch so schön.

Das sterben des Egos steht dann an.....!
Aber das kann man nicht über brilliantes studieren TUN und die Gefahren sind wahrhaft ungeheuerlich groß! Dazu braucht es einen Meister!

Aber nochmal zu dir, gerade weil es auf kryptisch geht (fantastisch gut erklärt von dir, danke ich habe etwas gelernt) wage ich es, dir meine Bewunderung zu deinen Füßen zu legen und mich vor dem Licht in dir zu verneigen.

(Tadyatha om gate gate paragate parasamgate bodhi svaha)

Es gibt einen Bericht im Internet von Sylvester Walch -Tiefungsebenen des Bewusstseins -
V - 22. Aug, 15:17

Oh, danke für die Blumen, aber diese Verehrung muss ich natürlich zurückweisen. Ich hab nur viel gelesen, weil mich ein paar grundlegende Fragen nicht in Ruhe gelassen haben, und außerdem hab ich halt irgendwie Spaß am Formulieren. Ich weiß zwar viel, hab aber von nix wirklich eine Ahnung, das kannst du mir glauben.

:-)

Ja, dieser Weg der Überwindung des Egos ist brandgefährlich. Zumal viele Lehren, die darauf abzielen, zwar Methoden anbieten, aber keineswegs darüber aufklären, wie man nach der Überwindung des Egos mit dem erreicheten Zustand umgeht. Der Standpunkt des Egos ist ja durchaus notwendig in der realen Welt. Man darf ihn also nie absolut überwinden.

Hast du einen link zu diesen Texten von Walch? Klingt interessant.
Anton (anonym) - 22. Aug, 16:35

die tiefungsebenen

ich finde den link nicht, habe aber den Bericht gespeichert (20 Seiten)
wenn du deine E-mail adresse gibst sende ich ihn dir.
wenn es geht bitte schnell ich bin beschäftigt.
gruß Anton
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