"Ein Leben lang"
- Einen Moment lang dachte Pryn, verloren in der Wüste dieser trockenen, braunen Haut, dass sie begriff, was geschehen war: sie ließ den Mund, dann die Wange bei Madame Keyne und dachte die ganze Zeit, dass jeden Moment ein Tremor die Frau durchrinnen würde ... oder erwartete zumindest beim Zurücktreten, dass eine Träne irgendwo auf dieser Wange eine Oase bilden würde.
Madame Keyne lächelte.
Wenn auch nicht zu Pryne.
"Nun", sagte Madame Keyne nach einer Atempause.
"Du hast mir diesen Kontakt gegeben, diese Berührung, diese Vereinigung mit dir - aus freien Stücken. Trotz allen Austauschs, der ohnehin geschehen wäre. Nichts hat dich gezwungen, nichts veranlasst. Und ich werde von dieser Freiheit ... eine Minute leben? Einen Monat? Einen Leben lang?" -
(Samuel R. Delany - "Das Land Nimmerya" - Kap. VIII, "Von Modellen, Mysterien, Mondschein und Autorität")
Madame Keyne lächelte.
Wenn auch nicht zu Pryne.
"Nun", sagte Madame Keyne nach einer Atempause.
"Du hast mir diesen Kontakt gegeben, diese Berührung, diese Vereinigung mit dir - aus freien Stücken. Trotz allen Austauschs, der ohnehin geschehen wäre. Nichts hat dich gezwungen, nichts veranlasst. Und ich werde von dieser Freiheit ... eine Minute leben? Einen Monat? Einen Leben lang?" -
(Samuel R. Delany - "Das Land Nimmerya" - Kap. VIII, "Von Modellen, Mysterien, Mondschein und Autorität")
V - 7. Mrz, 04:44

















