"Gesucht"
Ein kleines lyrisches Verbrechen aus den Neunzigern, das jetzt im Rahmen der "Bibliothek deutschsprachiger Gedichte" zu Publikationsehren kommt.
Ursprünglicher Titel übrigens "Transformation", und ich bin echt am Überlegen, ob ich diesen ersten Titel nicht wieder übernehme (anstatt "Gesucht").
Mal sehen.
Gesucht/Transformation
Aus dem Nichts, zurück ins Nichts,
Vogelflug im Sommertraum, ein Bild aus Blumen, weichem Flaum,
auch kafkaesk, Transformation.
Es geht voran, der Motor bebt, es kocht die Quelle, ein Vulkan,
und heißer Fluss verdampft, verglüht,
gefangen, fort zu himmelweiten Steppen,
im blauen Licht - Mittsommernacht.
Transformation, verwischte Spuren, sandverweht das frühe Leuchten - gehet Weg!
Ins Land aus goldnen Kuppeln.
Gehet Weg!
Hinab ins immergrüne Tal.
Bevor noch Abendvögel singen,
bevor noch Kraft und Spiel vergehn.
Dazwischen, unbegrenzt in Linien: dunkle Nächte und Verluste,
geben und vergeben müssen, zu deinen Füßen schwarzer Fürst.
Transformation, vom "Hier" zum Leben,
aus Keim wächst Pflanze, wird zur Frucht,
aus Grund und Erde in die Wolken nieder,
nur gesucht, und immer nur
gesucht, gesucht...
Übrigens inzwischen die dritte Gedichtveröffentlichung (nach "Die Lüge" und "Der Wortwicht").
Kleiner eigener Gedichtband, zusammengestellt aus dem doch recht umfangreichen Bestand, der sich hier so im Laufe der Jahre angesammelt hat, wär ja auch irgendwie nett, find ich.
;-)
Ursprünglicher Titel übrigens "Transformation", und ich bin echt am Überlegen, ob ich diesen ersten Titel nicht wieder übernehme (anstatt "Gesucht").
Mal sehen.
Gesucht/Transformation
Aus dem Nichts, zurück ins Nichts,
Vogelflug im Sommertraum, ein Bild aus Blumen, weichem Flaum,
auch kafkaesk, Transformation.
Es geht voran, der Motor bebt, es kocht die Quelle, ein Vulkan,
und heißer Fluss verdampft, verglüht,
gefangen, fort zu himmelweiten Steppen,
im blauen Licht - Mittsommernacht.
Transformation, verwischte Spuren, sandverweht das frühe Leuchten - gehet Weg!
Ins Land aus goldnen Kuppeln.
Gehet Weg!
Hinab ins immergrüne Tal.
Bevor noch Abendvögel singen,
bevor noch Kraft und Spiel vergehn.
Dazwischen, unbegrenzt in Linien: dunkle Nächte und Verluste,
geben und vergeben müssen, zu deinen Füßen schwarzer Fürst.
Transformation, vom "Hier" zum Leben,
aus Keim wächst Pflanze, wird zur Frucht,
aus Grund und Erde in die Wolken nieder,
nur gesucht, und immer nur
gesucht, gesucht...
Übrigens inzwischen die dritte Gedichtveröffentlichung (nach "Die Lüge" und "Der Wortwicht").
Kleiner eigener Gedichtband, zusammengestellt aus dem doch recht umfangreichen Bestand, der sich hier so im Laufe der Jahre angesammelt hat, wär ja auch irgendwie nett, find ich.
;-)
V - 25. Aug, 07:55





















