"Vellum"

Hal Duncan
"Vellum - Das ewige Stundenbuch"/ Shayol 2007.
("Vellum - The Book Of All Hours", 2005)
So, nach etwa 400 Seiten hat es sich jetzt mit "Vellum". Obwohl phasenweise interessant geschrieben, experimentell und wahrlich monumental, werd ich das Ding nicht zu Ende lesen. Wahrscheinlich bin ich dann doch zu konservativ an einer wirklichen Geschichte interessiert. Im Endeffekt erscheint mir Duncans Wälzer einfach zu unstrukturiert, zu fragmentarisch, zu ziellos und beliebig, und letztlich - ganz einfach zu inhaltsleer.
Eine Wertung unter Vorbehalt:
35 %
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Reading-Track
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PS.
Buch steht übrigens zum Verkauf. Es ist sehr schön und solide hergestellt und dabei sehr dekorativ. Wer also selbst mal sehen und lesen will? Für Durhams "Acacia" gilt das Gleiche.
Bei Interesse: melden!
V - 23. Mrz, 22:54


















OHO!
Aber ne. Nichts für mich.
Ich verkaufe es übrigens. Ebenso wie Durhams "Acacia". Falls du dir ein eigenes Urteil bilden möchtest? Liest du sowas überhaupt? Phantastik, SF, Fantasy?
Auf meiner Liste steht aktuell von Grimmelshausens "Simplicissimus" und nachdem ich im Rahmen meiner Auseinandersetzung mit Kant "Candide" las, will ich nun ein wenig Rousseau haben (erst "Emile, dann vielleicht die "Bekenntnisse", mal sehen in welche Richtung sich das alles so entwickelt)
Außerdem habe ich in der Straßenbahn ein freigelassenes Bookcrossing-Buch gefunden, "Stark" von S. King, vermutlich was mit Horror (hihi), da werd ich in jedem Fall auch mal reinschauen und wenn's nix ist, lass ich's halt wieder frei.
Von daher bin ich mir nicht sicher ob ich "Vellum" unbedingt haben will, ich glaube, da les ich mir lieber eine von euren Anthologien durch und geb dafür ein paar Euro her!
Gute Idee mit den Anthologien. Ein bisschen die deutsche Szene abseits der großen Geschäftsverlage unterstützen, kann nicht schaden. Da sind ne Menge guter Leute unterwegs, die mit Herz und Seele bei der Sache sind, und die es wirklich verdient haben, dass man sie liest.
:-)