User Status

Du bist nicht angemeldet.

V liest:



Nikolaj Gogol
Meistererzählungen


Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Phänomenologie des Geistes


Greg Keyes, Marie-Luise Bezzenberger
Die Rückkehr der Königin. Die verlorenen Reiche 02.



John Irving
Owen Meany



Nikolai W. Gogol
Die toten Seelen.



Desiree Hoese, Frank Hoese
Die Zyanid-Connection


Nikolai W. Gogol
Gesammelte Werke 1


Greg Keyes, Marie-Luise Bezzenberger
Die verlorenen Reiche 03. Der Blutritter.


Ian Irvine, Rainer Schumacher
Das magische Relikt.


Frank W. Haubold
Die Schatten des Mars

Gene Wolfe
Operation Ares

Suche

 

Copyright

Creative Commons License
Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

"Acacia"

215WgOyvcqL


David Anthony Durham

"Acacia"

Blanvalet 2008


("Acacia. Book One: The War With The Mein", 2007)


Wunderbar. Synthese und gelungene Weiterentwicklung aus vielen großen Fantasyepen der Vergangenheit, besonders der letzten zehn Jahre. Martin (was den Aufbau, die Handhabung der Figuren und auch einige Motive betrifft), Erikson (mythologische Aspekte und eine gewisse Brutalität betreffend), Williams, Feist, sogar Spuren von Herberts "Dune" sind auffindbar. Alles verbunden durch einen großartigen, nahezu literarischen Erzählstil, welcher in dieser Beziehung sämtliche der vorher genannten Weltenschöpfer noch einmal übertrifft (mit Ausnahme von Martin vielleicht). Eines dieser magischen Bücher, die einen nicht mehr loslassen, sobald man sie einmal aufgeschlagen hat - man liest und liest, und wollte eigentlich schon vor Stunden aufhören, und liest immer noch; Sätze reihen sich auf wunderbare, fast hypnotische Art und Weise aneinander, und wenn man das Buch dann endlich zuklappt, hat man das merkwürdige Gefühl, vertraute Menschen alleine zu lassen, und will augenblicklich zurück. Lobenswert auch Blanvalet, die es, neben der gelungenen Gestaltung des Buchs, endlich auch mal geschafft haben, einen fast neunhundertseitigen Roman am Stück herauszugeben, anstatt ihn unnötigerweise in zwei Teile zu zerbrechen.

Vielleicht das einzige, große Manko: die Geschichte selbst ist - trotz der stilistisch brillanten Erzählweise, trotz der wunderbaren Weltenschöpfung und der großartigen Charaktere - wohl schon mindestens tausendmal erzählt worden. Ein Königreich, ein König und seine Kinder, der Verlust der Macht, der Tod des Königs, und dann eben die Rache der Kinder. Das ist alles andere als neu, und es bleibt fraglich, ob Durham der Sache, auch wenn er die ganze Zeit über eine sehr schöne und ungewöhnliche, psychologische Tiefe aufrecht erhält, am Ende noch etwas entscheidend Neues abgewinnen kann.

Man wird sehen.

Weiter geht's!

;-)

***

Reading-Track
logo

V.

Aktuelle Beiträge

wo Du Recht hast...bzgl....
wo Du Recht hast...bzgl. des letzten Satzes - da kann...
m. (anonym) - 26. Aug, 21:39
"Obwohl..."
... noch nichts richtig angelaufen ist, und alles -...
V - 26. Aug, 12:15
Ja, merkwürdig....
Ja, merkwürdig. Aber da kommt eindeutig ein gutes...
V - 26. Aug, 10:57
Das geht mir merkwürdigerweise...
Das geht mir merkwürdigerweise auch so, obwohl...
Mahakala - 26. Aug, 10:44
"Ich weiß,..."
... es läuft rauf und runter, aber - ich find's...
V - 26. Aug, 07:16

V hört:



Rogues Gallery


Nexus
Perpetuum Karma

Statistik

Status

Online seit 1351 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 26. Aug, 21:39

Albernheiten
Alternativen
Amerika
Angesäuert
Awards
Befreiungen
Beobachtungen
Bilder
Bloggen
Boese
Buddha
Chancen
Computer
Danke!
Das Schöne
Denken
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren