"Vellum"

Hal Duncan
"Vellum - Das ewige Stundenbuch"/ Shayol 2007.
("Vellum - The Book Of All Hours", 2005)
Trotz aller Schwierigkeiten, die einem das Buch beim Lesen ohne Zweifel machen kann (Variation des Erzähltons, Stil- und Perspektivenwechsel, plötzliche Breaks und Brüche, Zeit und Raum generell ohne Bedeutung, wenig Handlung verteilt auf mehrere Ebenen): ein literarisches Monument der moderneren Phantastik ist das schon, was Hal Duncan hier bietet. Eine Art "Ulysses" der Phantastik, der, vor dem Hintergrund eines bevorstehenden Krieges zwischen Engeln und Dämonen, von mythologischen Ansätzen bis zur modernen SF so ziemlich alles enthält.
Es funktioniert, weil Duncan bisher das Kunststück fertigbringt, eine gewisse Balance zu halten.
Mir gefällt das ganz gut, obwohl alles - nach wie vor - an manchen Stellen einfach zu ziellos wirkt.
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V - 26. Dez, 13:31





















