"Der Turm der Träume"

Heidrun Jänchen
Oi! Schwierig.
Der erste Text, der mir nicht so gut gefällt.
Die Story hat was, und sie wirkt auch irgendwie, allerdings finde ich sie insgesamt ein wenig arg fragmentiert, mysteriös und abstrakt. Jänchens Novelle in "Lazarus" hat mir da wesentlich besser gefallen. Zwar enthält "Der Turm der Träume" einen mitunter sehr erfrischenden Gebrauch annähernd wissenschaftlicher Begrifflichkeiten - der aber, meiner Meinung nach, in diesem Fall vielleicht auch etwas zu künstlich, zu hochgestochen wirkt. Ein bisschen überambitioniert, würde ich fast sagen. Auch die zeitweise sehr kurz und knapp hintereinander gehauenen Minimalsätze sind nicht wirklich nach meinem Geschmack. Und schlussendlich erschließt sich mir auch der Sinn der ganzen Angelegenheit nicht wirklich (was aber nichts heißen muss, denn meist sind das dann nämlich genau die Stories, die irgendwelche Preise gewinnen).
:-D
Dennoch interessant und, was die Bandbreite angeht, ein wichtiger Baustein, denke ich.
Nachtrag: die Story entfaltet - wie ich hier immer deutlicher zu spüren bekomme - eine ziemlich heftige Nachwirkung. Ein echter Nachbrenner also. Es ist, aller geäußerten Kitik zum Trotz (oder gerade deswegen?), der Text, der mich bisher auch nach dem Lesen noch am meisten beschäftigt. Und inzwischen macht er irgendwie auch - zumindest ansatzweise - Sinn. Betrachtet man die Sache einmal so, dann könnte es sich hier tatsächlich um eine Art von "Kunst" handeln.
Saß mir ganz gewaltig quer im Magen, dieser "Turm der Träume".
Jetzt hab ich ihn aber, glaube ich, verdaut und es kann weitergehen.
;-)
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V - 8. Okt, 05:06


















:-)
Erwischt.
;-)
:-)
Heute geht's weiter. Versprochen.
Glückwunsch!
Momentan könnt ich mir allerdings stundenlang nur den Death-Machines-Trailer ansehen.
:-)
Es müsste ne automatische Dauerschleife geben bei den YouTube-Videos.