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Die Schatten des Mars

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"Aufgerüstet"

Jetzt, in diesem Moment, in dem er hier auf diesem Stein saß und den kläglichen Rest Fleisch von einem Knochen nagte, verfluchte er alles, was ihm zugestoßen war in den letzten Wochen und Monaten. Den Umstand, dass er zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen war, das Weltentor – einfach alles. Früher war er ein glücklicher Mollock gewesen. Auch wenn ihm das natürlich nicht bewusst gewesen war. Er hatte still und zufrieden vor sich hingelebt, hatte Menschen gejagt, ihr süßlich-rotes Fleisch verzehrt und war ein angesehenes Mitglied seines Volkes gewesen.
Bis zu jenem Tag in den Wäldern, an dem der seltsame Fremde aufgetaucht war. Eine an sich lächerliche Erscheinung in einem klobigen Anzug, mit einem riesigen Helm über seinem Kopf – notwendige Vorrichtungen, um die Spanne der Leere zwischen den Welten zu überwinden, wie Olmo inzwischen wusste.
Er erinnerte sich noch genau an diesen Tag und sogar die Worte, die sie miteinander ausgetauscht hatten, standen ihm noch im Bewusstsein.
„Sei gegrüßt, mythisches Wesen einer fremden Welt“, hatte die Gestalt ihn - ein wenig pathetisch - begrüßt und ihm in einer seltsamen Geste die behandschuhte Pranke entgegengestreckt.
„Ach, wäre ich nur davongelaufen“, seufzte Olmo jetzt, für einen Augenblick aus der Vergangenheit in die Gegenwart zurückgekehrt, und warf den restlos abgenagten Knochen ins knisternde Feuer, „dann wäre das alles nicht passiert.“
Doch Jammern, das wusste er selbst, half nichts. Es war zu spät. Die Vergangenheit war nicht zu ändern.

(...)


***

Mit Gruß an Andreas M., der hierbei inspirierend tätig war, und ist.

;-)

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