"Big Fish"

"Big Fish"
2004
Ewan McGregor, Albert Finney, Jessica Lange, Danny DeVito, Helena Bonham Carter
Regie: Tim Burton
Ja, ganz gut.
Eine Hommage an die Fantasie und das Leben, eingepackt in eine herkömmliche Vater-Sohn-Dramatik.
Ein ziemlich persönlicher Film (Burtons Vater starb kurz zuvor).
Schön in Rückblenden erzählt, mit den für Tim Burton typischen, diesmal aber eher noch zurückhaltend gestalteten Bildern. Dabei nutzt er die surreal-grotesken Einschübe außerdem, um ein paar nette, satirische Seitenhiebe auf verschiedenste amerikanische Mythen zu platzieren, was dann nochmal zusätzlich einen interessanten Gegensatz zwischen traumhafter Fantasie und Lebensrealität aufreißt.
Ja, wie gesagt, nicht schlecht. Mir persönlich aber ne Nummer zu sentimental und, vor allem in den phantastisch-grotesken Sequenzen, irgendwie allzu lässig-routiniert in Szene gesetzt.
Meiner Meinung nach fehlt der Sache der letzte, entscheidende Kick.
Trotzdem sehenswert und nicht völlig ohne Zauber. Gut besetzt und gespielt (mal abgesehen von Billy Crudup der, als unverständiger Sohn eines im Sterben liegenden Vaters, hier leider nur banalstes Mittelmaß abliefert).
Ein Film für die ganze Familie eben.
Ach ja, eigentlich sollten wir uns ja alle ganz furchtbar lieb haben, gell.
*seufz*, *schauder*
;-)
Übrigens:
Warum wird der große Fisch so groß?
Ganz einfach: weil ihn niemand fängt!
;-)
Nach einem Roman des Amerikaners Daniel Wallace.
89 %
V - 12. Mrz, 22:08















