"Solidarität mit Klar"
Artikel zur jüngsten Diskussion um Christian Klar, seine Kapitalismuskritik und, nicht zuletzt, seine Gnadengesuch nach 25 Jahren Haft.
Von Interesse ist doch einzig nur die Frage, ob Klar heute noch zu kriminellen Taten bereit wäre. Das Recht, seine Meinung zu sagen, auch wenn sie gegen das herrschende System gerichtet ist, kann ihm - wenn Demokratie glaubhaft bleiben soll - niemand abstreiten, und sogar die Frage, ob er Reue zeigt, angesichts seiner einstigen Taten, ist, nach Absitzen der Haftstrafe, nicht wirklich relevant.
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Solidarität mit Klar
Von Interesse ist doch einzig nur die Frage, ob Klar heute noch zu kriminellen Taten bereit wäre. Das Recht, seine Meinung zu sagen, auch wenn sie gegen das herrschende System gerichtet ist, kann ihm - wenn Demokratie glaubhaft bleiben soll - niemand abstreiten, und sogar die Frage, ob er Reue zeigt, angesichts seiner einstigen Taten, ist, nach Absitzen der Haftstrafe, nicht wirklich relevant.
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Solidarität mit Klar
V - 2. Mrz, 15:31





















Mir geht es bei der Sache vor allem um den menschlichen Aspekt. Von diesen ganzen Hirnis, die das Thema, und damit das Schicksal dieses armen Kerls, jetzt für ihre - so oder so orientierten - propagandistischen Politreden missbrauchen, will ich nix wissen.
Der Mann, Christian Klar, hat 25 Jahre im Gefängnis gesessen. Für einen politisch motivierten Irrtum, der zudem damals noch in nicht zu unterschätzendem Maße vom herrschenden Zeitgeist mitgetragen und forciert wurde.
Und der is kaputt, der Mann, gebrochen (wie man in verschiedenen Interviews ja deutlich feststellen konnte). Wie im Falle Mohnhaupt wäre es ein purer Akt der Menschlichkeit, ihn freizulassen.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.