"Das dystopische Dokument"
Der Parameter-Countdown war aktiviert, die Uhr tickte in eckigen Ziffern, die den gesamten Sichtschirm des Monitors ausfüllten, herunter.
Vor wenigen Minuten war das Schiff gelandet und 3/4/Dreieck/Raute/VII/Stern wartete auf das Grüppchen vermögender, abenteuerlustiger Kaldarianer, die heute in den Genuss einer perfekten historischen Holosimulation kommen würden - zumindest wenn alles glatt ging und nicht irgendwelche unerwarteten Schwierigkeiten auftraten (was zwar sein konnte, aber – seiner Erfahrung nach - eher unwahrscheinlich war).
3/4/Dreieck/Raute/VII/Stern transformierte in die historische Kostümierung, die zu der anstehenden Simulation passte, und blickte anschließend gelangweilt auf den Bildschirm.
Einer plötzlichen Eingebung folgend, minimierte er die Ansicht der herunterzählenden Zeitanzeige und startete einen halbherzigen Versuch, in das antike Datennetz der untergegangenen Zivilisation zu gelangen. Eigentlich ein illegales Verhalten, noch dazu während seiner Arbeitszeit, aber Neugier und Langeweile trieben ihn, ungeachtet der Tatsache, dass ihn womöglich eine empfindliche Strafe erwarten würde, falls man ihn dabei ertappte, unaufhaltsam voran.
Wenige Augenblicke später wurde der Bildschirm vor seinen Augen schwarz und ein Signal, eine einfache Aneinanderreihung elektronischer Töne erklang.
Dann erschien eine Meldung.
Er hatte den Zugang hergestellt.
Fasziniert machte er sich daran, die unbekannten Regionen der primitiven Virtualität einer ersten, zunächst noch ziellosen Erkundung zu unterziehen. Besonderen Wert legte er dabei auf Signaturen, die auf verschlüsselte oder bewusst versteckte Dokumente oder Medieninhalte hinwiesen.
In einer unspektakulären Ecke des Datennetzes stieß er nach einer Weile auf eine viel versprechende Benennungszeile.
Er übertrug den Namen des Dokuments in für ihn leichter verständliche Sprachzeichen und las – „Das dystopische Dokument.“
Er öffnete die Datei, zog den Kopfhörer an und schaltete den automatischen Vorlesemechanismus zu, der den Text in Kaldariaan übersetzen und zum Vortrag bringen würde.
Eine nüchterne Stimme begann zu lesen…
(...)
Vor wenigen Minuten war das Schiff gelandet und 3/4/Dreieck/Raute/VII/Stern wartete auf das Grüppchen vermögender, abenteuerlustiger Kaldarianer, die heute in den Genuss einer perfekten historischen Holosimulation kommen würden - zumindest wenn alles glatt ging und nicht irgendwelche unerwarteten Schwierigkeiten auftraten (was zwar sein konnte, aber – seiner Erfahrung nach - eher unwahrscheinlich war).
3/4/Dreieck/Raute/VII/Stern transformierte in die historische Kostümierung, die zu der anstehenden Simulation passte, und blickte anschließend gelangweilt auf den Bildschirm.
Einer plötzlichen Eingebung folgend, minimierte er die Ansicht der herunterzählenden Zeitanzeige und startete einen halbherzigen Versuch, in das antike Datennetz der untergegangenen Zivilisation zu gelangen. Eigentlich ein illegales Verhalten, noch dazu während seiner Arbeitszeit, aber Neugier und Langeweile trieben ihn, ungeachtet der Tatsache, dass ihn womöglich eine empfindliche Strafe erwarten würde, falls man ihn dabei ertappte, unaufhaltsam voran.
Wenige Augenblicke später wurde der Bildschirm vor seinen Augen schwarz und ein Signal, eine einfache Aneinanderreihung elektronischer Töne erklang.
Dann erschien eine Meldung.
Er hatte den Zugang hergestellt.
Fasziniert machte er sich daran, die unbekannten Regionen der primitiven Virtualität einer ersten, zunächst noch ziellosen Erkundung zu unterziehen. Besonderen Wert legte er dabei auf Signaturen, die auf verschlüsselte oder bewusst versteckte Dokumente oder Medieninhalte hinwiesen.
In einer unspektakulären Ecke des Datennetzes stieß er nach einer Weile auf eine viel versprechende Benennungszeile.
Er übertrug den Namen des Dokuments in für ihn leichter verständliche Sprachzeichen und las – „Das dystopische Dokument.“
Er öffnete die Datei, zog den Kopfhörer an und schaltete den automatischen Vorlesemechanismus zu, der den Text in Kaldariaan übersetzen und zum Vortrag bringen würde.
Eine nüchterne Stimme begann zu lesen…
(...)
V - 25. Okt, 12:44






















!
Langsam aber sicher rückt das Schreiben bei mir in den Vordergrund. Wo ich mir früher schwer tat, die Motivation für längere Texte oder Geschichten zu finden, gleitet es heute wie selbst von der Hand. Eine wundervolle Beschäftigung, um Gedanken fließen zu lassen.
Neugierig geworden?
Sehr gut. So sollte ein gelungener Anfang wirken. Ich weiß schon, wie es weitergeht, aber ich kann es hier nicht posten, denn die Geschichte soll noch einem Verlag angeboten werden (und die hätten immer lieber gerne unveröffentlichtes Material - was ich verstehen kann).
:-)
Immer weiterschreiben! Wer schreibt, der bleibt!
;-)
Verflixt. *g*
Kann es sein, dass du dich ganz langsam Richtung Cyberpunk á la Philip K. Dick orientierst? Weil ich mag diese "Düstere Zukunft"-Szenarien ziemlich.
:-)
Dabei bin ich eigentlich ein hoffnungsloser Optimist.
Aber irgendwann werd ich eine absolut liebliche, schöne, friedliche Sache schreiben, mit einem Happy End, das einem die Schuhe auszieht. Mit glücklichen Schäfchen auf saftig grüner Weide und allem drum und dran. Ich schwör's.
*gg*