Diese nicht "besonders glückliche Entscheidung", ist eine Bankrott-Erklärung, ein Zugeständnis an den Irrsinn, ein Sieg der Wahnsinnigen.
Ja, künstlerische Alternativen - darauf wäre ich nicht gekommen - bestehen IMMER. Die Kunst ist frei und muss es immer bleiben, wie dumm und brutal manche Seelen auch sein können.
guan (anonym) - 26. Sep, 19:55
ihr hängt das doch alles viel zu hoch: das ist politisch-subventionierte, "arrivierte kunst"!
wer kann sich von uns normalos denn gross eine karte für eine solche inszenierung leisten? - die echten kunstformen sind ohnehin nicht gross zensierbar, solange wir sie selbst machen & selber l e b e n ('street art' et cetera). und deshalb seh ich auch keinen grund, gross betrübt darüber sein zu sollen (müssen?)...
sicherlich: wo ist der anfang - wo das ende?
das ende dessen beginnt in einem unkontrolliert wucherndem "diktat des geldes", dem sich nun wohl leider bereits seit etlichen monden breiteste gesellschaftsschichten fügten: den "neocon-faschisten & globalisierern", welche den nächsten weltkrieg entfesseln wollen (und g e n a u _ d a f ü r diese, unsere moneten brauchen), sei es gedankt! (und auch all jenen, die bereits seit vielen, vielen jahren am schlafen sind und diese entwicklungen damit auch ebenso mitbegünstigt hatten.)
denkt da einfach mal drüber nach, was kunst eigentlich wirklich sein sollte...
gruss
guan
ps. andererseits, finde ich, sollte den politikern endlich mal von der basis heraus 'tacheles' bekundet werden (denn s i e sind es, die aus unserem leben eine farce machen), damit auch die kunst in unserem alltag weiterhin bestand haben kann!
Guan: Also ich krieg schöne Oper in Hamburg für ab 10 EURO. Und sehe es nicht so eng mit "street credibility" in Sachen Kultur. Aber bei bedrohen und zensierenlassen, da schon!
Ja, so teuer ist Oper nicht (auch hier in Saarbrücken nicht).
Andererseits kann ich aber, irgendwie, die persönliche Entscheidung dieser Intendantin auch nachvollziehen. Sie hat die Warnung bekommen und sich entschlossen, das Risiko nicht einzugehen, die Verantwortung nicht zu tragen.
Irgendwie kann ich das auf der persönlichen Ebene verstehen (auch wenn es natürlich sehr feige anmutet).
Zivilcourage kann man vielleicht auch nicht bei jedem einfach so voraussetzen. Und ein Denken über die eigene unmittelbare Betroffenheit hinaus vielleicht auch nicht.
guan (anonym) - 26. Sep, 23:54
@404:
darum geht es doch eigentlich gar nicht - der (symbolische) "euro-betrag" spiegelt doch niemals den echten 'beitrag der kultur' wider! - das muss uns allen (und wohl auch dir) klar sein...
es geht doch nicht wirklich darum, wieviel uns eine oper "teuer sein kann", sondern inwieweit wir uns alle noch insgesamt g e n e r e l l eine oper (eine darstellung oder ein strassentheater) "zu diesen preisen" leisten wollten...
@V:
eine 'warnung der behörden' ist doch mittlerweile längst als echter "scheissendreck" zu bewerten!! - das sollte einem jedem leser des ''saar-echo" doch längst mal klargeworden sein. oder etwa nicht? ;o)
Darf doch nicht wahr sein!
Ja, künstlerische Alternativen - darauf wäre ich nicht gekommen - bestehen IMMER. Die Kunst ist frei und muss es immer bleiben, wie dumm und brutal manche Seelen auch sein können.
wer kann sich von uns normalos denn gross eine karte für eine solche inszenierung leisten? - die echten kunstformen sind ohnehin nicht gross zensierbar, solange wir sie selbst machen & selber l e b e n ('street art' et cetera). und deshalb seh ich auch keinen grund, gross betrübt darüber sein zu sollen (müssen?)...
sicherlich: wo ist der anfang - wo das ende?
das ende dessen beginnt in einem unkontrolliert wucherndem "diktat des geldes", dem sich nun wohl leider bereits seit etlichen monden breiteste gesellschaftsschichten fügten: den "neocon-faschisten & globalisierern", welche den nächsten weltkrieg entfesseln wollen (und g e n a u _ d a f ü r diese, unsere moneten brauchen), sei es gedankt! (und auch all jenen, die bereits seit vielen, vielen jahren am schlafen sind und diese entwicklungen damit auch ebenso mitbegünstigt hatten.)
denkt da einfach mal drüber nach, was kunst eigentlich wirklich sein sollte...
gruss
guan
ps. andererseits, finde ich, sollte den politikern endlich mal von der basis heraus 'tacheles' bekundet werden (denn s i e sind es, die aus unserem leben eine farce machen), damit auch die kunst in unserem alltag weiterhin bestand haben kann!
Die Entscheidung scheint mir doch sehr überzogen und übereilt.
Im Prinzip ist es aber wohl die gleiche Frage, wie damals im Falle der Karikaturen.
Dürfen wir uns das Recht auf freie Äußerung einfach so wegbomben lassen?
Terror als legitimes, weil funktionierendes, Mittel?
V: Niemals!
Andererseits kann ich aber, irgendwie, die persönliche Entscheidung dieser Intendantin auch nachvollziehen. Sie hat die Warnung bekommen und sich entschlossen, das Risiko nicht einzugehen, die Verantwortung nicht zu tragen.
Irgendwie kann ich das auf der persönlichen Ebene verstehen (auch wenn es natürlich sehr feige anmutet).
Zivilcourage kann man vielleicht auch nicht bei jedem einfach so voraussetzen. Und ein Denken über die eigene unmittelbare Betroffenheit hinaus vielleicht auch nicht.
darum geht es doch eigentlich gar nicht - der (symbolische) "euro-betrag" spiegelt doch niemals den echten 'beitrag der kultur' wider! - das muss uns allen (und wohl auch dir) klar sein...
es geht doch nicht wirklich darum, wieviel uns eine oper "teuer sein kann", sondern inwieweit wir uns alle noch insgesamt g e n e r e l l eine oper (eine darstellung oder ein strassentheater) "zu diesen preisen" leisten wollten...
@V:
eine 'warnung der behörden' ist doch mittlerweile längst als echter "scheissendreck" zu bewerten!! - das sollte einem jedem leser des ''saar-echo" doch längst mal klargeworden sein. oder etwa nicht? ;o)
:-)