"Pyramidenherz"
Wir haben einen schrecklichen Fehler begangen. Wir haben nicht nur unzählige unbekannte Raßen vernichtet, nein, wir haben auch ...
Aber lassen sie mich diese Aufzeichnung vielleicht besser entsprechend der chronologischen Reihenfolge der Ereignisse beginnen. Ich denke, dies wird dem Verständnis am dienlichsten sein.
Vor elf Jahren, fünfzehn Jahre nach dem weltweiten Frieden von 2381, der die Nationalstaatlichkeit, die uns bis dahin jeden wirklichen Fortschritt unmöglich gemacht hatte, ein für alle Mal beendete, war unser Schiff das erste, welches ausgesandt wurde, um einen Planeten zu finden, der es der Menschheit ermöglichen würde, zu überleben.
Wir starteten am 12. März. An Bord befand sich eine ausgesuchte Crew aus hoch qualifizierten Wissenschaftlern sowie den fähigsten Mitgliedern der neu gegründeten, globalen Weltraumflotte; intelligente und entschlossene Männer, denen das Schicksal der Menschheit in die Hände gelegt worden war, und die sich der enormen Verantwortung, die dies mit sich brachte, mehr als bewusst waren.
An jenem Tag stand ich an einem der Aussichtsfenster unseres Schiffs und sah hinab auf die Oberfläche unseres einzigartigen Planeten, auf hunderttausende von Menschen, die sich trotz der widrigen Umstände, der Hitze und des Sauerstoffmangels, auf den Weg zur Startbasis gemacht hatten, um uns zu verabschieden, und dachte voller Wehmut an meine Familie und meine Freunde, die ich nun für unbestimmte Zeit nicht mehr sehen würde. Das Dröhnen der Triebwerke während des Starts und, wenig später, der Anblick des ständig kleiner werdenden blauen Balls, der in der Dunkelheit des Alls zu leuchten schien wie ein einsames Fanal der Hoffnung, eine Insel der Lebendigkeit inmitten des gesichtslosen Nichts, sind mir auch in diesem Moment, in dem ich meinen Bericht in die Aufzeichnungsmodule des Schiffscomputers spreche, noch gegenwärtig. Ich glaubte an unsere Mission, meine Zweifel waren gering, ich ... wir alle ... konnten nicht ahnen, was uns erwarten würde.
(...)
Aber lassen sie mich diese Aufzeichnung vielleicht besser entsprechend der chronologischen Reihenfolge der Ereignisse beginnen. Ich denke, dies wird dem Verständnis am dienlichsten sein.
Vor elf Jahren, fünfzehn Jahre nach dem weltweiten Frieden von 2381, der die Nationalstaatlichkeit, die uns bis dahin jeden wirklichen Fortschritt unmöglich gemacht hatte, ein für alle Mal beendete, war unser Schiff das erste, welches ausgesandt wurde, um einen Planeten zu finden, der es der Menschheit ermöglichen würde, zu überleben.
Wir starteten am 12. März. An Bord befand sich eine ausgesuchte Crew aus hoch qualifizierten Wissenschaftlern sowie den fähigsten Mitgliedern der neu gegründeten, globalen Weltraumflotte; intelligente und entschlossene Männer, denen das Schicksal der Menschheit in die Hände gelegt worden war, und die sich der enormen Verantwortung, die dies mit sich brachte, mehr als bewusst waren.
An jenem Tag stand ich an einem der Aussichtsfenster unseres Schiffs und sah hinab auf die Oberfläche unseres einzigartigen Planeten, auf hunderttausende von Menschen, die sich trotz der widrigen Umstände, der Hitze und des Sauerstoffmangels, auf den Weg zur Startbasis gemacht hatten, um uns zu verabschieden, und dachte voller Wehmut an meine Familie und meine Freunde, die ich nun für unbestimmte Zeit nicht mehr sehen würde. Das Dröhnen der Triebwerke während des Starts und, wenig später, der Anblick des ständig kleiner werdenden blauen Balls, der in der Dunkelheit des Alls zu leuchten schien wie ein einsames Fanal der Hoffnung, eine Insel der Lebendigkeit inmitten des gesichtslosen Nichts, sind mir auch in diesem Moment, in dem ich meinen Bericht in die Aufzeichnungsmodule des Schiffscomputers spreche, noch gegenwärtig. Ich glaubte an unsere Mission, meine Zweifel waren gering, ich ... wir alle ... konnten nicht ahnen, was uns erwarten würde.
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V - 5. Apr, 09:32





















