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"Im Schweinsgalopp"

Gestern, anlässlich eines Abendessens in "kulturseliger Runde", mal wieder festgestellt, dass es mir gegen den Strich geht, wenn dort die üblichen Themen (Gott, die Welt, der Mensch, das Leben, die Künste, Philosophie, Wissenschaft, das Universum und der Tod ...) so im Schweinsgalopp abgehandelt und, eines nach dem anderen, mit vordergründigen Allgemeinplätzen belegt werden.

Praktisch sieht das dann so aus, dass ich immer mal wieder, um hier oder da wenigstens halbwegs eine fragwürdigere Perspektive einzustreuen, das letzte Thema nochmal aufbringen muss, wo der Rest der alten "Kulturweisen" schon beim nächsten Ruck-Zuck-Gespräch ist.

Sich selbst gegenseitig nur immer wieder in den allgemeinen "Weisheiten" bestätigen ... das ist nix für mich.

;-)


Jetzt im nachhinein, denke ich, dass es vielleicht auch ganz interessant gewesen wäre, irgendwann auf den Tisch zu springen und einen Monty-Python-Song vorzutragen. Den "Penis-Song" vielleicht oder "Knights of the Round Table".

:-)
orgyen - 19. Mrz, 10:36

Oh behave!


V - 19. Mrz, 11:15

Jepp, genau!

;-)
TheSource - 19. Mrz, 12:25

Oder klappern Sie

doch das nächste Mal einfach mit einer Kokosnuß ;-)

V - 19. Mrz, 12:53

Hmmm, ja, wäre vielleicht das etwas dezentere Verhalten.

"Praise, praise, praise, praise Sir Robin ..."

;-)
Pavlos - 19. Mrz, 13:43

in der (leider) endlosen geschichte der menscheheit, gibt es eh nur ein thema, welches die geistige elite schon seit jahrhunderten beschäftigt und beschäftigen wird :

welcher iron maiden frontmann war der beste ???

; )

V - 19. Mrz, 19:37

Hogarth oder Fish?

*gg*

Wer waren eigentlich die anderen Sänger, mal abgesehen von Bruce D. (den ich für einen hervorragenden Sänger halte).
Pavlos - 19. Mrz, 19:45

maiden hatten ende der 70er vor ihrem ersten plattendeal eine menge sänger. mit paul diànno nahm die gruppe dann die ersten demos, sowie die beiden ersten platten auf.
1982 stiess dann b. dickinson zur band, um diese dann ende 1993 wieder zu verlassen.
von 1994 bis 1998 war blaze bayley (vorher : wolfsbane, danach : blaze) der shouter.
1999 kehrte dickinson wieder zurück und brachte auch gleich gitarrist adrian smith mit (der die band 1989 verlassen hatte).

ps : fish oder hogarth ? ich tendiere zu letzterem...
V - 20. Mrz, 04:39

Dickinson fand ich immer gut. Sogar teilweise solo. Und eigentlich ging es mit Maiden ja auch erst wieder so richtig aufwärts, als Dickinson zurückkam, oder täusche ich mich da?

Ja, Hogarth oder Fish, das war damals, und ist, zum Teil, heute noch, eine schmerzhafte Auseinandersetzung.

Eigentlich Bödsinn. Ich mag beide, jeder hat so seine Stärken und Schwächen als Sänger und Frontmann, und im Grunde ist Marillion in den beiden Phasen vielleicht auch nicht wirklich vergleichbar.
Pavlos - 20. Mrz, 12:30

stimmt. als dicksinson wieder einstieg ging es verkaufstechnisch wieder bergauf mit den eisernen jungfrauen. kommerzieller erfolg bedeutet allerdings nicht, dass die phase ohne dickinson kacke war. ich jedenfalls liebe die zwei alben mit blaze bayley. leider sah das der grossteil der "fans" nicht so.
das 200er "comeback album" brave new world war dann in meinen augen auch nicht die wahre offenbarung. der nachfolger dance of death jedoch gefällt mir sehr sehr gut...
V - 20. Mrz, 12:35

Ja, wirklich beurteilen kann ich das nicht. "Maiden" war in meinem Musikkosmos immer eher eine Randerscheinung ... es gab da immer so ein oder zwei Songs, die durchaus nach meinem Geschmack waren. "Run to the Hills" war immer mein Favorit.
Pavlos - 20. Mrz, 12:54

schade, denn alben wie 7th son of a 7th son, dance of death oder the x factor weisen doch den ein oder anderen song mit prog touch auf. das neue album ist gerade in der mache und laut aussage von produce k. shirley (u.s. dream theater) geht die mucke noch viel mehr in die verspielte richtung.

maiden epic song tips : paschandale, dream of mirrors, the clansman, sign of the cross, 7th son of a 7th son, the rime of the ancient mariner, phnatom of the opera

up the irons !!!
V - 20. Mrz, 13:02

Ja, ich muss da mal wieder reinhören. Genau die epischen Ansätze fand ich immer ganz gut für mich.
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