"Das Spiel der Götter IV"

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Steven Erikson

"Die eisige Zeit - Das Spiel der Götter IV"



("Memories of Ice - A Tale of the Malazan Book of the Fallen", 2002)




Eine neue Bedrohung erwächst im Norden. Die menschenfressenden Horden des Pannionischen Sehers, einer Marionette des Verkrüppelten Gottes, der einst aus einer anderen Dimension gerufen wurde und nun auf Rache sinnt, rüsten sich zu ihrem Feldzug, dem ganz Genabackis zum Opfer fallen soll.

Um der neu erwachten Gefahr entgegenzutreten, verbünden sich die zuvor verfeindeten Reste der von Imperatrix Lasseen vermeintlich aus dem malazanischen Imperium verstoßenen Armee von Dujek Einarm und die Truppen Caladan Bruths.

Auf einer Ebene zwischen den Städten Fahl und Daruhjstan kommt es zu einem Bündniss, dem neben den beiden Armeen auch Anomander Rake, der Sohn des Hauses Dunkel, sowie die untote, uralte Rasse der Kron T'lan Imass beitreten, die unter der Führung der wiedergeborenen Magierin Flickenseel jedoch auch eigene Zwecke verfolgt.

Währenddessen entdeckt der Schnelle Ben die wahre Identität, die hinter der Macht des Pannionischen Sehers steht. Er begegnet dem Verkrüppelten Gott und erfährt die ganze Tragweite des bevorstehenden Konflikts, der auf die Vernichtung der Schlafenden Göttin Bran und des Gottes K'rul und damit die Vernichtung der ganzen Welt abzielt. Die Gewirre, jene magischen Dimensionen, die die ganze Welt durchziehen, K'rul selbst, sind bereits vergiftet, und Bran, die Schlafende Göttin, droht einer schleichenden Krankheit zu erliegen.

Zum Zentrum der militärischen Auseinandersetzung wird Capustan, wo sich die Armee des Pannionischen Sehers sammelt, um die Stadt zu belagern und einzunehmen. Die Verteidiger haben ihr wenig entgegenzusetzen. Die Grauen Schwerter, ein straff organisierter Ritter- und Söldnerorden, hat sich verpflichtet, die Stadt zu verteidigen und ein Hohepriester des, allerdings geschwächten, Krigesgottes Fener, setzt seine letzten Kräfte ein, um die Stadt zu halten.

Aber die Hoffnung schwindet. Die vereinigten Armeen Dujek Einarms und Caladan Bruths sind noch mehr als fünf Wochen entfernt und die Barghast, Nachfahren eines urzeitlichen Stamms, der einst über das Meer nach Genabackis gelangte, weigern sich, in die Auseinandersetzung einzugreifen.

Im Morgengrauen beginnt die Schlacht.



Nach wie vor extrem komplex und voller fantastischer Ideen. Zudem geben die Grauen Schwerter diesem Band einen leicht ritterlichen, mittelalterlichen Touch. Schon erstaunlich, wie es Erikson gelingt, sämtliche Merkmale des Genres auf völlig neue und ungwöhnliche Weise in sein Epos einzubinden.


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"Das Spiel der Götter III"

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