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"Tagebuch einer Psychose"

Sehr interessanter Erfahrungsbericht einer psychotischen Erkrankung.


"Warnung! Sie könnten sich an beunruhigende Erlebnisse und Gedanken erinnern. Lesen Sie diese Geschichte erst, wenn Sie wieder psychisch stabil sind!"




Tagebuch einer Psychose oder Wie man verrückt wird - Ein Erfahrungsbericht.
quichi - 1. Feb, 14:47

die kenne ich schon die story!!
Mein Mann hatte eine Psychose, ist ne schlimme Sache sage ich dir wenn du das mal erlebt hast wird dir ganz anders wenn du das liest!

V - 1. Feb, 15:11

Der Bericht ist sehr interessant ... und wirklich beängstigend. Eine Psyche, die völlig fremdartige Wahrnehmungen verarbeiten muss, eine Welt, die belebt scheint und deren Inhalte sich allesamt auf einen selbst zu beziehen scheinen, voller mysteriöser Zeichen und Hinweise.

Es muss die Hölle sein.
NavigatorSchneiberg - 1. Feb, 16:47

Ich habe diesen bedrückenden Text aus Zeitmangel nur quergelesen, aber er beeindruckt trotzdem. Ist das authentisch? (ein Frage, die man im Internet leider immer häufiger stellen muss) Tragisch an solch einer Entwicklung scheint mir sein, dass man ihr völlig ausgeliefert ist, das man Dinge glaubt und annimmt, die man als "gesunder Mensch" als völlige Idiotie von sich weisen würde. Man wird zum Opfer des eigenen Gehirns. Das werden wir auch in gesundem Zustand dauernd, aber zum Opfer der eigenen Gehirnstörung zu werden ist ein schlimmes Schicksal.
Ich hatte einmal einen guten Bekannten, eigentlich ein Berufskollege (als ich noch nicht selbstständig war) intelligent und sehr symphathisch. Er wurde Depressiv, nicht im Sinne von "schlecht drauf", sondern im pathologischen Sinne. Ein paarmal habe ich mich noch mit ihm getroffen, und er hat mir davon erzählt, von Medikamenten und Diagnosen. Dann ist er völlig verschwunden und abgetaucht, ich weiß nicht, was heute mit ihm ist. An diesen Menschen musste ich denken. Auch depressive Menschen sind Opfer ihres Gehirns.

V - 1. Feb, 17:07

Ich denke, der Text ist authentisch. Er erscheint mir zu wirklich, zu fundiert, zu detailliert, um erfunden zu sein.

Opfer des eigenen Gehirns. Ja, das trifft es ganz gut. Man fragt sich, wie es dazu kommen kann. Womöglich gibt es psychische Bereiche, Gedankenbereiche, die man nicht antasten sollte; Fragen, die man nicht stellen sollte.

Ich glaube, Wahnsinn ist eine Grenze, die uns allen Angst macht.

Unvorstellbar fremd.
NavigatorSchneiberg - 1. Feb, 17:46

Nein, so mystisch-romantisch ist es nicht. Das hat nichts zu tun, mit "Fragen, die man sich nicht stellen sollte." Psychosen und Depression sind organisch-chemische Störungen. Ein Stoff zuviel, ein Stoff zu wenig, ein falscher Stoff, schon spielen die Synapsen Ringelrein. Es ist eine organische Krankheit. Das finde ich das wirklich erschreckende daran. Es hat nichts mit deinem Charakter und deinem Gemüt zu tun, nichts mit deinem Intellekt oder damit ob du Dichter, Bauarbeiter, Arzt oder Obdachloser bist und nichts damit, was für Fragen du dir stellst.
Es ist eine Krankheit. Das wird heute leider immer noch nicht genug betont.
V - 1. Feb, 18:53

*gg*

Natürlich ist es eine physische Krankheit. Ich bin zwar manchmal romantisch, aber es geht (noch) nicht bis zur Blödheit.

:-)

Aber denk mal weiter. Denk mal an die Möglichkeit psycho-physischer Wechselwirkung.
jasi (anonym) - 4. Okt, 20:23

haaallooo

V - 4. Okt, 22:31

Huuuuhuuuuu...

Test, eins, zwei!

;-)
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