Das hat bei mir noch nie gklappt. Es ist fast immer anders gekommen. Kluges Kind, das ich bin, denke ich jetzt jeweils das genaue Gegenteil.
Wobei die Waffe eher einem Knüppel gleicht. Stumpfe Pfeile höchstens, meine geistigen Blitze und ein bißchen Donnergrollen. Und wer fürchtet sich heute noch vor einem Gewitter?
Geht bei mir auch manchmal. Liegt mir aber nicht so. Ich feile immer noch am direkten Weg.
Wichtig, so oder so, ist glaube ich die Kontrolle bzw. der Verzicht auf unnötiges oder kontraproduktives Denken (außerhalb des ihm zugestandenen Rahmens). Auch vor allzu großen Irrealitäten muss man sich wohl hüten, schätz ich mal.
Alpträume, oder Gute Träume (wie nennt man das Gegenteil von Alptraum?).
Im Gehirn gibt es, imho keinen großen Unterschied zwischen Realität und Imagination. Erinnert basiert im wesentlichen auf Assoziation.
Und die können wirklich verrückt sein.
P.s. wie ist Diamond Age? Die Beschreibung hört sich gut an.
Ich habe vor kurzem einen deutsch/chinesischen Film gesehen "Die Rückkehr des schwarzen Buddha" hiess er.
Es gibt eine Szene in der der Hauptdarsteller träumt(?) und mit einem Mönch am Hang eines Berges steht.
"Das ist nicht real" sagt der Hauptdarsteller.
"Wenn du dir sicher bist spring" antwortet der Mönch.
Und wie im Traume, so auch im wirklichen Leben, ich wollte mehr auf die Wunschvorstellungen, Vorurteile, also quasi auf alle Abneigungen und Hinwendungen hinaus. So leicht springt keiner.
Prima, dann werd ich Diamond Age lesen, ich glaube aufgrund der Beschreibung das es thematisch ähnlich wie Steppenwolf sein wird.
Ja, deshalb immer mein grundsätzliches Beharren auf eine, durch Methoden erreichbare, empirische Realität, eben wegen der Schwierigkeit der Unterscheidung zwischen Wirklichkeit und Metaphysik.
Au, den "Stepenwolf" mit "Diamond Age" zu vergleichen, ist ein sehr gewagtes Unternehmen.
Vom thematischen her.
Zumindest Teilweise, ich denke es läuft beides darauf hinaus die Anfänge einer neuen Welt oder Technologie und deren Ängste mitzuerleben.
Harry Haller erlebt eine Umbruchszeit mit, die viele unglückliche depressive Menschen wie ihn mit sich bringt.
Zu vergeistigte Menschen, das krasse Ebenbild ist IchhabdenNamenVegessen, der Tänzer.
Ein loser Zusammenhang, klar.
Doch das war einer meiner ersten Gedanken dazu.
Hmmm ... gar nicht so übel. Auf jeden Fall ein interessanter Ansatz, dem man nachgehen kann.
Ich überlege gerade, in welchen phantastischen Romanen diese Thematik noch ein besondere Rolle spielt. Im Cyberpunk wirst du da bestimmt auf die eine oder andere Weise fündig werden. Spontan fällt mir auch Grabinski ein, der zur Zeit der Industrialisierung phantastische Geschichten geschrieben hat, die zumeist menschliche Ängste in Maschinen projezieren.
Oder Ballard. Hast du Ballard denn schon gelesen? Das dürfte womöglich ein Volltreffer in dieser Beziehung sein.
J.G. Ballard. Sehr apokalyptisch. Menschen, die entfremdet sind zwischen Beton- und Sandwüsten, hoffnungslos, meist zum Scheitern verurteilt.
für den Tipp, bin immer dankbar für Buchempfehlungen, Amazons Ranking ist auch cool, aber was wirklich neues finde ich dadurch nicht.
Ich war dieses Jahr Buchmässig auf dem Fantasy und Sachbüchertrip, nächstes Jahr wirds wohl Science Fiction werden.
Auf jeden Fall Flatland von Abbot, und einiges von Philip K. Dick,
ich suche immer noch ein paar witzige Sci-Fi Bücher im Stile vom Anhalter oder der Scheibenwelt, gibts da noch was?
Der Altmeister der satirischen SF - Robert Sheckley. Solltest du unbedingt lesen, wenn du ihn noch nicht kennst. Es gibt zwei große Storysammlungen von ihm (Das große Robert Sheckley Buch I und II). Wirklich gut.
Prattchet, Adams und Sheckley sind wohl die drei großen in dieser Hinsicht.
Ansonsten vielleicht noch Asprin oder auch Tom Holt.
Dick ist natürlich immer gut.
Was hast du denn an Fantasy gelesen?
guan2 (anonym) - 3. Nov, 12:41
erstens...
...kommt es anders, und zweitens als man denkt.
(:vielleicht sollte man das denken so manches mal auch einfach der waschmaschine überlassen:)
Wobei die Waffe eher einem Knüppel gleicht. Stumpfe Pfeile höchstens, meine geistigen Blitze und ein bißchen Donnergrollen. Und wer fürchtet sich heute noch vor einem Gewitter?
Wichtig, so oder so, ist glaube ich die Kontrolle bzw. der Verzicht auf unnötiges oder kontraproduktives Denken (außerhalb des ihm zugestandenen Rahmens). Auch vor allzu großen Irrealitäten muss man sich wohl hüten, schätz ich mal.
:-)
Entweder
Im Gehirn gibt es, imho keinen großen Unterschied zwischen Realität und Imagination. Erinnert basiert im wesentlichen auf Assoziation.
Und die können wirklich verrückt sein.
P.s. wie ist Diamond Age? Die Beschreibung hört sich gut an.
Gute Frage. Wunschtraum vielleicht.
Der Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit besteht, glaube ich, im Moment des Aufwachens.
"Diamond Age" kann ich ruhigen Gewissens empfehlen. Gute Phantastik.
Es gibt eine Szene in der der Hauptdarsteller träumt(?) und mit einem Mönch am Hang eines Berges steht.
"Das ist nicht real" sagt der Hauptdarsteller.
"Wenn du dir sicher bist spring" antwortet der Mönch.
Und wie im Traume, so auch im wirklichen Leben, ich wollte mehr auf die Wunschvorstellungen, Vorurteile, also quasi auf alle Abneigungen und Hinwendungen hinaus. So leicht springt keiner.
Prima, dann werd ich Diamond Age lesen, ich glaube aufgrund der Beschreibung das es thematisch ähnlich wie Steppenwolf sein wird.
Au, den "Stepenwolf" mit "Diamond Age" zu vergleichen, ist ein sehr gewagtes Unternehmen.
Inwiefern versprichst du dir da Ähnlichkeiten?
Zumindest Teilweise, ich denke es läuft beides darauf hinaus die Anfänge einer neuen Welt oder Technologie und deren Ängste mitzuerleben.
Harry Haller erlebt eine Umbruchszeit mit, die viele unglückliche depressive Menschen wie ihn mit sich bringt.
Zu vergeistigte Menschen, das krasse Ebenbild ist IchhabdenNamenVegessen, der Tänzer.
Ein loser Zusammenhang, klar.
Doch das war einer meiner ersten Gedanken dazu.
Ich überlege gerade, in welchen phantastischen Romanen diese Thematik noch ein besondere Rolle spielt. Im Cyberpunk wirst du da bestimmt auf die eine oder andere Weise fündig werden. Spontan fällt mir auch Grabinski ein, der zur Zeit der Industrialisierung phantastische Geschichten geschrieben hat, die zumeist menschliche Ängste in Maschinen projezieren.
Oder Ballard. Hast du Ballard denn schon gelesen? Das dürfte womöglich ein Volltreffer in dieser Beziehung sein.
J.G. Ballard. Sehr apokalyptisch. Menschen, die entfremdet sind zwischen Beton- und Sandwüsten, hoffnungslos, meist zum Scheitern verurteilt.
Danke
Ich war dieses Jahr Buchmässig auf dem Fantasy und Sachbüchertrip, nächstes Jahr wirds wohl Science Fiction werden.
Auf jeden Fall Flatland von Abbot, und einiges von Philip K. Dick,
ich suche immer noch ein paar witzige Sci-Fi Bücher im Stile vom Anhalter oder der Scheibenwelt, gibts da noch was?
Der Altmeister der satirischen SF - Robert Sheckley. Solltest du unbedingt lesen, wenn du ihn noch nicht kennst. Es gibt zwei große Storysammlungen von ihm (Das große Robert Sheckley Buch I und II). Wirklich gut.
Prattchet, Adams und Sheckley sind wohl die drei großen in dieser Hinsicht.
Ansonsten vielleicht noch Asprin oder auch Tom Holt.
Dick ist natürlich immer gut.
Was hast du denn an Fantasy gelesen?