"Realität II"
Offensichtlich existieren zwei Arten von Realität.
Eine feststehende, objektive Form, die sich im Wesentlichen auf die Materie, die Stofflichkeit bezieht, und eine subjektive, beliebig formbare, substanzlose Form, die, mittels Interpretation und Uminterpretation, durch Gedanken und Gefühle hergestellt wird.
Im optimalen Fall sollten beide Realitäten natürlich deckungsgleich sein bzw. jeweils nur kurzfristig, zum Beispiel im Zuge dialektischer Erkenntnisprozesse und nach Möglichkeit bewusst, von der Deckungsgleiche abweichen.
Im ungünstigsten Fall jedoch klaffen sie weit auseinander oder behaupten sogar jeweils einen alleinigen Existenzanspruch (Objektivismus/ Subjektivismus).
Extremer Objektivismus führt zu materialistisch-mechanistischer und, psychologisch gesehen, behavioristischer Sichtweise.
Extremer Subjektivismus führt zu pervertiertem Universalrelativismus, übersteigertem Idealismus und Solipsismus.
Darum ist es nötig, sich hin und wieder der Deckungsgleichheit von subjektiver und objektiver Realität zu versichern, oder, zumindest, den gegen eine irregeleitete, subjektive Sichtweise gerichteten Widerstand von Seiten der objektiven Realität als eben solchen anzuerkennen und also nicht zu ignorieren oder gar im Sinne der subjektiven Realität umzudeuten.
(Im Moment scheue ich die normalerweise verwendeten Begriffe der „Repräsentation“ bzw. der „Widerspiegelung“, weil ich der objektiven Realität, auf Grund ihrer Festigkeit, zwar eine Kontrollfunktion, nicht aber ein Primat gegenüber der subjektiven Realität einräumen will)
Eine feststehende, objektive Form, die sich im Wesentlichen auf die Materie, die Stofflichkeit bezieht, und eine subjektive, beliebig formbare, substanzlose Form, die, mittels Interpretation und Uminterpretation, durch Gedanken und Gefühle hergestellt wird.
Im optimalen Fall sollten beide Realitäten natürlich deckungsgleich sein bzw. jeweils nur kurzfristig, zum Beispiel im Zuge dialektischer Erkenntnisprozesse und nach Möglichkeit bewusst, von der Deckungsgleiche abweichen.
Im ungünstigsten Fall jedoch klaffen sie weit auseinander oder behaupten sogar jeweils einen alleinigen Existenzanspruch (Objektivismus/ Subjektivismus).
Extremer Objektivismus führt zu materialistisch-mechanistischer und, psychologisch gesehen, behavioristischer Sichtweise.
Extremer Subjektivismus führt zu pervertiertem Universalrelativismus, übersteigertem Idealismus und Solipsismus.
Darum ist es nötig, sich hin und wieder der Deckungsgleichheit von subjektiver und objektiver Realität zu versichern, oder, zumindest, den gegen eine irregeleitete, subjektive Sichtweise gerichteten Widerstand von Seiten der objektiven Realität als eben solchen anzuerkennen und also nicht zu ignorieren oder gar im Sinne der subjektiven Realität umzudeuten.
(Im Moment scheue ich die normalerweise verwendeten Begriffe der „Repräsentation“ bzw. der „Widerspiegelung“, weil ich der objektiven Realität, auf Grund ihrer Festigkeit, zwar eine Kontrollfunktion, nicht aber ein Primat gegenüber der subjektiven Realität einräumen will)
V - 7. Okt, 19:20





















