...woher? sieht echt sehr märchenhaft aus - einem traum entsprungen.
der hintergrund hat übrigens was von einem herrn caspar david friedrich (stichwort: kreidefelsen)...
Cover eiens Bandes einer Ausgabe von Stephen Donaldsons "Covenant-Zyklus" (Heyne). Irgendwie so richtig schön bizarr diese Gestalt. Würde vielleicht noch besser zu einem Buch von Fritz Leiber passen.
Ja, Friedrich mag ich, genauso wie Turner.
Sag mal, wieso kann ich eigentlich in den Kommentaren keine Links einbauen? Muss ich da erst zu zahlenden Kunden gehören, oder wie?
...es ist das morbide in uns, welches beim betrachten seiner werke wach wird (geht mir so)...
links in kommentaren müsstest du normalerweise eigentlich auch als "pöser-pöser nichtzahler" ;o) normal einbinden können. ich persönlich setzte diese generell nur noch per hand (html-befehle lernen? *g*) - sprich:
<*a href="http://www.irgendwas.cc">link mich<*/a>
(*=sternchen wegmachen)
Hatte früher mal lange Zeit den "Wanderer über den Nebeln" von Friedrich an der Wand. Die merkwürdige Wirkung kommt, vermute ich, wohl irgendwie daher, dass Friedrich eigentlich die Realität abbildet, sie aber seltsam verklärt und damit verfremdet.
...beruht wohl auch eher auf der annahme des sehen-wollens (gewünschte glückseligkeit und friedfertigkeit).
er hatte die gabe, dieses - im wahrsten sinne des wortes - ins entgegengesetzte "licht" zu setzen. seine pinsel hatten den schwung des trockenen abbildes von einem nicht existenten realismus (nihilismus-vergötterung?) in kaum merklich übersteigerter form an sich, mit welchem wohl auch die meisten betrachter kaum etwas anzufangen wüssten.
seine lichtarbeit ist ähnlich mancher fotographie: weniger ist mehr; mehr von etwas, welches für viele auch besser geheimnisvoll bleiben sollte, da nicht unmittelbar erkennbar...
(ich spreche momentan hoffentlich nicht grad in rätseln um diese sehr frühe stunde... *g*)
UPDATE: oh-je. manchmal schreib ich aber ziemlich abgedreht, merk ich grad. so nach dem wachwerden... :o)
Nein, langsam kommen wir in Bereiche, in denen ich mich zu Hause fühle.
*gg*
Der Nihilismus-Aspekt ist interessant.
Friedrich hat, trotz der romantischen Naturverklärung, eindeutig was Nihilistisches. Das scheint mir höchst erstaunlich, denn im Zuge von Romantik sollte man ja eher die Tendenz zum Göttlichen vermuten. Aber gerade das kommt bei Friedrich, so weit ich seine Bilder kenne, nicht vor. Es handelt sich also um eine dunkle Romantik (das Morbide, das du in seinen Bildern siehst). Aber ganz geschickt umgesetzt, weil seine Motive ja auch über weite Strecken so über alle Maßen harmlos und gewöhnlich gewählt sind. Und das Licht, das er einsetzt, geht manchmal sogar an die Grenze zum Surrealen, wie ich finde.
Es sind wohl tiefliegende Gegensätze, die die Wirkung der Bilder von Friedrich ausmachen. Gegensätze, die auf den ersten Blick, der alles recht klar und einfach erscheinen lässt, nicht erkennbar sind.
diese scheinbare verklärtheit wurde von ihm einfach quasi umgedeutet, ganz unscheinbar eben. und da ist auch noch eine shpärik "neben den bildern" - seine objekte haben keinen "echten rand" (obwohl er zwar da ist, quasi sichtbar, ist er dennoch surreal, weil neben den bildern noch wesentlich mehr ist, denkt man sich tiefer hinein).
man muss schon etwas phantasie haben, um seine werke richtig sehen zu können. sie sind einfach wesentlich ausdrucksstärker, als man überhaupt glauben möchte, erahnen könnte...
really strange...
der hintergrund hat übrigens was von einem herrn caspar david friedrich (stichwort: kreidefelsen)...
Ja, Friedrich mag ich, genauso wie Turner.
Sag mal, wieso kann ich eigentlich in den Kommentaren keine Links einbauen? Muss ich da erst zu zahlenden Kunden gehören, oder wie?
Friedrich hat was...
links in kommentaren müsstest du normalerweise eigentlich auch als "pöser-pöser nichtzahler" ;o) normal einbinden können. ich persönlich setzte diese generell nur noch per hand (html-befehle lernen? *g*) - sprich:
<*a href="http://www.irgendwas.cc">link mich<*/a>
(*=sternchen wegmachen)
Blöde Links. Muss ich mal versuchen.
diese "verfremdung"...
er hatte die gabe, dieses - im wahrsten sinne des wortes - ins entgegengesetzte "licht" zu setzen. seine pinsel hatten den schwung des trockenen abbildes von einem nicht existenten realismus (nihilismus-vergötterung?) in kaum merklich übersteigerter form an sich, mit welchem wohl auch die meisten betrachter kaum etwas anzufangen wüssten.
seine lichtarbeit ist ähnlich mancher fotographie: weniger ist mehr; mehr von etwas, welches für viele auch besser geheimnisvoll bleiben sollte, da nicht unmittelbar erkennbar...
(ich spreche momentan hoffentlich nicht grad in rätseln um diese sehr frühe stunde... *g*)
UPDATE: oh-je. manchmal schreib ich aber ziemlich abgedreht, merk ich grad. so nach dem wachwerden... :o)
*gg*
Der Nihilismus-Aspekt ist interessant.
Friedrich hat, trotz der romantischen Naturverklärung, eindeutig was Nihilistisches. Das scheint mir höchst erstaunlich, denn im Zuge von Romantik sollte man ja eher die Tendenz zum Göttlichen vermuten. Aber gerade das kommt bei Friedrich, so weit ich seine Bilder kenne, nicht vor. Es handelt sich also um eine dunkle Romantik (das Morbide, das du in seinen Bildern siehst). Aber ganz geschickt umgesetzt, weil seine Motive ja auch über weite Strecken so über alle Maßen harmlos und gewöhnlich gewählt sind. Und das Licht, das er einsetzt, geht manchmal sogar an die Grenze zum Surrealen, wie ich finde.
Es sind wohl tiefliegende Gegensätze, die die Wirkung der Bilder von Friedrich ausmachen. Gegensätze, die auf den ersten Blick, der alles recht klar und einfach erscheinen lässt, nicht erkennbar sind.
Da schlägt dann das Unterbewusstsein zu.
UPDATE zum UPDATE:
*grins*
genau.
man muss schon etwas phantasie haben, um seine werke richtig sehen zu können. sie sind einfach wesentlich ausdrucksstärker, als man überhaupt glauben möchte, erahnen könnte...