Freitag, 11. Juli 2008

"Im Tal von Elah"

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"Im Tal von Elah"

USA, 2007


Regie: Paul Haggis


Kann man kaum viel dazu sagen. Natürlich ein guter Film. Aktuell, brisant, zum Teil kritisch, handwerklich top, durchweg intensiv atmosphärisch, sehr gut besetzt und exquisit gespielt (in erster Linie selbstverständlich von Tommy Lee Jones, der hier eine absolute, zurecht oscarnominierte, Meisterleistung abliefert - sicher der stärkste Auftritt, den ich von ihm bisher gesehen habe).

Geschichte wieder relativ einfach: Vater macht sich auf, um im Umfeld des amerikanischen Militärs seinen nach der Rückkehr aus dem Irak verschwundenen Sohn zu suchen.

Eigentlich gibt es - wie gesagt - kaum etwas zu meckern, abgesehen vielleicht davon, dass auch hier mal wieder die - mehr oder weniger - üblichen, aus ähnlichen Filmen bestens bekannten Versatzstücke Verwendung finden, und man deshalb letztlich leider den Eindruck gewinnt, das alles schon irgendwo einmal gesehen zu haben. Kein Film, den man sich, bzw. ich mir, unbedingt öfter oder gar in der Dauerschleife ansehen müsste (wohl nur sinnvoll, wenn man ein ausgesprochener Tommy-Lee-Jones-Fan ist), aber ein Film, der beim ersten Sehen äußerst spannend, interessant und überzeugend rüberkommt, und sich deshalb auch lohnt.


89 %

"Was..."

... die Sorge um das geistige Wohlbefinden angeht: momentan nur das "TAO-TE-KING" (Lao Tse, hier online in der Übersetzung von Richard Wilhelm) - einfach das beste Buch aus dieser Ecke, neben der Bibel, einigen Texten von Aleister Crowley, sowie - vielleicht - noch Meister Eckharts "Predigten", oder dem einen oder anderen Werk der buddhistischen oder sufistischen Tradition, würd ich jetzt mal so spontan sagen.

Ideal, um sich aufs Wesentliche zu konzentrieren, und auch im Sinne der Ausübung praktischer oder theoretischer Magie - wenn man etwas derartig Absurdes und Unnötiges denn tatsächlich beabsichtigen würde - als mystische Grundlage, als fundamentaler Bezugs- und Rückkehrpunkt, schlicht unerlässlich.

;-)


Yin-20Yang-20Cracked1



Ab jetzt gibt's die 81 Rat(d)schläge des TAO hier live und ungeschminkt in einer kleinen Serie.


(I)

"Der Weg, von dem wir sprechen können,
ist nicht der ewige Weg;
der Name, den wir nennen können,
ist nicht der ewige Name.
Das Namenlose ist der Anfang
von Himmel und Erde;
das Namentragende ist die Mutter
der zehntausend Dinge.

Wer wunschlos ist,
kann das Wunder des Weges erkennen;
wer Wünsche hat,
wird nur Scheinbares entdecken.
Diese beiden entspringen der gleichen Quelle,
aber sie tragen verschiedene Namen.
In ihrer Einheit sind sie ein Geheimnis,
ein unendliches Geheimnis -
das Tor aller Wunder."


(Aus der Diogenesausgabe, übersetzt von Hans Knospe und Odette Brändli)


***

(Rubrik: TAO)
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