"Sophie Scholl - Die letzten Tage"
Deutschland, 2005
Regie:
Marc Rothemund
Ein Film, an dem ich jetzt eigentlich nichts auszusetzen habe. Vielleicht hätte die eine oder andere Nebenrolle
noch ein Sück besser besetzt werden können, aber sonst: alles paletti. Von der schauspielerischen Leistung her ohne Tadel (vor allem Julia Jentsch natürlich), gut gefilmt und insgesamt geradezu eine fundamentale Gegenüberstellung von gewissensorientierter Sichtweise und ideologischem Dogma. Wird am besten in den wunderbar geschriebenen und umgesetzten Szenen der Gerichtsverhandlung deutlich, wenn sich die beiden Positionen frontal gegenüberstehen. Da wird dann die innere Stärke und Wahrheit der Gewissenseinstellung, genauso wie die Hilflosigkeit, Schwäche und zugrundeliegende Angst des Diktatorischen, sehr klar.
Guter Film.
100 %
... das jetzt so weitergeht, mit der Konsequenz den vermögenden, bisher so selbstsicheren und arroganten Steuerbanden gegenüber, und sie nicht wieder einknicken und zu Kreuze kriechen irgendwann, dann könnte das ja glatt dazu führen, dass die Menschen hier wieder mehr Vertrauen in den Staat und die Regierung gewinnen, oder? Außerdem hat die Große Koalition dann wohl gute Aussichten, weitere vier Jahre an der Macht zu bleiben (nicht, dass das unbedingt sein müsste, aber so wird es dann wahrscheinlich kommen).
Irgendwie bin ich so richtig froh darüber, dass es denjenigen, die sich die ganze Zeit über ins Fäustchen gelacht haben, ob der falschen Politik der Regierung, jetzt auch mal an den Kragen geht. War ja nicht mehr zu ertragen, dieses überhebliche Gehabe (und zudem reichlich demotivierend, wie ich finde).
;-)
... sage und schreibe mindestens
FÜNFZIG unnötige Adjektive aus einem Text gestrichen - was dessen Lesbarkeit doch ziemlich erhöht, wie ich festgestellt habe.
;-)
Inzwischen hab ich natürlich auch ne Menge wieder eingefügt.
>;-D
"Das Phönixprogramm"