Freitag, 1. Februar 2008

"Voll auf die Knie..."

... gegangen.

Eben im strömenden Regen - adrett belatscht - zum Tante Emma Laden auf der anderen Straßenseite gepilgert und auf dem Rückweg, aber glücklicherweise schon innerhalb des heimatlichen Geheges, voll auf die Knie gegangen! Ausgerutscht.

Da kniete er nun, im Regen, und wartete auf den Ritterschlag (der ja eigentlich - historisch korrekt gesehen - eher eine Schwertleite sein sollte, oder?).

:-)

Ich müsste mal das Moos und das Gras zwischen den Wegplatten wegmachen! Im Sommer - irgendwann...

;-)

"Fandom Observer"

Eine Rezension zu Frank W. Haubolds EDFC-Jahresanthologie 2007 ("Das Mirakel"), mit einer netten Extra-Erwähnung meiner Erzählung "Der mikrokosmische Maler".

"In "Der Mikrokosmische Maler" von Volker Groß begegnen wir einem Maler, dessen Schaffenskraft nur dann zu Höhenflügen aufsteigt, wenn er andere und sich im wörtlichsten Sinne selbst in die Bilder einbringt. Wir begegnen diesem Getriebenen zu Beginn seines Leidensweges und am Ende, an dem er schon viel von seiner Menschlichkeit verloren hat. Ein Irrer, getrieben von seinen Zwängen, denen er mehr und mehr von sich selbst opfert.
Die Story hat mir aufgrund ihrer Konsequenz gefallen. Zudem ist sie eindringlich und auf den Punkt gebracht verfasst."


Sagt "anno"/Andreas Nordiek im Fandom Observer (seit 1989 das Ohr am Puls!), und trifft es damit ganz gut. Aufrichtigen Dank!

Allerdings muss ich einer Sache ganz vehement widersprechen: "Wir begegnen diesem Getriebenen zu Beginn seines Leidensweges und am Ende, (...)" - ist nicht richtig, denn: "Der mikrokosmische Maler kehrt zurück!".

>;-D

Aber das kann der "anno" ja eigentlich auch nicht wissen, gell?

Und - sehr richtig erkannt - konsequent ist das natürlich (jedenfalls so konsequent, wie es irgend möglich ist!).

;-)

Mit Dank an Armin Rößler, der mich auf den Artikel hingewiesen hat, ansonsten hätte ich das nämlich wahrscheinlich wieder komplett verpeilt. A propos "verpeilen", hier die vollständige Rezension (pdf). Hätt ich jetzt fast...

:-)

"Der Herr der Ringe"

hdr71



Schöner Überblick über einige Tolkienausgaben (bin mir nicht ganz sicher, ob die Auflistung vollständig ist). Für mich geht übrigens - obwohl ich mehrere Ausgaben besitze - absolut nichts über die grüne Taschenbuchausgabe im Schuber (in der Carroux-Übersetzung, natürlich).

***

The Fellowship

***

Nachtrag:

Wenn man die Bücher mal wieder so liest, dann stellt man doch fest, wie großartig sie eigentlich sind. Es gibt manchmal einfach nichts Schöneres und Wichtigeres, als mit Frodo und den anderen Chaoten aufzubrechen.

Gerade den "Alten Wald" betreten.

;-)

***

Unterwegs mit Frodo und den anderen...

"Titanic"

Fahrtwind zerzauste das Gefieder des Seeadlers, der zufrieden auf der Brücke stand und das weite Meer betrachtete, das sich vor dem Rumpf des Ozeanriesen, dessen Kapitän er war, ausbreitete. Dies war nicht weniger als der Höhepunkt und zugleich der krönende Abschluss seiner Karriere, was eigentlich ganz gut passte, wie er nicht ohne eine Spur Selbstzufriedenheit fand.
Gerade umrundete Leutnant Forelle den Ausgang der Brücke. Er hielt ein Tässchen Tee für den Kapitän bereit. Sein Gang wirkte, als sei er einer Computersimulation entsprungen. Digipack.
Smith nahm den Tee an, grinste – so es einem Weißkopfadler gegeben war – die glattige Forelle neben sich wohlwollend an, dann gab er den Befehl zur vollen Fahrt.
Es klingelte, und die Schrauben zogen an. Er spürte es in jeder Faser seines Körpers, wenn ein Schiff Fahrt aufnahm, um sodann von den mächtig stampfenden Kolben durch die Fluten getrieben zu werden. Als Kind schon hatte er des Nachts unter seiner Bettdecke die Taschenlampe über kitschig gemalte Bilder von Ozeanriesen und legendären Segelschiffen gehalten; in seinen Träumen war von Anfang an jene breite Spur präsent gewesen, die ein Pott solcher Größe auf der Meeresoberfläche hinterließ.
Smith blickt auf ein Leben voller erfüllter Träume zurück, und das mit Stolz.
Unten im Bauch schwitzten derweil die Maschinisten. Bären, Braunbären vor allem, aber auch ein paar schwarze und ein Panda, der allerdings nicht an den Öfen selbst arbeitete, sondern nur die Schichtpläne erstellte. Das helle Klingeln, über hochmoderne, elektrische Verbindungen in den Maschinenraum hinabgeleitet, erzeugte umgehend eine erhöhte Betriebsamkeit: mehr Schweiß wurde produziert, mehr Kohle wurde auf jede einzelne Schippe geladen und die Heizer verringerten, jeder für sich, die Abstände zu den brüllendheißen Öffnungen der Brennöfen.
Dampf! Volle Fahrt voraus!
Ein stummer Ruf, der durch den Maschinenraum halte, wie ein Gebet.

(...)

***

Titanic
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