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Mittwoch, 23. Januar 2008

"Acacia"

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David Anthony Durham

"Acacia"

Blanvalet 2008


("Acacia. Book One: The War With The Mein", 2007)


Wunderbar. Synthese und gelungene Weiterentwicklung aus vielen großen Fantasyepen der Vergangenheit, besonders der letzten zehn Jahre. Martin (was den Aufbau, die Handhabung der Figuren und auch einige Motive betrifft), Erikson (mythologische Aspekte und eine gewisse Brutalität betreffend), Williams, Feist, sogar Spuren von Herberts "Dune" sind auffindbar. Alles verbunden durch einen großartigen, nahezu literarischen Erzählstil, welcher in dieser Beziehung sämtliche der vorher genannten Weltenschöpfer noch einmal übertrifft (mit Ausnahme von Martin vielleicht). Eines dieser magischen Bücher, die einen nicht mehr loslassen, sobald man sie einmal aufgeschlagen hat - man liest und liest, und wollte eigentlich schon vor Stunden aufhören, und liest immer noch; Sätze reihen sich auf wunderbare, fast hypnotische Art und Weise aneinander, und wenn man das Buch dann endlich zuklappt, hat man das merkwürdige Gefühl, vertraute Menschen alleine zu lassen, und will augenblicklich zurück. Lobenswert auch Blanvalet, die es, neben der gelungenen Gestaltung des Buchs, endlich auch mal geschafft haben, einen fast neunhundertseitigen Roman am Stück herauszugeben, anstatt ihn unnötigerweise in zwei Teile zu zerbrechen.

Vielleicht das einzige, große Manko: die Geschichte selbst ist - trotz der stilistisch brillanten Erzählweise, trotz der wunderbaren Weltenschöpfung und der großartigen Charaktere - wohl schon mindestens tausendmal erzählt worden. Ein Königreich, ein König und seine Kinder, der Verlust der Macht, der Tod des Königs, und dann eben die Rache der Kinder. Das ist alles andere als neu, und es bleibt fraglich, ob Durham der Sache, auch wenn er die ganze Zeit über eine sehr schöne und ungewöhnliche, psychologische Tiefe aufrecht erhält, am Ende noch etwas entscheidend Neues abgewinnen kann.

Man wird sehen.

Weiter geht's!

;-)

***

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"Was..."

... treibt einen gut bezahlten, aussichtsreichen Schauspieler dazu, sein Leben mit achtundzwanzig Jahren wegzuwerfen? Heath Ledger stirbt mit 28 - entweder durch Selbstmord oder die unnötige Selbstgefährdung mittels Drogen/Medikamenten.
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