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Dienstag, 16. Oktober 2007

"Quarantäne"

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Ich glaub, ich werd auch mal ein Buch von Rober Ch. Wilson lesen (wenn es mir demnächst billig über den Weg laufen sollte).

"Quarantäne", vor Kurzem auf Deutsch erschienen, aber wohl schon vor "Spin" geschrieben.

Mal sehen.

"Das Netz zieht sich zu!"

Es ist keine Überraschung und war ja auch zwingend klar, irgendwie. Das ungeregelte Internet ist eine schiere Unmöglichkeit in dieser Zeit verstärkter Kontrolle und Überwachung. Die Freiheit, die Anarchie, die im virtuellen Raum herrscht, ist gefährlich - mein Gott, diese ganzen subversiven Gedanken, die hier geäußert werden!

Immer mehr Staaten beginnen inzwischen mit einer Einschränkung der Möglichkeiten im Netz. Immer mehr kritische Netzautoren werden an freier Meinungsäußerung gehindert oder - im schlimmsten Fall - sogar inhaftiert. Und wieder tut niemand etwas dagegen.

Aus, der Traum, oder wie?

Das Internet der Zukunft könnte tatsächlich zu einer streng reglementierten, leblosen, Werbe-, Verkaufs- und Propagandawüste verkommen!


***

"Das Netz zieht sich zu!"

"S.F.X-Spitzen"

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Die Verarbeitungsprozesse gehen natürlich, nach achtzehn unterschiedlichen, aufmerksam erkundeten Welten (meine abgezogen und "Heimkehr"/Frank W. Haubold heb ich mir - genau wie das Fazit - noch ein paar Tage auf), nicht einfach so zu Ende. Logisch. Irgendwie fühl ich mich wie nach einem großen Abenteuer, einer Expedition zu den Amazonasquellen, oder so.

:-)

Bilder, die mir momentan im Kopf herumspuken:

Die Szene aus "Reisefieber" (Ines Bauer), in der Kollege Eddie zu Beginn seiner ersten Reise in den Spiegel blickt, und das, was er da sieht.

Der Roboter aus "Der Turm der Träume" (Heidrun Jänchen), der sich um die Blumen kümmert.

Das Abpressen der Tränen ("Cantal's Tränen"/Armin Rößler).

Atmosphärisch gesehen hat wohl Armin R. den Vogel wieder mal abgeschossen - so zwischen Zirkus, abgepressten Tränen, Drogenrausch und Fortpflanzung. Auch geht mir der/die/das Lonon nicht mehr aus dem Schädel. Ich seh ständig ein trauriges Lama vor mir.

:-D

Aber auch die "realistischeren" Atmosphären aus "Habitat"/Christian Günther oder "Kettenreaktion"/Petra Vennekohl, sowie das herrlich Absurde an "Hohenzollernbrücke"/Edgar Güttge oder die surrealen Szenen aus "Wo uns niemand findet"/Jakob Schmidt, werden mir wohl dauerhaft im Gedächtnis bleiben.

Eine tolle Reise! Ein irrer Trip!

Großes Lob an alle Beteiligten!

;-)


***

Road to S.F.X/Into The Labyrinth.

;-)
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