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Montag, 29. Mai 2017

"Macron..."

... empfängt Putin in Versailles. Die Monarchie schlägt/kehrt zurück. Wir brauchen wieder einen Kaiser (oder eine Kaiserin).

So sieht's aus.

Vielleicht sollten wir die alten Nazibauten renovieren bzw. rekonstruieren. Dann können WIR Putin auf dem Obersalzberg empfangen.

*lach

Donnerstag, 25. Mai 2017

"Dick IV"

kpko2

***

"The Preserving Machine" ("Die Bewahrungsmaschine")


Eine Story, die ein wenig aus dem Flow ausschert. Wohl eine dieser Stories, in denen Dick, wie des Öfteren, Persönliches verarbeitet (so auch in "Mr. Spaceship"). Mit persönlich meine ich explizit Dick's Beziehungen zu - meistens - seinen Ehefrauen, mit denen er durchweg recht stürmische Zeiten durchlebt hat.

Frage in "The Preserving Machine": ist es generell möglich, Veränderung, insbesondere Verfall (für Dick in dieser Phase gleichbedeutend), aufzuhalten? Wertigkeit, Schönheit, Glück - sind diese Dinge konservierbar? Transformierbar?

Ein Wissenschaftler und Musikliebhaber entwickelt eine Maschine, mit deren Hilfe es ihm gelingt, die Fragilität und Vergänglichkeit musikalischer Schönheit und Vollkommenheit in Lebewesen zu verwandeln, um sie somit zu bewahren.

Ein unmögliches Verlangen, weil nichts dem Momentum der Entwicklung entgehen kann, gleichgültig in welcher Form.

Tolle Story, erinnert mich in gewisser Weise an meine "Molekularmusik". Da ging es um einen Wissenschaftler, der aus Musik eine materielle Form erschafft, die aber tragischerweise einmalig bleibt und kein zweites Mal erschaffen werden kann. Auch das Thema "Vergänglichkeit", auch an der Musik festgemacht, auch ins Materielle transformiert. Lediglich die Schlussfolgerungen unterscheiden sich: resignierte Einsicht bei Dick, irreale, von Hoffnung getragene Obsession bei mir.

Überhaupt sind viele meiner SF-Stories eindeutig von Dick beeinflusst.

***

"Expendable" ("Entbehrlich")

Schöne, kurze, nette kleine Story mit ebenfalls nettem, kleinem Twist.

Oberflächlich ein einfacher Rückgriff auf die Idee der vollkommen fremden Perspektive (hier die Welt der Insekten), tatsächlich aber auch zum ersten Mal der Durchbruch zur echten psychologischen Paranoia.

***

Dick III

"Amazon..."

... Channels.

Na ja, NOCH ist das alles eine klein wenig eine Mogelpackung. So gut wie keine linearen Sender, und die Filmkanäle bieten eigentlich nur Filme, die amazon sowieso schon im Programm hat. Sehr begrenzt das alles.
Einziger, momentan allerdings noch sehr minimaler Vorteil: man bekommt ein paar Filme, die man ansonsten einzeln ausleihen müsste, kostengünstiger, wenn man den entsprechenden Kanal abonniert. Na ja, rentiert sich aber auch nur für ausgesprochene Vielseher.

Irgendwie macht sich amazon mit den Kanälen selbst Konkurrenz.

Allerdings wurde der Dienst gerade erst gestartet. Bedenkt man, dass sich in den USA innerhalb eines Jahres um die 100 Kanäle angesammelt haben, dann kann man da durchaus noch einiges erwarten.
Außerdem scheint amazon ja auch an der Bundesliga dranzusein.

Momentan fehlt es da jedenfalls noch an allem. Kein Serienkanal, kein Kanal mit echten Klassikern (die Inhalte von MGM und Universal-Classics sind schlicht ein Witz), keine linearen Sender (mal abgesehen von Angel-TV oder Motorsport-TV, glaub ich), kein Sportkanal, der der Rede wert wäre (lediglich ein paar Fußballspiele aus der Konserve), kein lohnender Geschichtskanal (das Angebot von Historama ist geradezu peinlich).

Das lockt keinen Hund hinter dem Ofen hervor. Da muss deutlich mehr kommen.

Und auch technisch, was die Einbindung der Kanäle in die Abläufe des Fire-TV betrifft, gibt es noch Mängel. Es nervt, wenn man einen Kanal nicht unmittelbar am Fernseher abonnieren kann, sondern dafür erst via Smartphone oder PC auf die Amazon-Website zugreifen muss.

Das alles wirkt auf mich wie ein noch völlig unausgegorener Schnellschuss.

Mittwoch, 24. Mai 2017

"Rogue..."

... One: A Star Wars Story.

USA 2016

Super. Vielleicht der beste Star-Wars-Film seit Jahrzehnten. Und zwar, gerade WEIL es sich um einen Ableger handelt, in dem es mal nicht um die Kernstory geht, in dem endlich mal NICHT zwanghaft versucht wird, nur den Mythos zu füttern. Dieses Universum hat deutlich mehr zu bieten als die Jedi, Han Solo oder Luke Skywalker.
Hier ist der Raum für eine entspannte Ausweitung des Universums gegeben. Eine Chance, die auch genutzt wird.
SO wird der Mythos gefüttert, ganz nebenbei, durch Erweiterung der Perspektive, einen anderen Blick auf diese prächtige, eigentlich so bunte und komplexe Welt.

Gut gemacht. Weiter so.

Aber auch rein filmtechnisch und von der Phantasie her gesehen: einer der besten Filme der Reihe. Tolle Bilder, tolle Kamera.

95 %

Montag, 22. Mai 2017

"Newman..."

... 1974, "Good Old Boys".

gghghgb


Das dritte Newman-Album, das ich verköstige (nach "Land Of Dreams", 1988, und "Little Criminals", 1977).

Meisterwerke sind sie alle (es existiert kein schwaches Newman-Album, dafür leg ich meine Hand ins Feuer!).

"Good Old Boys" ist aber, im Vergleich zu den anderen beiden, etwas anders. Nicht so spektakulär meisterhaft, sondern wesentlich intimer und, vor allem, homogener. Irgendwie sogar mein Lieblingsalbum bisher. Ein Konzeptalbum, das dem einfachen Amerikaner, dem so genannten "kleinen Mann" gewidmet ist (übrigens das Kondensat eines noch breiter beabsichtigten Ansatzes, eines Doppelalbums, das dann aber leider nicht zustande kam).

Tolle, großartige Songs, angeführt von "Louisiana 1927", "Rollin'", "Back On My Feet", "Guilty"...

Wunderbar.

Randy Newman ist eine lebende Legende, daran besteht kein Zweifel.

Samstag, 20. Mai 2017

"Tu..."

... alles so, als würdest du es das erste oder das letzte Mal tun.

Ich wollte, ich wüsste noch, wer das gesagt hat.

So oder so, das ist ein guter Tipp, der zwar das Leben verkürzt, aber eben auch intensiver werden lässt.

Die Album-Classics von Randy Newman sind angekommen. Gehe rückwärts vor.

Randy Newman

"Little Criminals"

1977

"Baltimore"

Ist wohl einer der beste Song, die ich jemals gehört habe.

***

Verdammt. Ich bin gerade Zeuge des Balzvehaltens der Taube geworden. Gegenüber auf dem Vordach des Kircheingangs.

Strange!

***

Wobei "Kathleen" dicht an "Baltimore" dran ist.

Donnerstag, 18. Mai 2017

"Dick III"

Fortsetzung der Betrachtungen zu den gesammelten SF-Stories von Dick.

"Mr. Spaceship" ("Mr. Raumschiff")

Ah, wirklich köstlich.

Zuvor die Auflösung der inneren, menschlichen Perspektive bis hin zum geistlosen, rein äußerlichen Funktionieren künstlicher Intelligenz, jetzt die Platzierung der entkörperlichten, menschlichen Perspektive ins Zentrum toter Materie (ein Ansatz, der implizit auch in "The Little Movement" enthalten, dort jedoch nicht zentral ist).

Man sieht jetzt deutlich, wie sehr Dick sich in dieser frühen Phase seiner Stories auf das Thema Künstliche Intelligenz vs. menschlicher Geist bzw. Maschine vs. Mensch konzentriert, und diesen Gedankenkomplex in alle Richtungen durchdenkt und variiert. Offenbar hat er selbst festgestellt, dass die Versuche des Spiels mit verschiedenen Realitäten nicht wirklich befriedigend verlaufen sind.

"Mr. Spaceship" integriert ein menschliches Gehirn als zentrales Steuerungselement in den technischen Aufbau eines Raumschiffs. Klar, dass dieses Gehirn diese Möglichkeit anders nutzt, als von den Konstrukteuren beabsichtigt.

Spannend wird nun sein, ob Dick dem Thema Mensch/Maschine noch weitere Aspekte abgewinnt und wann er den nächsten Versuch des expliziten Realitätsspiels startet.

Der erste Satz von "Piper In The Woods" ("Der Pfeifer im Wald") macht es diesbezüglich auf jeden Fall spannend.

"Also", sagte Dr. Henry Harris freundlich, "warum glauben Sie, dass Sie eine Pflanze sind, Corporal Westerburg?"

:-D

***

"Piper In The Woods" ("Der Pfeifer im Wald")

Damit sind wir zu hundertprozent im menschlichen Geist angekommen. Allerdings in der perspektivisch äußeren Betrachtungsweise, und nicht, wie ganz zu Beginn, im Falle von "Roog", von innen heraus betrachtet (wobei die geschlossene Innenperspektive in "Roog" natürlich diejenige eines Hundes war). Wir blicken also nicht von einem in sich geschlossenen System nach außen, sondern von außen auf Vorgänge im Inneren eines Systems.
Ein psychologischer Ansatz.
Was finden wir?
Innere Einbildung und Projektion, woraus natürlicherweise Absonderung und Vereinzelung im Äußeren resultieren.

***

"The Infinites" ("Die Unendlichen")

Dick lotet den - rein für sich gesehenen - menschlichen Geist aus. Zweite Story, nach "Piper In The Woods", die diesen Weg verfolgt. Ging es zuvor immer nur um Gegenüberstellungen (Mensch/Maschine; Menschlicher Geist/Künstliche Intelligenz), so geht es jetzt um den Geist an und in sich.
"Piper In The Woods" war so gesehen die Frage nach dem bewussten Ausblenden der eigenen Geistestätigkeit, was zu einem Ausstieg aus der Gemeinschaft tätiger Geister und damit der Gesellschaft führt (die in "Piper In The Woods" beschriebene bewusste, selbstgewählte Transformation zur pflanzlichen Geisteshaltung).
"The Infinites" erkundet nun die andere Richtung: die schnelle evolutionäre Weiterentwicklung des Geistes (Strahlung löst diesen Prozess aus, der zu enormem Wachstum des Gehirns unter Verkümmerung verschiedener sinnlicher und körperlicher Fähigkeiten führt).

Sehr interessant ist die Schlussfolgerung, die Dick jeweils zieht.

Die selbstgewählte "Degeneration" des Geistes wird - als friedvoller, beruhigter Zustand -positiv bewertet (im Sinne eines Ausstiegs aus dem sinnlosen Treiben der Gesellschaft), die grenzenlose geistige Expansion dagegen als negativ (eine Entwicklung, die zu Unfrieden, Machtstreben und egoistischem Konkurrenzdenken führt).

Wo wird die Reise hinführen?

Man darf gespannt sein!

***

Dick II

Mittwoch, 17. Mai 2017

"Auf..."

... dem Randy-Newman-Trip.

Ich LIEBE Randy Newman.

Favoriten gibt es viele:

- I Want You To Hurt Like I Do
- Short People
- Kathleen
- It's Money That Matters
- Follow The Flag
- Can't Fool The Fatman
- Baltimore

(...)

Hab mir die Original-Album-Classics bestellt, die fünf ersten Alben für 12,99 €.

Da kann man nicht "Nein!" sagen.

***

Apropos "LIEBE".

Ich höre was läuten von einem Ferienhäuschen in der Normandie, im September.

Hmmmm..., mal sehen, ob sich das konkretisiert.

***

Mal was anderes: Gott hat Humor, oder? Und zwar einen geradezu erschreckend ironischen, wie ich finde.
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