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Dienstag, 6. Mai 2008

"Der Goldene Kompass"

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"Der Goldene Kompass"


USA, 2007


Regie: Chris Weitz


Tja, hat mir gar nicht gefallen. Spürbar ist zwar, auf jeden Fall lobenswerterweise, immer noch die Ungewöhnlichkeit der umstrittenen Original-Fantasy-Trilogie von Philip Pullman - "His Dark Materials" - 1995-99, also eben seine ganz besondere Art, eine bizarre, sehr außergewöhnliche Welt zu erschaffen, allerdings ist die Komplexität und auch die Bedeutung der ursprünglichen Geschichte vollkommen verwässert worden.

Weiß gar nicht, was das jetzt sein soll.

Ein Fantasy-Unterhaltungsfilm mit niedlichen Kindern und Nicole Kidman, oder wie?

Na ja, was soll ich viel um den heißen Brei reden: ein kolossaler Reinfall, meiner Meinung nach.

Nicht einmal ganz fertig gesehen (und dabei hab ich es echt versucht).

Ich denke, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Chris Weitz sollte sich jetzt sehr schnell weiterentwickeln, oder ganz einfach wieder zu Filmen wie "American Pie I + II" - 1995 - und "Familie Klumps und der verrückte Professor" - 2000 - zurückkehren.

40 %

Montag, 5. Mai 2008

"Unvermeidlich,..."

... irgendwie notwendig, und auch mal angebracht, denk ich: der Aids-Test.

Schon eine spannende Sache, oder?

"Schaun wir mal", wie der Kaiser immer sagte.

*schluck*

Ich komm mir vor - wie vor Gericht, wie vor einer Urteilsverkündung - "Der Prozess". Bleibt nur zu hoffen, dass meine - ansatzweise - morbid-schelmischen Scherzchen, in der Praxis, mir nicht demnächst kolossal aus dem Gesicht fallen.

*urgs*

ANGST!!!

*zitter*

;-)

***

Nachtrag:

Negativ.

Und es gab auch gleich ne saftige Belohnung.

;-)

Samstag, 3. Mai 2008

"Fast..."

... würde ich ja sagen, irgendwann ist man so oft gestorben, dass man sich selbst daran gewöhnt hat (und deshalb auch keine Angst mehr davor verspürt).

Und dann: isses plötzlich gut, ALLES.

;-)

"Ich..."

... müsste wohl den Rasen ein erstes Mal mähen. Aber ich glaub, ich bringe es nur sehr schwer über das Herz, die Pusteblumen zu killen.

*lach*

Also müsste ich die ja - theoretisch - erst alle auf den Weg bringen, die Samen der Pusteblumen, mein ich.

;-)

Ach, nix wie Arbeit hat man.

;-)

Freitag, 2. Mai 2008

"Kleine..."

... Zwischenmeldung aus dem harten Frühlingsgebiet "Saarland".

Und zwar filmtechnisch.

"Elizabeth - Das Goldene Königreich", Cate Blanchett, Geoffrey Rusch etc., schlägt hier alle Rekorde, was beispielsweise die Länge der Dauerschleife und auch so manch ein anderes Merkmal betrifft.

Wird wohl ne Kritik geben, denk ich.

;-)

V.

Samstag, 26. April 2008

"A Beautiful Mind"

ABeautifulMind-Poster



"A Beautiful Mind"


USA 2001


Regie: Ron Howard


Psychologische Filme gibt es viele (manche gut, manche erbärmlich und manche gar nichts wert). "A Beautiful Mind" gehört dabei zu den sehr, sehr guten Exemplaren dieser Gattung. Vor allem, weil die Schilderung einer psychologischen Krise (wie so oft: Schizophrenie eben) wunderbar nüchtern dargestellt wird, ohne überzogene, allzu dramatisierende Effekte (die ja auch im Falle einer Schizophrenie gar nicht unbedingt nötig sind, weil die Erkrankung - an sich - Stoff, Anreiz und Spannung genug hergibt). Wenn man z.B einen Vergleich zu Finchers "Fight Club"/1999 zieht, dann wird das - meine Meinung nach - deutlich. Fincher dramatisiert dieses Thema gewaltig, und - wie ich finde - zu sehr. "A Beautiful Mind" dagegen beobachtet, zeigt, was natürlich auch daran liegen könnte, dass es sich um eine wahre Begebenheit und damit die Schilderung des Schicksals einer real existierenden Person handelt (anders bei Fincher) - aber trotzdem.

Darüber hinaus sehr gut dargestellt von Russel Crow (der schon kann, wenn er will - auch wenn er stets darauf achten muss, nicht zu selbstgefällig zu agieren), und ebenso gut dirigiert von Ron Howard als Regisseur.

Ein sehr lohnender Film, den man gesehen haben sollte, denke ich.


96 %

"Der Garten..."

... explodiert - in Farben.

;-)

"Kann man..."

... eigentlich online (also quasi virtuell) verheiratet sein?

*lach*

Wär doch nett, wenn man sich da ganz offiziell trauen könnte (kleine virtuelle Zeremonie oder so, nix Großes selbstverständlich - >;-)), dann könnte man nämlich zwei Ehen führen - eine in der "Realität" und die andere online (wobei es theoretisch natürlich auch mal zu wechselseitigen Überlappungen kommen kann, gell?!).

Also ich find das genial - irgendwie.

;-)


(Rubrik: "Vorausschau")

Freitag, 25. April 2008

"Der..."

... Bart ist ab!!!

Nach zwei Jahren!

Und man, sieht der Typ gut aus!

*lach*

;-)

Ein Scherz.

Oder?

;-)

"Nachruf"

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Charlton Heston, 1924-2008


Ja, er war nicht unumstritten in den letzten Jahren (und er ist wohl auch ein wenig halsstarrig geworden in seinen reaktionären Ansichten).

Trotzdem kann es nicht den geringsten Zweifel geben, dass hier ein Nachruf fällig ist.

Charlton Heston stirbt mit 84 Jahren.

Was ihn so bedeutsam macht, sind nicht nur die zahlreichen Monumental- und Historienschinken der fünfziger und sechziger Jahre - "Ben Hur"/1959, "El Cid"/1961, "Khartoum"/1966 -, nein, auch sein ganz und gar außerordentliches schauspielerisches Engagement in Sachen Phantastik - "Planet der Affen"/1968, "Der Omega-Mann"/1972, "Jahr 2022 - Die überleben wollen"/1973, allesamt absolute Klassiker des phantastischen, und insbesondere des SF-Films - kann gar nicht lobend genug herausgestellt werden.

Danke, Mann! Ehrlich!

Nicht, dass ich von Deinen späten Alterseinstellungen auch nur den Funken gehalten hätte, aber ich hoffe dennoch - um deinetwillen -, sie haben Dir deine Knarre mitgegeben.

Machen Sie es gut, Herr Heston! Wir sehn uns...

***

Besser spät, als nie! Den Nachruf, mein ich.

;-)

Donnerstag, 24. April 2008

"Molekularmusik"


(...)


Der Himmel hing voller Geigen. Wortwörtlich.
Ich musste mich ducken, um nicht mit dem Kopf gegen eines der Instrumente zu laufen, die eng beieinander von der Decke herab hingen. Es bestand durchaus die Gefahr, dass ich eine nicht mehr zu kontrollierende Kettenreaktion in Gang setzen würde, falls ich zu unbedacht vorging, und dann - eine Violine oder Bratsche die nächste berühren würde, und…

(...)


*gg*

;-)

Montag, 21. April 2008

"DPP 2008"

Endlich komm ich mal zu was!

;-)


***

Es läuft die Nominierungsrunde (VORRUNDE) zum Deutschen Phantastik Preis 2008.

Bedeutet, dass bis zum 31. Mai 2008 jeder seine Phantastik-Favoriten des vergangenen Jahres nominieren darf. Bedeutet auch, dass man mich nominieren darf.


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Volker Groß - "Der mikrokosmische Maler" - in "Das Mirakel" - EDFC-Jahresanthologie 2007 - hrsg. von Frank W. Haubold.

Für die Rubrik "Beste Kurzgeschichte".

Könnt ihr machen, wär nett.

Hier ist das

FORMULAR

Vorrunde anklicken, E-Mail-Adresse eingeben, auf die Mail mit dem Bestätigungscode warten, den eingeben, ausfüllen (nur Kurzgeschichte geht auch), abschicken.

Bleibt zu hoffen, dass das auch so funktioniert wie vorgesehen.

;-)

Sonntag, 20. April 2008

"Lover..."

... Boy!"






Jeden, aber wirklich jeden Frühling krieg ich den Supertramp-Kick.

>;-))


Lover Boy, 1977, "Even In The Quietest Moments"

"Herr..."

... im Himmel!"





Ich mein, sie is bestimmt nett, und auch ein guter Mensch, aber singen dürfte die bei mir nicht. Keinen Ton.

*lach*

Und tanzen auch nicht (na ja, ein bisschen vielleicht - von Zeit zu Zeit - ;-)).

Da wird ja die Milch im Beutel verrückt.

>:-)

Freitag, 18. April 2008

"Das Phönix-Programm"

Noch müde trat er in den von einer Ziegelmauer umschlossenen Garten hinaus. Zu seiner Linken lag ein Bereich, aus dem er den größten Teil seines Nahrungsbedarfs gewann. Rechts dagegen rankten sich unterschiedliche Pflanzenarten unbeschnitten umeinander und erschufen ein Geflecht aus Wurzeln, Lianen und Laub.
Er pflückte ein paar Früchte von den Sträuchern des kultivierten Gartenteils, und anschließend, nachdem er das karge Frühstück verzehrt hatte, machte er sich auf den Weg, um nach den gurkenförmigen Fruchtkapseln der Lebensbäume zu sehen - drei der alten Baumriesen, deren Samen er vor langer Zeit in die feuchte Erde gedrückt hatte, waren noch am Leben, die anderen waren ihm, haltlos wie ein Traum in einem Traum, unter den sorgenden Händen verreckt - eine Tatsache, die ihm zu schaffen gemacht hatte, über die er aber hinweggekommen war.
Als er wenig später auf den ersten der Lebensbäume traf, dessen pulsierender Fruchtkörper ein stetiges, sanft-goldenes Strahlen abgab, und gerade ein Bündel Orchideen zur Seite wischte, das ihm die Sicht auf den rissigen Stamm verwehrte, erzitterte zum zweiten Mal an diesem Tag die Erde. Glitzernde Tautropfen wurden vor seinen Augen von den Blütenblättern gerissen, die wie hervorleckende Tierzungen die Kelche der Orchideen formten. Sie flogen davon.
Das Große Geschütz!

(...)


Äh, lecker Text - komplett, ganz und gar. Also für meinen Geschmack natürlich nur. Alles Weitere wird man sehen.

;-)

"Der Hofnarr"

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"Der Hofnarr"

USA, 1955


"The Court Jester"


Ein Hundertprozentiger!

Aus mehreren Gründen.

Erstens: das ist die absolut beste, und vielleicht gar einzig erwähnenswerte Parodie auf die klassisch historisch-mittelalterlichen Abenteuerfilme des alten Hollywood (schließlich fällt "The Court Jester"/1955 ja selbst noch in diese Zeitkategorie, die er parodiert); zweitens: der Slapstick ist niemals wirklich blödsinnig oder ganz unerträglich dämlich (Danny Kaye, ganz groß!), wie das heutzutage ja durchaus des Öfteren vorkommen kann; drittens: der Plot ist großartig - schön konstruiert und verwickelt, eine richtige Geschichte mit Hand und Fuß; viertens: manche Szenen sind legendär, längst unsterblich geworden und eben ganz einfach unverzichtbar - "Der Becher mit dem Fecher" (wohl das prominenteste Beispiel). Aber es geht noch weiter. "The Court Jester" ist nicht einfach nur eine Parodie. Dem Film gelingt der unglaubliche Spagat, sowohl zu parodieren als auch zu SEIN und - noch mal obendrauf - dabei nicht nur ein klassisch-historischer Abenteuerfilm, sondern auch ein erstklassiger Fantasyfilm zu sein.

Und zuletzt - dies alles wird gekrönt von der wirklich fundamentalen Darstellung eines Narren durch Danny Kaye.

Da verschägt's einem doch glatt die Sprache.

Auch schön: die Anfangsnummer (im Vorspann), in der Kaye in einer genialen Nummer Sinn, Herstellungsprozess und Aufbau des Films besingt.

"That brings us to the Plot - Plot we got - quite a lot..."

>:-)

100 %
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