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Preußen. Bilder und Zeugnisse


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Dienstag, 16. März 2010

"Ich..."

... mach gerade ein Cover für die "SHORT CUTS I", die ich - wenn`s denn tatsächlich klappt - dieses Jahr noch als Buch erscheinen lassen will.

;-)

So vielleicht?

*lach*

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Übrigens, was das Schreiben betrifft, nachdem der "Erbauer" inzwischen abgeschlossen ist (keine Fußnoten, kein Epilog mehr, dafür ein neuer Schluss), geht es sofort in die nächste Story, wieder SF, Arbeitstitel "Der achte Planet". Snegowinspiriert, würde ich sagen.

;-)

Sonntag, 14. März 2010

"Oooooooooh..."

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Ja, was hat die Süße denn???

*lach*

Welch eine Schnute!

:-))

"Vor-..."

...ankündigung!

Ich "muss" mich zu einem sehr brisanten Thema äußern, ganz einfach, weil ich leibhaftig dabei gewesen bin. Nicht ganz einfach, aber...

;-)

Nicht, dass ich selbst Opfer irgendeiner Form des Missbrauchs geworden wäre (ich war eindeutig nicht sein Typ und gehörte demzufolge auch nicht zu den Favoriten), aber ich war eben auch unter besagtem Pater (den wir übrigens unter uns - bezeichnenderweise - "Hasi" nannten) mit ca. 60-70 anderen Jungs zwei Jahre lang im sogenannten "Oberbau" der 14-16 jährigen.

Also, sobald ich ein wenig Zeit finde (heute noch, denk ich), gibt`s die Tatsachen, so wie ich/wir sie damals erlebt habe/n.

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***

Missbrauch im Internat Johanneum/Homburg

Aussagen des Opfers

***

Also dann fang ich mal an.

Die Aussagen, die vom Opfer getroffen werden, sind grundsätzlich richtig.

Klar war allen damals:

- Hasi ist homosexuell (das war ganz einfach nicht zu übersehen).

- Hasi trinkt relativ viel Alkohol (er hatte immer so seine Schnäpschen, die er sich über den Tag verteilt einverleibte)

- Hasi geht abends, wenn Schlafenszeit und Licht aus befohlen war, durch die Zimmer und verteilt - vielfach allerdings auch auf Wunsch - Gute-Nacht-Küsschen (nicht immer, aber des Öfteren)

- Hasi hat gewisse Favoriten (die vom Opfer geschilderten 5-6 Jungs), denen er erlaubte, nach Feierabend, wenn die anderen schlafen mussten, noch ne Runde in seinem Zimmer fernzusehen.

Das alles hat jeder gewusst,und es ist bei weitem nicht so, dass dies eine beständige Atmosphäre der Bedrohung erzeugt oder zu irgendwelchen Verstörtheiten bei uns geführt hätte. Niemand hat da, meines Wissens, eine wirkliche Gefahr oder Bedrohung gesehen.
Ich selbst war ein einziges Mal, mit zwei oder drei anderen, in seinem Zimmer (eine Mozartoper schauen - "Die Entführung aus dem Serail"), passiert ist da nichts (ich hätte aber wohl auch damals schon Zeter und Mordio geschrien, wenn er es gewagt hätte).
Von einem tatsächlichen sexuellen Übergriff weiß ich persönlich nichts. Das Spitzengerücht in dieser Beziehung, das ich seinerzeit mitbekommen habe, war damals die Aussage eines Jungen, der, soweit ich mich entsinne, behauptet hat, er wäre nachts wach geworden und hätte besagten Pater an seinem Bett sitzend vorgefunden. Wie gesagt, eine Atmosphäre der Bedrohung oder Verdruckstheit hat es nicht gegeben, wir haben unsere Scherze darüber gemacht und herzlich gelacht.

Wir alle, abgesehen natürlich vom bedauernswerten Opfer.

By the way, ich weiß nicht genau, wer dieses Opfer sein soll (allerdings kann es natürlich auch sein, dass ich zum Zeitpunkt des tatsächlichen Übergriffs auch schon einen Bau weitergerückt war - was sogar sehr wahrscheinlich ist).

Eines Tages jedenfalls war Hasi weg. Dass da ein Missbrauchsvorwurf der Grund ist, hat niemand von uns wirklich vermutet (auch nicht implizit oder insgeheim), wir waren uns eigentlich darüber einig, dass der Mann einen Alkoholentzug macht.

Jetzt noch zu dem Verdacht, der einen zweiten Pater betrifft (der bis zu seiner Pensionierung Latein und Religion unterrichtet hat). Ich hab zwar eine Vermutung, aber sicher bin ich mir da nicht.

Insgesamt - ohne selbstverständlich die schändliche Tat entschuldigen zu wollen - muss ich das Johanneum, die Schule, das Internat und die dort gebotene Erziehung auch in Schutz nehmen. Man sollte jetzt - unter dieser zweifellos furchtbaren Perspektive - nicht restlos alles schlecht machen oder verteufeln. Es waren schöne Jahre im Internat, die Erziehung war außerordentlich gut und hat mir ein Fundament vermittelt, ohne dass ich es im Leben schwerer gehabt hätte. Die Atmosphäre war durchweg fröhlich, entspannt, humorvoll und äußerst liberal. Es gab keinerlei Gewalt, keine Schläge oder drastische Strafmaßnahmen in irgendeiner Form.Auch das muss, meiner Meinung nach, erwähnt und festgehalten werden, um nicht ein komplett falsches Bild entstehen zu lassen.

Dieses Internat war ein gutes Internat und ich möchte die Jahre dort nicht missen.

Schade eigentlich, dass die Unbeherrschtheit und Schwäche eines Menschen - katholischer Priester hin oder her - nun alles zweifelhaft erscheinen lässt.

(Volker Groß, 1977-1986 interner Schüler des katholischen Internats Johanneum/Homburg.)

Donnerstag, 11. März 2010

"Entscheidungswelten"

2007 ursprünglich mal für die Jahresanthologie des EDFC geschrieben (glaub ich), geht jetzt an das Corona-Magazin. Zum Thema "Spritztour", denn da passt das Ding wirklich wie die Faust aufs Auge.

:-)

"Entscheidungswelten"

Donnerstag, 4. März 2010

"So so..."

... da war ich doch heute ausnahmsweise, seit langem mal wieder, so richtig und tatsächlich leibhaftig, im Buchladen stöbern (sonst ja nur noch übers Netz die letzte Zeit) - natürlich beinahe ausschließlich im Phantastikregal, logisch, oder?!

;-)

Fazit:

Jede Menge russische Phantastik, seit der Wächter-Trilogie von Lukjanenko wohl das nächste große Ding (der Versuch, die französische Phantastik zu pushen, is ja wohl irgendwie im Sand verlaufen, oder? *gg*).

Hab mir jetzt mal, um dem Trend Rechnung zu tragen (man is ja kein Unmensch, nicht wahr!), zwei Russen mit ihren Romanen ausgesucht.

Number One:

Sergej Snegow - "Menschen wie Götter"


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Wohl schon eine Art Klassiker der russischen SF, entstanden in den sechziger und siebziger Jahren, glaub ich.

Und:

Dimitry Glukhoysky - "Metro 2033"

Ein Endzeitroman, ne neuere Sache, ziemlich beworben und gepusht in letzter Zeit (soweit ich das mit einem Auge, das ich ja nur frei hatte, mitbekommen habe).

Schaun wir mal (wie der Kaiser immer sagte).

;-)

Ansonsten muss ich - nicht ohne ein persönliches Erschauern - verkünden, dass "Die Weisheit des Erbauers" (die inzwischen schon des Öfteren erwähnte Story) mich ganz und gar fordert. Es kommt mir vor, als hätte ich da ein ganzes neues Universum angestochen.

DAS DING TREIBT INZWISCHEN FUßNOTEN!!!

*lach*

Recht ungewöhnlich für ne Shortstory, aber...

Schaun wir mal (die Zweite)!

;-)

Ich kann z.B. einfach nicht unerwähnt lassen, wozu die Teloor menschliche Seelen brauchen und wie sie sie, über Lichtjahre hinweg, quer durch den Raum transformieren. Okay, alles böhmische Dörfer, ich weiß.

*gg*

Was mir übrigens im Buchladen noch auffiel: viele Neuveröffentlichungen älterer Sachen (warum auch immer, mangelt es vielleicht an Nachschub?). So entdeckte ich zum Beispiel ein sehr anziehendes Buch von Colin Greenland mit dem Titel "Sternendieb" und da ich damals (vor beinahe zwanzig Jahren), als Greenland mit "Begegnungen auf dem Möbiusband" (tolle Sache!) rauskam, ein echter Fan zu werden drohte (das zweite Buch war dann aber leider schon schwächer), hab ich mich natürlich riesig gefreut.


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Aber jetzt kommt's - und ich halte das fast schon für eine üble, böswillige Täuschung: "Sternendieb" ist nichts anderes als "Begegnungen auf dem Möbiusband", nur mit neuem Titel. Also wirklich, mein lieber Heyne-Verlag, so geht das aber nicht, gell! Wenn überhaupt, dann muss doch zumindest erwähnt werden, dass der Roman bereits erschienen ist, gell!

Nix "Deutsche Erstausgabe".


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Nenenenenenene, *kopfschüttel*.

Aber auch darüber hinaus: viele, viele Neuauflagen, die irgendwie nach Verzweiflung aussehen (ne illustrierte Ausgabe von Heitzs "Zwergen", ne neue dreibändige Version von Williams "Geheimnis der großen Schwerter"...), alles Ausgaben, die mir irgendwie nicht wirklich zwingend notwendig erscheinen.

Na ja, egal.

Ansonsten würde ich sagen, dass die Fantasy momentan stagniert, während die SF deutlich mehr in Bewegung ist als zuletzt. Da hat sich der Wind gedreht, denke ich.

Aber genug geplaudert für heut, muss noch ein paar abgefahrene Fußnoten schreiben.

*lach*

Mittwoch, 3. März 2010

"Bääääh"

Ich werde mir wohl meinen guten alten Sehnenriss in der Schulter operieren lassen müssen. Lust hab ich gar keine dazu, aber...

*würg*

"Cooles..."

... Plakat!

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Die Ankündigung der Night OF The Prog V, am 3./4./5. September 2010.

Mit dem alten Flaggschiff Marillion am Samstag den 4. September.

Noch ein Hammer:

Marillion werden eine Tour zusammen mit DEEP PURPLE machen (ettliche Konzerte in Deutschland!).

*lach*

Sachen gibt`s.

:-)

Samstag, 20. Februar 2010

"Weil ich..."

... mal wieder SF lesen muss, bin ich - nach einigem Recherchieren und Sehen - auf Jack McDevitt und dieses Buch hier verfallen:



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Ich bin gespannt.

:-)


***

Spannend bis zur letzten Seite!

Eine absolute Empfehlung!

Eins weiß ich allerdings jetzt schon: wenn ich mir nun einen zweiten McDevitt besorge, wird der mich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit enttäuschen, oder?

:-))

Ich wage es trotzdem!

Hier gibt's auf jeden Fall:

100 %

Dienstag, 9. Februar 2010

"Fehler im System"

Die Story, die ich hier bereits erwähnte, ist inzwischen beinahe abgeschlossen, hat 11,5 Seiten, einen EPILOG, und - sich extrem gut gemausert.

:-)

Schön komplex, ganz wie es sein soll. Wird denjenigen, der meine Stories und Erzählungen mag, keinesfalls enttäuschen. Ein echter Groß, sozusagen.

*lach*

Nur der Titel schwankt noch ein wenig, "Fehler im System" (ursprünglicher Arbeitstitel) ist eigentlich passé, in Frage kämen inzwischen eher - "Endlos" oder, der derzeitige Favorit, "Schicksal" oder "Schicksalskurse".

Mal sehen.

***

Nö, fertig jetzt, heißt: "Die Weisheit des Erbauers".

:-))

Montag, 1. Februar 2010

"Hier..."

... liegt seit bald zwei Monaten Schnee.

Ich hab allmählich die Schnauze voll (außerdem ist es schlecht für's Geschäft).

*grmpf*

;-)

Montag, 25. Januar 2010

"So,..."

... inzwischen bin ich dann mit meiner gerade laufenden Musikrunde hier gelandet:


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Motorpsycho

"Heavy Metal Fruit"

2009


Zitate: "Heiliger Krach", der sich dann aber im 20-minütigen "Gullible`s Travails" zum "Prog-Hammer des Jahres" steigert.

:-)

Schaun wir mal.

Auch noch im Visier: Beardfish.

;-)


***

Ups!

Äääähhh... WOW, oder was?

*lach*

MÄCHTIG!

:-)


***

U-N-G-L-A-U-B-L-I-C-H ... G-U-T!

Die Gitarren, der Groove, die Kraft...

Inzwischen im Ipod-Dauerbeschuss!

:-)

Natürlich muss man eine kleine bis mittelgroße Spacerockader in sich haben, um das hundertprozentig gut zu finden. Heißt: zwischendurch driften die Jungs schon mal in spacig wallende und mitunter auch lärmende Soundwälle ab, aber was dann immer wieder daraus entsteht, ist ganz einfach vom Allerfeinsten. Und schließlich gibt`s da ja auch noch diese echt romantischen, geradezu fantasymäßigen Passagen, die ab und zu auftauchen, zwischen den harten, extrem coolen Riffs und Solos, den Jazzattacken, dem Spacerock...

Schon genial irgendwie. Manchmal wie King Crimson, manchmal wie Monster Magnet, manchmal wie die Ozric Tentacles oder, in den weichen Passagen, das Beste von Camel...

Sonntag, 24. Januar 2010

"Auf der Suche..."

... nach der nächsten musikalischen Inspiration (die mir den Abschluss meiner neuen SF-Story versüßen soll), habe ich dies hier gefunden (ich orientiere mich momentan an der Bestenliste 2009 des progarchivs).


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Cirrus Bay

"A Step into Elsewhere"

USA 2009


Kennzeichen: ausufernde, symphonische Klangteppiche und eine sehr helle, weibliche Stimme (erinnert mich ein bisschen an Clannad). Normalerweise meide ich diese weiblich-säuselnden Stimmen zwar, aber hier - so weit kann ich mich schon festlegen - passt es durchaus.

Hinzu kommen wirklich ganz interessante Breaks und Stimmungswechsel, wirklich ungewöhnlich und sehr kräftig, schöne Spannungsbögen, erstklassige Rhythmen. In beide Richtungen, sowohl romantisch verträumt als auch kraftvoll treibend, absolut überzeugend bislang.

Bin gespannt, wie das Ding sich entwickelt.

;-)

Übrigens! Dass hier schon wieder eine Brücke das Cover ziert, muss wohl irgendwie Zufall sein, hoffe ich zumindest.

*lach*

;-)


***

Und da hätten wir dann das Problem (im Dauerbetrieb): ausuferende, breite Klangteppiche gut und schön, allerdings sind die auf Dauer eben auch immer irgendwie gleich. Heißt: der musikalische Untergrund ist zu gleichbleibend, und da helfen dann auch die netten Breaks und Rhythmuswechsel nichts.

:-)

Trotzdem - im Vergleich zu ähnlichen Projekten - ne recht gute Scheibe.


75 %
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