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Dienstag, 9. Februar 2010

"Fehler im System"

Die Story, die ich hier bereits erwähnte, ist inzwischen beinahe abgeschlossen, hat 10,5 Seiten und - sich extrem gut gemausert.

:-)

Schön komplex, ganz wie es sein soll. Wird denjenigen, der meine Stories und Erzählungen mag, keinesfalls enttäuschen. Ein echter Groß, sozusagen.

*lach*

Nur der Titel schwankt noch ein wenig, "Fehler im System" ist eigentlich passé, in Frage kämen inzwischen eher - "Endlos" oder, der derzeitige Favorit, "Schicksal" oder "Schicksalskurse".

Mal sehen.

Montag, 1. Februar 2010

"Hier..."

... liegt seit bald zwei Monaten Schnee.

Ich hab allmählich die Schnauze voll (außerdem ist es schlecht für's Geschäft).

*grmpf*

;-)

Montag, 25. Januar 2010

"So,..."

... inzwischen bin ich dann mit meiner gerade laufenden Musikrunde hier gelandet:


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Motorpsycho

"Heavy Metal Fruit"

2009


Zitate: "Heiliger Krach", der sich dann aber im 20-minütigen "Gullible`s Travails" zum "Prog-Hammer des Jahres" steigert.

:-)

Schaun wir mal.

Auch noch im Visier: Beardfish.

;-)


***

Ups!

Äääähhh... WOW, oder was?

*lach*

MÄCHTIG!

:-)


***

U-N-G-L-A-U-B-L-I-C-H ... G-U-T!

Die Gitarren, der Groove, die Kraft...

Inzwischen im Ipod-Dauerbeschuss!

:-)

Natürlich muss man eine kleine bis mittelgroße Spacerockader in sich haben, um das hundertprozentig gut zu finden. Heißt: zwischendurch driften die Jungs schon mal in spacig wallende und mitunter auch lärmende Soundwälle ab, aber was dann immer wieder daraus entsteht ist ganz einfach vom Allerfeinsten. Und schließlich gibt`s da ja auch noch diese echt romantischen, geradezu fantasymäßigen Passagen, die ab und zu auftauchen, zwischen den harten, extrem coolen Riffs und Solos, den Jazzattacken, dem Spacerock...

Schon genial irgendwie. Manchmal wie King Crimson, manchmal wie Monster Magnet, manchmal wie die Ozric Tentacles oder, in den weichen Passagen, das Beste von Camel...

Sonntag, 24. Januar 2010

"Auf der Suche..."

... nach der nächsten musikalischen Inspiration (die mir den Abschluss meiner neuen SF-Story versüßen soll), habe ich dies hier gefunden (ich orientiere mich momentan an der Bestenliste 2009 des progarchivs).


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Cirrus Bay

"A Step into Elsewhere"

USA 2009


Kennzeichen: ausufernde, symphonische Klangteppiche und eine sehr helle, weibliche Stimme (erinnert mich ein bisschen an Clannad). Normalerweise meide ich diese weiblich-säuselnden Stimmen zwar, aber hier - so weit kann ich mich schon festlegen - passt es durchaus.

Hinzu kommen wirklich ganz interessante Breaks und Stimmungswechsel, wirklich ungewöhnlich und sehr kräftig, schöne Spannungsbögen, erstklassige Rhythmen. In beide Richtungen, sowohl romantisch verträumt als auch kraftvoll treibend, absolut überzeugend bislang.

Bin gespannt, wie das Ding sich entwickelt.

;-)

Übrigens! Dass hier schon wieder eine Brücke das Cover ziert, muss wohl irgendwie Zufall sein, hoffe ich zumindest.

*lach*

;-)


***

Und da hätten wir dann das Problem (im Dauerbetrieb): ausuferende, breite Klangteppiche gut und schön, allerdings sind die auf Dauer eben auch immer irgendwie gleich. Heißt: der musikalische Untergrund ist zu gleichbleibend, und da helfen dann auch die netten Breaks und Rhythmuswechsel nichts.

:-)

Trotzdem - im Vergleich zu ähnlichen Projekten - ne recht gute Scheibe.


75 %

Freitag, 8. Januar 2010

"Die..."

... will/muss ich haben.

:-)

Muss nur noch sehen, wo ich sie herkriege.

;-)


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***

Hundertprozentig zu empfehlen. Anspruchsvoll, komplex, aber - obwohl, wie ja auch versprochen, etwas abgründig - richtig gut.

:-)

95 %

"Yup,..."

... eine weitere, sehr feine Sache (die grob für das Magazin "phantastisch!" gedacht ist).

Dunkle, dunkelste Phantastik.

"DUNKELHEIT" (so der, ohne Zweifel extrem bezeichnende, Arbeitstitel)

Essentiell, würde ich sagen.

;-)

Schaun wir mal.

:-)

Donnerstag, 31. Dezember 2009

"Frohes neues..."

... Jahr!

:-)

Für mich persönlich ein äußerst ereignissreiches, spannendes, manchmal auch anstrengendes bzw. extrem forderndes Jahr.

Deshalb möchte ich jedem, der hier vorbei schaut sagen:

Gebt niemals auf, seht immer nach vorne und konzentriert euch ausnahmslos immer auf das Gute und Lehrreiche an einer Situation (und sei sie auch noch so schwierig).

JUST BELIEVE AND HOLD ON!

;-)

Ein frohes, glückliches, erfolgreiches Jahr 2010 euch allen!!!


V.

Samstag, 26. Dezember 2009

"No. 2"


Wolfgang Ottomar Groß

9.12.1928 - 25.12.2009


Ganz anders gelagert als im Falle meiner Mutter. Kein dermaßen schwieriges Leben, sondern ein Leben im permanent klaren Bewusstsein der uns allen notwendig vorgegebenen, unverrückbaren, existentiellen Tatsachen, ein Leben des Genusses, des schelmischen Humors und der nicht zu bändigenden Lebensfreude.


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Und so dann auch am Ende: würdevoll, gefasst, zufrieden.

Nach 81 erfüllten Jahren ist gestern - nach kurzer, schwerer Krankheit (Krebs) - auch mein Vater gegangen.

Rest In Peace, alter Zauberer, danke für alles, du warst - ohne jeden Zweifel - großartig.

Mach`s gut, wir sehn uns - irgendwann.

Freitag, 25. Dezember 2009

"Hab ich denn schon..."

... erwähnt, dass ich mittlerweile wieder an einer recht leckeren Story arbeite?

"Fehler im System"

Ne schöne SF-Sache mit kleinen sozialkritischen Seitenhieben Richtung Überwachungsstaat und "Amoklauf".

;-)

Im Jahre 48567 universeller Zeitrechnung stieß das leidlich hochtechnisierte Volk der Teloor - auf einem ansonsten recht trost- und freudlosen Planeten des Xenia-Sektors weit in den Tiefen des Alls - auf das System. Nähme man diesbezüglich die irdische Zeitrechnung als Maßstab, so müsste man den Zeitpunkt ihrer Entdeckung in etwa auf das Jahr 1789 nach Christi Geburt datieren. Diese Parallele ist für unsere Geschichte in gewisser Weise von Bedeutung.
Aber, bevor ich zuviel verrate, sehen sie ganz einfach selbst.
Wir befinden uns im Jahre 2002 irdischer Zeitrechnung, als Josh Sweeney, ein Kleinkrimineller ohne wirklich nennenswerte Leistung in seinem bisherigen Leben, aus der Tür eines von zwielichtigen Kroaten geführten Wettbureaus tritt, die Taschen voller säuberlich gebündelter Euroscheine, die soeben - wie er unschuldigerweise glaubt - völlig rechtmäßig und legitim in seinen Besitz übergegangen sind. Tatsächlich ließe sich über den Begriff der „Rechtmäßigkeit“ diskutieren (eine Sache der Perspektive, wie so oft), ein Unterfangen allerdings, das besagte kroatische Wettbureaubetreiber aufgrund des finanziell doch recht herben Verlustes nicht im mindestens in Betracht zu ziehen bereit waren. Sie wollten ihr Geld zurück. Und das war auch schon alles, was sich in ihren sehr speziellen Hirnwindungen abspielte.
So kam es also, dass Josh Sweeny, noch ehe er den nächsten Häuserblock vollständig passiert hatte, bereits von einer grimmig dreinblickenden Gestalt in schwarzer Kunstlederjacke verfolgt wurde. Der Verfolger war - sie haben es womöglich bereits erraten - Kroate und in der Hand mit den abgekauten Fingernägeln, welche in einer der beiden aufgesetzten Vordertaschen seiner Jacke steckte, hielt er einen geladene sowie frisch geölten 45er Colt. Mehr oder weniger zielstrebig bewegte man sich nun in trauter Zweisamkeit einer dunklen Seitengasse entgegen, die Sweeny seiner ursprünglichen Absicht gemäß lediglich passieren, der verfolgende Finsterling allerdings zur finalen Erfüllung seiner Pläne auszunutzen gedachte.

(...)

"Frohes Fest"

Wünsche ich allen, die hier mehr oder weniger zufällig vorbei stromern.

:-)


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Wir hatten einen sehr schönen Heiligen Abend (das kann man nicht anders sagen), auch wenn mir dann nachts irgendwann ganz raulig war von dem fetten Fondue und dem ganzen Wein.

;-)

Montag, 21. Dezember 2009

"Aaargh"

Yup, so ist das im Hunsrück, wenn da der Winter einbricht, dann fällt erst einmal das Telefon und die DSL-Verbindung komplett aus.

*lach*

Unglaublich, und von der Infrastruktur hier will ich erst gar nicht anfangen!

;-)

Mittwoch, 9. Dezember 2009

"Unendlicher Spaß"

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David Foster Wallace

"Unendlicher Spass"

- "Infinite Jest" -


Jaaaa, ein Buch wie ich es liebe - umstritten.

Die ersten hundetrt Seiten: furios, sprachlich göttlich, witzig (für den einen oder anderen echten, herzhaften, lauten Lacher wirklich bestens geeignet), dann aber kommt das, was für Bücher dieser Kategorie leider immer irgendwann relevant wird: die "Langeweile".

Na gut, "Langeweile" ist übertrieben, aber gemeint ist eben die Tatsache, dass irgendwann im Verlaufe eines solchen Werks meist eine Phase erscheint, die - mit Verlaub - etwas belanglos wirkt, ziellos, böse ausgedrückt: wir haben es stellenweise eben auch mit "Gelaber" auf, mehr oder weniger, hohem sprachlichen Niveau zu tun.

:-)


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David Foster Wallace, 1962-2008


Doch eine Endbewertung und -einschätzung ist ja sowieso erst nach endgültigem Abschluss des Wälzers möglich.

Allerdings unbedingt noch zu erwähnen: Das Ganze hat eindeutig phantastische Qualität! Wallace hat nicht nur seine herkömmliche Literatur gelesen, nein, er hat auch ganz sicher seinen Philip K. Dick studiert! Also auch ein echter Tipp für alle Phantastikfreunde.

:-)

Und die fiktive Filmographie von James O. Incandenza erinnert mich natürlich massiv an VanderMeer, gell!

;-)

Fazit bisher: übt eine ganz besondere, seltsame Faszination aus.

***

UPDATE:

Nix zu meckern mehr, das Ding ist echt gut und sehr lohnend in jeder Beziehung. Immer dann am besten, witzigsten und interessantesten, wenn es um Drogen und/oder psychische Disfunktionen geht (und da das zu ca. 90 % der Fall ist,...).

:-)

Auch die verschiedenen sprachlichen Experimente sind äußerst spannend. So ein bisschen wirkt das Ganze wie ein abgefuckter Ulysses des Untergrunds, ein Blick auf die Realität (und das ist, so sehr man es auch verdrängen möchte, tatsächlich Realität), der geradezu frappierend ist, und den man dermaßen konzentriert, essentiell und gut dargestellt wahrscheinlich nirgends sonst gewinnen kann. Wie es ein Rezensent auf amazon bereits so überaus treffend ausdrückte: "wer Infinite Jest liest, der ist danach nicht mehr derselbe", und das glaub ich wohl - im postitiven Sinne verstanden.

Also: kauft und lest das Ding! Unbedingt!

:-)
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